| |
|
|
Fotogalerie
Friedrichshain |
| |
|
 |
 |
| |
Die
als kommunale Galerie in der Trägerschaft des Bezirksamtes arbeitende Einrichtung
drohte im Sommer 2000 angesichts der latenten Unterfinanzierung der bezirklichen
Kulturarbeit in Berlin dem Rotstift zum Opfer zu fallen. Der Kulturring
vertrat zusammen mit anderen, nicht zuletzt den vielen mit der Galerie verbundenen
Fotografen und Fotokünstlern, die Ansicht, dass dies nicht geschehen dürfe.
Diese Galerie, die schon in der DDR überregionale Bedeutung erlangte, sollte
erhalten bleiben. Der Kulturausschuss des Bezirkes bestätigte das Konzept
des Kulturrings. Ein Beirat wählt seitdem die Künstler aus und plant künftige
Expositionen. Der Kulturring stellte das Personal, war für Organisation,
Öffentlichkeitsarbeit und natürlich die Öffnungszeiten verantwortlich, der
Bezirk übernahm die Mietkosten der Einrichtung. 2002 war selbst das
für den Bezirks nicht mehr möglich, und so entschloss sich der
Kulturring, die Galerie alleine weiter zu betreiben. Dies gibt den Künstlern
weiterhin großzügige Ausstellungsmöglichkeiten sowie Gelegenheiten
des Dialogs und Erfahrungsaustauschs, den Berlinern und ihren Gästen
bieten sich weit beachtete Ausstellungs-Events. Die schon seit 1985 bestehende
Galerie bleibt damit ihrem Publikum weiter erhalten und ist eine tragende
Säule der Präsenz des Kulturrings in Friedrichshain-Kreuzberg.
 |
 |
Fotogalerie
Friedrichshain,
Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin;
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr, Sa 13.00 bis 18.00 Uhr, Do 10.00 bis 18.00
Uhr;
Tel.: 296 16 84 |
|
|
Geschichtswerkstatt
- Spurensuche Berliner Osten |
| |
|
 |
 |
| |
Mit
großem Erfolg wurde Material zur Geschichte der Frankfurter Allee, zu den
Wohngebieten südlich der Allee und deren Entwicklung vom Anfang dieses Jahrhunderts
bis heute gesammelt und in kleinen Broschüren als "Stadtwanderungen" herausgegeben.
Eine große historische Ausstellung zum Thema: "Die Wohngebiete südlich der
Frankfurter Allee in diesem Jahrhundert" wurde erfolgreich an verschiedenen
Orten gezeigt. Zur Realisierung dieser Ziele wurden umfangreiche Recherchen
in verschiedenen Stadtarchiven, Fotosammlungen, Zeitungsarchiven, in privaten
Archiven und Sammlungen sowie in Bibliotheken angestellt, auch Zeitzeugen
wurden befragt. Als ein besonders wichtiges Ergebnis ist das Auffinden eines
alten Briefwechsels zwischen einer Deutschen aus Lichtenberg und ihrer in
die Niederlande ausgewanderten Familie aus den letzten Kriegsjahren ("Briefe
aus Berlin") zu nennen. Dieser Briefwechsel ist ausgewertet, kommentiert
und vom Kulturring herausgegeben worden. Die Publikation stellt ein eindrucksvolles
Zeitzeugnis über das Alltagsleben in Lichtenberg in den letzten Kriegstagen
dar. |
|
Kulturführer
Friedrichshain-Kreuzberg
|
| |
|
 |
 |
| |
Kultur
in Friedrichshain-Kreuzberg - herausgegeben vom Kulturring in Berlin e.V.
– das ist Information pur! Über 400 Adressen von auch überregional bedeutenden
Theatern, Galerien und Ausstellungsorten und von künstlerischen und soziokulturellen
Projekten und Initiativen. Der Kulturführer bietet als erste Publikation
einen gemeinsamen Überblick über die Kulturlandschaft des neuen Bezirks
Friedrichshain-Kreuzberg – auch im Internet unter www.kulturführer-berlin.de.
