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Inhaftiert |
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| Fotografien
und Berichte aus der Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit |
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„Inhaftiert“
beschreibt das Leben hinter Gittern in einem ostdeutschen Gefängnis zur
Zeit des „Kalten Krieges“. Die Berliner Fotograin Franziska Vu nähert
sich dem Thema aus zwei Richtungen. Durch die Linse ihrer Kamera betrachtet,
nimmt sie uns mit auf eine fotografische Führung durch das Gebäude. Wir
erleben die Machtlosigkeit, die Angst und die Einsamkeit, die die Gefangenen
empfunden haben, aber auch Hoffnungsschimmer. Interviews, die Franziska
Vu mit ehemaligen Gefangenen führte, helfen uns dabei, die visuellen Eindrücke
mit realen Lebensgeschichten zu verbinden, und verleihen den damals hinter
dicken Mauern Totgeschwiegenen eine Stimme. Diese Verbindung von Fotokunst
und wirklichen Erlebnissen, von künstlerischer Ausdrucksform mit politischer
Auseinandersetzung, schafft eine eindrucksvolle Ausstellung, die uns zum
Nachdenken über ein Kapitel der jüngsten deutschen Geschichte zwingt,
das an Aktualität nichts eingebüßt hat.
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Rosa
Winkel
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| Verfolgung
Berliner Homosexueller im Dritten Reich und ihre Schicksale im Nachkriegsdeutschland |
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Im Berliner
Tiergarten entsteht ein Denkmal für die in der NS-Zeit verfolgten und
getöteten Homosexuellen. 58 Jahre danach. Eine bittere Genugtuung. Denn
Lebenshilfe oder gar Entschädigung für die Leiden durch Justizhaft und
KZ haben die homosexuellen Opfer des Faschismus im Nachkriegsdeutschland
nicht bekommen, weder in der DDR noch in der Bundesrepublik Deutschland.
Für die Homosexuellen gab es keine Befreiung. Sie mußten auch nach 1945
ihr "Anderssein" verbergen.
Seit
1997 fördert der Kulturring in Berlin e.V. wissenschaftliche Projekte
zur Erkundung der Schicksale homosexueller Männer in der NS-Zeit und im
Nachkriegsberlin. Schwerpunkte sind die Strafverfolgung durch die NS-Justiz,
die aufgrund der NS-Sondergesetzgebung gegen Homosexuelle viele Betroffene
ins Gefängnis, ins Zuchthaus, in die Strafgefangenenlager mit verschärftem
Vollzug (Moorlager) und in die KZs brachte, und die Auswirkung der Justizverfolgung
auf das Leben der Betroffenen bis in die Nachkriegszeit.
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mehr zu Pankow
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Orte und Persönlichkeiten |
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Jeder Bezirk hat seine eigene Geschichte: Sie wurde geprägt von Möglichkeiten und den Persönlichkeiten, die sie erkannt und umgesetzt haben. Wir portraitieren die Menschen, die in Spandau gewirkt haben: Künstler, Architekten, Frauen, Sportler, Ehrenbürger und Bürgermeister. In den Spandauer Blättern stellen wir sie vor: ein Heft, dass im Laufe des Projekts immer dicker wird.
