
Abstrakt bis Akt

Das typische Zille-Milieu auf dem Hinterhof, direkt über dem Kuhstall, mitten im Prenzlauer Berg, an der Bornholmer Brücke, sind die ersten Eindrücke, die der junge Wolfgang Klages in der typischen Nachkriegskindheit sammelt. Deshalb sagt er heute, er habe keine erbliche oder künstlerische Vorbelastung. Erst in der erweiterten Oberschule wurde das Zeichnen und Malen interessanter als Mathematik und Chemie. Bis zum 30. Lebensjahr war Ölmalerei ein Hobby; Klages nahm erfolgreich an betrieblichen Wettbewerben teil. Mit Gründung seiner Familie (3 Kinder) sowie dem Abschluss eines Fach- und Hochschulstudiums (Diplom-Jurist) versandete zwar das Interesse an der Malerei nicht, wohl aber war deren praktische Durchführung aus Zeitmangel kaum möglich. Ab 2001 entstanden neue Kontakte zu Künstlern bei Ausstellungen, daraus erwuchs eine neue Motivation zur eigenen kreativ-künstlerischen Arbeit. Mangels Ausbildung und aus Prinzip konzentrierte sich Wolfgang Klages - anknüpfend an die autodidaktischen Erfahrungen aus der Jugendzeit - nur noch auf die Ölmalerei. Im Gegensatz zu früher, wo er hauptsächlich französischen Impressionisten wie Vincent van Gogh kopierte, malt er nun eigene Motive aus seiner Umwelt, aber auch Abstraktes sowie Bilder, die seiner Phantasie entspringen. Ausstellungen bei Firmen, Banken, Parteien aber auch in Bezirksämtern gehören nun genauso zu seinem Leben wie der gelegentliche Marathon.

18.05.2012 bis 27.06.2012
Abstrakt bis Akt
Phantasiebetonte und abstrakte Ölmalereien auf Leinwand und Karton zeigt die neue Ausstellung von Wolfgang Klages. Eintritt frei

18.05.2012, 19.30 Uhr
heller salon extra: Armenien
Moderation: Alina Martirosjan-Pätzold. Vorbestellungen unter Tel.: 5532276 15,00 €, inklusive Speisen mehr...
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