Die gesamte kulturelle Infrastruktur des Bezirks auf einen Blick, übersichtlich
gegliedert nach Rubriken wie Kulturzentren, bildender Kunst, darstellender
Kunst, Literatur, Film, Video, Foto. Die Informationen in Netz werden ständig
aktualisiert und sind für den Nutzer kostenlos. |
|
Speakers
Corner
|
| |
| Diskussionen
und Vorträge zu Themen der Zeit |
|
 |
 |
| |
An
den Kulturring in Berlin e.V. werden auf Grund seiner vielfältigen kulturellen
Aktivitäten und seiner arbeitsmarktorientierten Projekte immer wieder Fragen
und Probleme herangetragen, welche kultur- und sozialpolitische Fragestellungen
betreffen. Längst nicht alle lassen sich im Rahmen des normalen Geschäftsbetriebs
zufriedenstellend beantworten; zu konstatieren ist aber ein hohes Informations-
und Gesprächsbedürfnis. Da die Verknüpfung von kiezbezogenen Problemen mit
Fragen von überregionaler Bedeutung auch durch kommunale Stellen oft gar
nicht oder nur unzureichend geleistet werden kann, möchten wir diesem Informations-
und Diskussionsbedürfnis mit Speakers Corner ein Forum geben. In Kooperation
mit im Bezirk ansässigen kommunalen Stellen und nicht staatlichen Organisationen
und Veranstaltungsorten sollen Vorträge und Diskussionsrunden durchgeführt
werden. Die Themenfelder werden vom Projekt entwickelt bzw. von interessierten
Bürgerinnen und Bürgern vorgeschlagen. 2002 führte Speakers Corner
eine Informations- und Kulturkampagne zum Thema Aids durch: AIDS 2002. Eine
Projektwoche im Theater am Halleschen Ufer (Berlin). Kulturveranstaltungen,
wie z.B. Musik- und Sprechtheater, Tanz und Film, sowie Diskussionen boten
dem Publikum unterschiedliche Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit diesem
Thema. |
|
Die
Ideealisten
|
| |
|
 |
 |
| |
 |
1999 gründete
der Schauspieler und Regisseur Michael Stutz im Kulturring in Berlin e.V.
eine Gruppe für Theaterenthusiasten: DIE IDEEALISTEN. Den Kern der Gruppe
bilden neben Michael Stutz die Schauspielerinnen Judith Weiß und Nadine
Sommer. Weitere Schauspieler, professionelle wie Laien, kommen zu einzelnen
Inszenierungen hinzu. Der Name der Gruppe ist Programm. Die Schauspieler
erhalten keine Gage, können jedoch jenseits der Zwänge des Staatstheaters
qualitativ hochrangige Inszenierungsformen erproben; auch geben sie - neben
Gastspielen in kommunalen Einrichtungen und Off-Bühnen - Aufführungen in
Seniorenheimen und anderen gemeinnützigen Einrichtungen zu Konditionen,
welche nur die Selbstkosten decken. Das Repertoire: Der Heiratsantrag (A.
Tschechow), Der Bär (A. Tschechow), Königinnen von Frankreich (Th. Wilder),
Liebe - und wie man sie heilt (Th. Wilder), Tote ohne Begräbnis (Jean-Paul
Sartre). Aktuell: Heinrich - sechs Liebschaften eines Königs. Inszenierung
frei nach Hermann Gressiekers Heinrich der Achte und seine Frauen. Weitere
Informationen zu Engagements und zur Gruppe DIE IDEEALISTEN erhalten Sie
über die Kontaktadressen des Kulturrings in Berlin e.V. |
|
Kreativ-künstlerische
Angebote für Kinder und Jugendliche
|
| |
|
 |
 |
| |
Flankierend
zu anderen Projekten im Kinder- und Jugendbereich in Kreuzberg, welche sich
explizit einzelnen Kunstgattungen und Themenfeldern widmen, sind die kreativ-künstlerischen
Angebote für Kinder und Jugendliche ein in jeder Hinsicht offenes niedrigschwelliges
Angebot. Anhand von vorgegebenen bzw. gemeinsam mit den Teilnehmerinnen
und Teilnehmern gefundenen Themen und Aufgaben werden basale künstlerische
und handwerkliche Techniken und Vorgehensweisen gelernt und angewendet.