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Orte & Persönlichkeiten
Büro im Medienpoint Spandau, Seegefelder Str. 35, 13583 Berlin
Bürozeiten: Mo-Fr 9-15.00 Uhr
Tel: 30 39 88 80,
Fax: 30 39 88 82
Mail: spandau@kulturring.org |
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60
Jahre Kulturarbeit in Lichtenberg
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| Streifzüge
durch 60 Jahre Kulturarbeit |
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| Elektrokohle 2006 |
Wer erinnert sich noch an die legendären Rockkonzerte im nicht mehr existierenden Klubhaus des VEB Elektrokohle Lichtenberg? Oder wer weiß, dass im heutigen Theater an der Parkaue in den 56 Jahren seines Bestehens "Die Schneekönigin" über Jahrzehnte immer wieder neu inszeniert wurde? Das hat eine Projektgruppe im Bereich Ost des Kulturrings recherchiert. Sie will für das Gebiet Lichtenberg-Hohenschönhausen noch mehr Fakten und Fotos zur Entwicklung der Kulturarbeit in der Zeit nach dem II. Weltkrieg bis in die Gegenwart zusammentragen und in einer Ausstellung präsentieren. Denn zur Kulturgeschichte des heutigen Großbezirks existiert bisher keine zusammenhängende Darstellung - obgleich mehrere Dutzend Einrichtungen das kulturelle Leben Lichtenbergs prägen. Neben den oben genannten verschwundenen bzw. traditionellen werden auch "wachgeküsste" Kulturorte zu sehen sein. Das sind Orte, die von den Bürgern mit viel Liebe und Engagement zu kulturellen Treffpunkten entwickelt wurden wie zum Beispiel das Kesselhaus Herzberge oder das Schloss Hohenschönhausen in der Hauptstraße. |
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Interessenkreis
Paläontologie
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In
der Ernststr. 14/16 in Treptow treffen sich regelmäßig wahrliche
Enthusiasten, die das Wissen über die Tiere und Pflanzen der Vorzeit sowie
ihre Entwicklung verfolgen und vor allem in Form von Gesteinen und Fossilien
sammeln und tauschen. Die Treffen werden von zahlreichen fachspezifischen
Vorträgen begleitet. Die Mitglieder arbeiten eng mit dem Museum für
Naturkunde in der Invalidenstraße zusammen und beteiligen sich regelmäßig
an der Organisation und Durchführung von Fachtagungen. |
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Leben
hinter der Zuckerbäckerfassade |
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Von der KMA zur AdK
- Nach dem Erfolg der Ausstellung "Leben hinter der Zuckerbäckerfassade"
über die Erstbewohner der Karl-Marx-Allee in Friedrichshain arbeiten die
Ausstellungsmacherinnen Ylva Queisser und Lidia Tirri jetzt an einem neuen
Projekt über das Leben der Menschen in der Allee der Kosmonauten in Marzahn.
Schon als die "erste sozialistische Straße Deutschlands" - die Stalinallee
- noch im Bau war, musste die DDR zu einer Bauweise übergehen, die "besser,
billiger und schneller" war. Auf Dauer konnte der junge Staat sich die Kosten
seines ersten Vorzeigeprojekts nicht leisten: So entstand die Platte. Aus
industriell vorgefertigten Elementen wurden mit Hilfe des Krans enorme Wohnblocks
zusammengesteckt.
1973 beschloss die SED und die Regierung der DDR das Wohnungsbauprogramm
und begann, nordöstlich von Berlin 230 000 Plattenbauwohnungen zu errichten.
Die Trabantenstadt war das neue Vorzeigeobjekt der Partei.
In der Allee der Kosmonauten sind viele der ersten Bewohner bis heute geblieben.
Wie sah ihr Alltag in der Straße aus, und wie sehen sie heute, nach mehr
als 25 Jahren, auf das Erlebte zurück? Wurde die Platte auch von ihnen als
Utopie des sozialistischen Wohnens erlebt?
Diese Fragen wollen wir beantworten, und mit unseren Interviews und Fotoaufnahmen
aus der Straße wollen wir das Leben in der Allee der Kosmonauten dokumentieren.
Unser fremder Blick ermöglicht dem Außenstehenden einen Einblick in die
private Sphäre der Bewohner und lässt ein Bild vom Mikrokosmos der Plattenbausiedlung
entstehen.
