Fotografie&Medien
 ColorClub Berlin CCB
 
 
  Der unter seinem Kürzel CCB bekannte Amateurfotoklub wurde 1963 beim Kulturbund Treptow gegründet. Seit 1991 findet die monatlichen Klubabende in der Geschäftsstelle des Kulturbundes Treptow statt. Die Arbeit des CCB ist ausschließlich der Farbfotografie gewidmet. Sowohl die aktuellen Reisedias als auch aufwendig gestaltete formalästhetische Bildkompositionen per Dia werden von den Mitgliedern angeboten und zur Diskussion gestellt. Durch zahlreiche Ausstellungen konnten sie ihre eigenen Arbeiten der Öffentlichkeit präsentieren. Neben der konventionellen Farbfotografietechnik wird auch mit neuen Printtechniken (Computergrafik) experimentiert. Viel Anerkennung erhielten Klubmitglieder durch Annahme oder Preise bei angesehenen Wettbewerben wie z.B. Deutscher Amateurfotopreis, die jährlichen 100 besten Bilder sowie der Porträtwettbewerb der Gesellschaft für Fotografie (GfF), Barnack-Wettbewerb, Rathenower Farbdia und Landesfotoschau Brandenburg. Die Gruppe trifft sich jeden 2. Montag im Monat um 17.30 Uhr.

 

 Medienpoint Spandau
 
 
 

Bücher, Videos, CDs, LPs und MCs zum Spenden und Mitnehmen

Spandaus sozialer Sammelort für gebrauchte Medien erfreut sich der Fortsetzung und Erweiterung seiner bisherigen Tätigkeit:
Der Medienpoint mit Sitz im Haus der ehemaligen Stadtbibliothek in der Seegefelder Straße 35, eine Einrichtung des "Kulturring in Berlin e.V.", ist ein öffentlich gefördertes Projekt, um im Bezirk Spandau das aktive kulturelle Leben der Einwohner zu unterstützen. Die im April 2004 begonnene Projektarbeit wird Dank der Zustimmung durch das Jobcenter Spandau jetzt von einem neuen Team weiter geführt.
In der Einrichtung werden Medien wie Bücher, Videos, CDs, MCs und Schallplatten gesammelt und nach Sachgebieten geordnet. Diese zählen derzeit um die 10.000 Titeln und werden an gemeinnützige Vereine und soziale Einrichtungen wie z.B. Kindergärten, Schulen, Pflege- oder Seniorenheime oder an Bürger mit geringem Einkommen ohne Entgelt abgegeben.
Spandauer Einwohner oder Einrichtungen, die ihre brachliegenden Bücher - bzw. andere Medienbestände - loswerden wollen, können diese dem Projekt zur Verfügung stellen. Auf diese Weise finden sie weitere Nutzung und Verwendung, zirkulieren also zum Nutzen aller.
Der Berlin weit agierende "Kulturring in Berlin e.V." widmet sich seit 1994 der Förderung der Kultur und Kunst und engagiert sich mit seinen Projekten für den Erhalt und die Pflege des kulturellen Lebens im Interesse der Bürgerinnen und Bürger.

Medienpoint Spandau, Seegefelder Str. 35, 13583 Berlin
Öffnungszeiten: Di-Do 9.00-18.00 Uhr
Bürozeiten: Mo-Fr 9-15.00 Uhr
Gern vereinbaren wir auch Abholtermine.
Tel: 30 39 88 80 / 30 39 88 81, Fax: 30 39 88 82, Mail: spandau@kulturring.org

 

 Fotogalerie Friedrichshain
 
 
 

Nachsaison / Fünf Fotografen – Fünf Projekte

Die als kommunale Galerie in der Trägerschaft des Bezirksamtes arbeitende Einrichtung drohte im Sommer 2000 angesichts der latenten Unterfinanzierung der bezirklichen Kulturarbeit in Berlin dem Rotstift zum Opfer zu fallen. Der Kulturring vertrat zusammen mit anderen, nicht zuletzt den vielen mit der Galerie verbundenen Fotografen und Fotokünstlern, die Ansicht, dass dies nicht geschehen dürfe. Diese Galerie, die schon in der DDR überregionale Bedeutung erlangte, sollte erhalten bleiben. Der Kulturausschuss des Bezirkes bestätigte das Konzept des Kulturrings. Ein Beirat wählt seitdem die Künstler aus und plant künftige Expositionen. Der Kulturring stellte das Personal, war für Organisation, Öffentlichkeitsarbeit und natürlich die Öffnungszeiten verantwortlich, der Bezirk übernahm die Mietkosten der Einrichtung. 2002 war selbst das für den Bezirks nicht mehr möglich, und so entschloss sich der Kulturring, die Galerie alleine weiter zu betreiben. Dies gibt den Künstlern weiterhin großzügige Ausstellungsmöglichkeiten sowie Gelegenheiten des Dialogs und Erfahrungsaustauschs, den Berlinern und ihren Gästen bieten sich weit beachtete Ausstellungs-Events. Die schon seit 1985 bestehende Galerie bleibt damit ihrem Publikum weiter erhalten und ist eine tragende Säule der Präsenz des Kulturrings in Friedrichshain-Kreuzberg.

Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin;
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr, Sa 13.00 bis 18.00 Uhr, Do 10.00 bis 18.00 Uhr;
Tel.: 296 16 84

 

 

 Galerie im Club
 
 
 

Für den Ortsteil Baumschulenweg befinden sich im Kulturring-Club in der Ernststr. 14/16 nicht nur die Treffpunkte verschiedener Interessen- und Freundeskreise sondern auch mehrere Galerien, so auch die Galerie im Club, die der Präsentation verschiedenster Fotoausstellungen dient. Spezielles Augenmerk wird auf die ortsansässigen Fotografinnen, Fotografen und Fotokünstler gelegt. Die Themen sind vielfältig und spannend. Auch bisher unbekannte Künstler treten hier ins Licht der Öffentlichkeit und sorgen mit ihren Bildern für manche Überraschung.
 

 
 04.02. bis 30.04.08 – Von Montecatini bis Bagni di Lucca 2007
 
 

 

Gezeigt werden Farbfotografien der Berliner Künstlerin Margot Schmidt-Foly, aufgenommen auf ihrer Reise durch die Toskana im Oktober 2007. Im Vordergrund steht das Erleben der Natur, der Mensch tritt als Motiv in den Hintergrund, sein Vorhandensein nur durch die Architektur belegt. Die Aufnahmen reflektieren die Sehnsucht nach Ruhe, fernab vom Treiben der Großstadt. Im Bildaufbau und den auffallend klaren Linien spiegeln die Fotos die Sicht- und Arbeitsweise der Malerin wider und erinnern zuweilen an Paul Cézanne, in ihrer Distanz und Sachlichkeit an einen Edward Hopper.
Dom San Martino, Lucca

Kulturbund Treptow, Ernststr. 14-16, 12437 Berlin;
Öffnungszeiten: Mo-Fr von 10-16.30 Uhr und zu allen Veranstaltungen;
Tel.: 53696534


 

 "23 Muskeltiere"
 
 medienpädagogische Schulprojekt
 

Was sind die Muskeltiere? Schon seit Mitte der 90er Jahre werkeln die Muskeltiere im Südosten von Berlin. Hinter der Namensidee einer 5. Klasse aus Berlin-Köpenick verbirgt sich ein medienpädagogisches Vorhaben mit Angeboten für die Grundschule (Klassenstufe vier bis sechs), das vom Kulturring in Berlin getragen wird. Inzwischen wurden fast 60 Projekte in 15 Grundschulen durchgeführt. Warum setzen wir uns für diese andere Form des Medienunterrichts ein? Das Fernsehen ist noch immer die populärste Freizeitbeschäftigung der jungen Generation. Kinder und Jugendliche werden von der Unterhaltungsindustrie mit einer Menge an Botschaften befrachtet, doch im Umgang damit erfahren sie nur wenig Unterstützung. Ihnen wird nicht mitgeteilt, dass man und wie man die Botschaften herstellen, analysieren und diskutieren kann. Genau dies ist das zentrale Ziel unserer Medienarbeit. Im Mittelpunkt aller Projekte steht die gemeinsame Herstellung eines Videofilms. Die Themen der einzelnen Sendungen waren am Anfang sehr vielfältig: Schulreportagen, Dokumentationen, Theaterinszenierungen, einfache Trickfilme, Sendungen über andere Länder, aber auch Unterrichtsthemen. In den letzten Jahren bildete sich das Schwerpunktthema "Nachrichten" heraus - vor allem in der Zusammenarbeit mit Schulen aus Europa. Die Videosendungen werden im Offenen Kanal Berlin ausgestrahlt. Die Veröffentlichung der Aufnahmen ist für die Schüler wichtig und spannend: Man erreicht ein größeres Publikum und kann somit aktiv an der großen Medienwelt teilnehmen.
www.23muskeltiere.de

 

 
 
 
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