Gerade das selbständige Gestalten und Herstellen von Gegenständen - auch
des täglichen Gebrauchs - ist hervorragend dazu geeignet, Kreativität zu
wecken und zu fördern und sensomotorischen Defiziten entgegenzuwirken, und
es ist ebenfalls ein wirksames Ventil gegen den alltäglichen Schulstress.
Die Zielgruppe des Projektes sind Schüler im Grundschulalter. |
|
Seniorenarbeit
im Kulturring |
| |
|
 |
|
| |
Dass
Alter mit Krankheit, Hilflosigkeit und Siechtum einhergeht, ist ein hartnäckiges
Vorurteil. Tatsächlich ist jedoch die ganz überwiegende Mehrheit - selbst
im hohen Alter - kompetent und selbständig.
Richtig dagegen ist, dass man mit zunehmendem Alter häufiger auch auf
die Hilfe anderer Menschen angewiesen ist. Das kann zwar auch "Pflege"
bedeuten, viel häufiger ist es aber Hilfe bei der Lebensführung, bei der
Mobilität oder bei der aktiven Lebensgestaltung. Hier setzt unsere Kulturarbeit
mit Senioren und Seniorinnen an.
Unsere
Aktivitäten sind durch sehr individuelle, auf den einzelnen Bewohner zugeschnittene
Betreuungsangebote charakterisiert. Die Mitarbeiterinnen begleiten Heimbewohner
bei Ausflügen und Spaziergängen, bei Arzt- und Behördenbesuchen. Sie helfen
beim Schreiben von Briefen, lesen vor, basteln mit den Seniorinnen und
Senioren und gehen vor allem auf sie zu und hören zu, geben ihnen die
Zuwendung, für welche die Pflegerinnen und Pfleger keine Zeit haben. Vor
allem aber suchen die Mitarbeiterinnen auch immobile, bettlägerige Seniorinnen
und Senioren auf den einzelnen Stationen auf. Sie kümmern sich um die
Heimbewohner, welche zu den anderen Aktivitäten nur dann Zugang haben,
wenn sie durch Mobilitätsdienste unterstützt werden.
>>
|
|
Tages-
und Nachtcafé |
| |
|
 |
 |
| |
Das Tagescafé
ist eine offene Einrichtung innerhalb des Kreuzberger Seniorenpflegeheims
Stallschreiberstraße. Es ist in das Haus integriert, stellt aber auch
einen "Zufluchtsort" oder "Schutzraum" im Haus dar. Ab 8.00 Uhr steht
es allen Bewohnerinnen und Bewohnern und natürlich auch ihren Besuchern
offen. Ohne weite Wege gehen zu müssen, ohne das oft knappe Taschengeld
strapazieren zu müssen, finden sie hier Geselligkeit bei einer gemütlichen
Tasse Kaffee, netter Musik und netten Menschen, die immer ein offenes
Ohr für sie haben. Die spezifische Aufgabe des Projektes ist es, dem Bedürfnis
nach Kommunikation - auch Klatsch - einen adäquaten Ort zur Verfügung
zu stellen.
Das Nachtcafé
ist seiner Natur nach Anlaufstelle für alle Heimbewohner, die abends noch
aktiv sein möchten. Durch die Mitarbeiterin des Nachtcafés werden verschiedene
Aktivitäten angeboten. Die Spannweite reicht von Gesellschaftsspielen,
Lesungen und gemeinsamem Singen bis zu Filmabenden und dem jahreszeitlichen
Rhythmus angepassten Festen. Ein wesentliches Merkmal beider Cafés ist,
dass für individuelle Gespräche und Zuwendung Zeit ist. Die Gesprächsführung
ist offen. Kein nachfolgender Termin schränkt die Gesprächsdauer ein.
Gerade diese intensive persönliche Zuwendung ist es, die unserer Erfahrung
nach die Bewohner zu Aktivität und Kommunikation zurückführen kann.
|
|
|
 |