www.b-wohner.de |
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Geschichtswerkstatt
Hellersdorf
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Die
Geschichtswerkstatt Hellersdorf besteht seit über fünf Jahren. Die WissenschaftlerInnen
(Historiker, Ethnographin, Germanistin, Kunstwissenschaftlerin) haben neben
vielen anderen Aktivitäten maßgeblichen Anteil an der Herausgabe zahlreicher
Publikationen zur Heimat- und Ortsgeschichte und zu den Jubiläen von
Hellersdorf, Mahlsdorf und Kaulsdorf. Die von Hans-Georg Schinkel im Rahmen
seiner Projektarbeit im Kulturring verfasste "Lokalbibliographie zum
Bezirk Hellersdorf von Berlin"
diente als Grundlage für weitere Forschungen und Veröffentlichungen
zu siedlungsgeschichtlichen Aspekten. Forschungen von Lutz Heuer zur Magistrats-
und Prominentensiedlung in Biesdorf nach 1945 münden in einer Publikation.
Die Aktivitäten der Werkstattmitglieder beinhalten auch Vorträge,
so zur Geschichte der Russlanddeutschen, und Unterstützung von Aktionen
zum Tag des offenen Denkmals. |
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Geschichtswerkstatt
- Spurensuche Berliner Osten |
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Mit
großem Erfolg wurde Material zur Geschichte der Frankfurter Allee, zu den
Wohngebieten südlich der Allee und deren Entwicklung vom Anfang dieses Jahrhunderts
bis heute gesammelt und in kleinen Broschüren als "Stadtwanderungen" herausgegeben.
Eine große historische Ausstellung zum Thema: "Die Wohngebiete südlich der
Frankfurter Allee in diesem Jahrhundert" wurde erfolgreich an verschiedenen
Orten gezeigt. Zur Realisierung dieser Ziele wurden umfangreiche Recherchen
in verschiedenen Stadtarchiven, Fotosammlungen, Zeitungsarchiven, in privaten
Archiven und Sammlungen sowie in Bibliotheken angestellt, auch Zeitzeugen
wurden befragt. Als ein besonders wichtiges Ergebnis ist das Auffinden eines
alten Briefwechsels zwischen einer Deutschen aus Lichtenberg und ihrer in
die Niederlande ausgewanderten Familie aus den letzten Kriegsjahren ("Briefe
aus Berlin") zu nennen. Dieser Briefwechsel ist ausgewertet, kommentiert
und vom Kulturring herausgegeben worden. Die Publikation stellt ein eindrucksvolles
Zeitzeugnis über das Alltagsleben in Lichtenberg in den letzten Kriegstagen
dar. |
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Reichskristallnacht
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| Ausstellung
und Broschüre |
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Die
Ausstellung Novemberpogrom 1938 "Reichskristallnacht" fand vom 8. November
bis zum 15. Dezember 2000 im Rathaus Lichtenberg statt.
In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 fand das erste große nationalsozialistische
Pogrom gegen die deutschen Juden statt. In dieser Schreckensnacht wurden
91 Juden ermordet, 35.000 jüdische Männer in die Konzentrationslager Dachau,
Sachsenhausen und Buchenwald verschleppt, 400 Synagogen in Brand gesteckt
sowie etwa 7.500 Geschäfte jüdischer Inhaber zerstört und geplündert. Die
Mitarbeiter des Projektes untersuchten die Vorgeschichte der Ausschreitungen
gegen Juden, die Hintergründe der Inszenierung des "Volkszorns" durch die
NSDAP und SS sowie die weiteren Etappen der Judenverfolgung und -vernichtung.
Das Projekt erarbeitete Material für eine Ausstellung, die den Verlauf der
"Kristallnacht" in Berlin, insbesondere in den Stadtbezirken Mitte, Friedrichshain
und Lichtenberg, in den Mittelpunkt stellte. Dazu wurden sowohl Monographien,
juristische Texte sowie Beiträge in den Hörfunk- und Printmedien ausgewertet
als auch Interviews mit Zeitzeugen geführt. In Ergänzung zur Ausstellung
1999 erschien eine Broschüre, die Sie beim Kulturring bestellen können.
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Geschichte
des Jüdischen Kulturbundes
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Reha
Hinzelmann mit Handspielpuppen ihrer Eltern
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Foto:
Ingrid Berg
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Zum
Abschluss des Projektes "Geschichte des Jüdischen Kulturbundes" wurde
der Öffentlichkeit im Rathaus Mitte in der Karl-Marx-Allee im Juli 2002
erneut eine Ausstellung, nun schon die dritte, präsentiert. Sie fasste
noch einmal alle Recherchen zur größten Mitgliederorganisation in Deutschland
zusammen und beleuchtete nach Fritz Wisten, dem letzten Leiter des Jüdischen
Kulturbundes, sowie der Filmbühne eine weitere Sparte des Bundes näher
- die Jugendbühne. Das Kapitel 'Der jüdische Kulturbund' ist im Zeitraffer
ein geschichtlicher Überblick über das Leben und Leiden der Juden in Deutschland
während der NS-Zeit. Es beschreibt das System sich ständig verschärfender
Repressalien sowie die Hintergründe und Umstände für die Errichtung des
Jüdischen Kulturbundes und das Leben in der Ausgrenzung. Es erzählt zugleich
die unglaubliche Geschichte, wie Mitglieder des Jüdischen Kulturbundes
unter diesen menschenverachtenden Bedingungen und unter Aufsicht und strengster
Kontrolle der Nazis künstlerisch tätig sein konnten. Am 11. September
1941, wenige Wochen vor der ersten Deportation Berliner Juden, ordnete
die Gestapo die Auflösung des Kulturbundes an und konfiszierte sein Vermögen.
Für die Nazis hatte sich diese Insel jüdischer Kulturausübung überlebt.
Nun ging es nicht mehr um Austreibung der Juden oder deren Kontrolle.
Der Jüdische Kulturbund, in dem unter mißlichsten Umständen kulturelles
Beharrungsvermögen bewiesen wurde, war bei der "Endlösung der Judenfrage"
überflüssig. Wer von den Mitarbeitern im Lande verblieben war, wurde zur
Zwangsarbeit verpflichtet oder zu Hilfsdiensten bei Deportationen gezwungen.
Andere, die nicht rechtzeitig oder nicht weit genug geflohen waren, endeten
in Konzentrationslagern. Steffi Ronau gehörte zu den wenigen, die mit
ihrer Tochter im Untergrund überlebten. Seit Juli 1990 erinnert ein Gedenkzeichen
zwischen den Grundstücken Kommandantenstraße 55 und 57 daran, dass sich
an dieser Stelle ein Theatergebäude befand, dessen Geschichte in den Jahren
1935 bis 1941 eng verbunden ist mit dem Schicksal der jüdischen Kulturschaffenden
und der jüdischen Bevölkerung in Berlin.
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Gutshaus
Mahlsdorf
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Sanierung
des Gutshauses Mahlsdorf in Vorbereitung - Wie vor hundert Jahren, zu
Renate Schrobdorffs Zeiten, blühen im Mahlsdorfer Gutspark Flieder und
Rotdorn ...... Der 1995 sanierte Park gewinnt von Jahr zu Jahr an Schönheit.
Traurig steht inmitten des Blühens und Grünens das altehrwürdige Gutshaus
und wartet auf bessere Zeiten. Im Zuge der Parkrekonstruktion war auch
seine denkmalgerechte Schönheitskur beschlossen und begonnen worden. Die
Grundmauern konnten damals trockengelegt, die Gartentreppe wiederhergestellt
und die Freitreppe vor dem Haupteingang neu fundamentiert werden. Die
geplante Dach- und Fassadensanierung kam mit dem Weggang der Besitzerin
Charlotte von Mahlsdorf nach Schweden nicht mehr zur Ausführung.
Dr.
Sylvia Müller widmete sich diesem Thema während eines Projekts
des Kulturrings und half bei Studien und vorbereitenden Arbeiten zur Sanierung
des Hauses. Der Kulturring arbeitet mit dem Förderverein Gutshaus
Mahlsdorf e.V. zusammen und führte z.B. in den letzten Jahren zahlreiche
literarisch-künstlerische Veranstaltungen im Haus durch.
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