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Fotogalerie
Friedrichshain |
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Die
als kommunale Galerie in der Trägerschaft des Bezirksamtes arbeitende Einrichtung
drohte im Sommer 2000 angesichts der latenten Unterfinanzierung der bezirklichen
Kulturarbeit in Berlin dem Rotstift zum Opfer zu fallen. Der Kulturring
vertrat zusammen mit anderen, nicht zuletzt den vielen mit der Galerie verbundenen
Fotografen und Fotokünstlern, die Ansicht, dass dies nicht geschehen dürfe.
Diese Galerie, die schon in der DDR überregionale Bedeutung erlangte, sollte
erhalten bleiben. Der Kulturausschuss des Bezirkes bestätigte das Konzept
des Kulturrings. Ein Beirat wählt seitdem die Künstler aus und plant künftige
Expositionen. Der Kulturring stellte das Personal, war für Organisation,
Öffentlichkeitsarbeit und natürlich die Öffnungszeiten verantwortlich, der
Bezirk übernahm die Mietkosten der Einrichtung. 2002 war selbst das
für den Bezirks nicht mehr möglich, und so entschloss sich der
Kulturring, die Galerie alleine weiter zu betreiben. Dies gibt den Künstlern
weiterhin großzügige Ausstellungsmöglichkeiten sowie Gelegenheiten
des Dialogs und Erfahrungsaustauschs, den Berlinern und ihren Gästen
bieten sich weit beachtete Ausstellungs-Events. Die schon seit 1985 bestehende
Galerie bleibt damit ihrem Publikum weiter erhalten und ist eine tragende
Säule der Präsenz des Kulturrings in Friedrichshain-Kreuzberg.
>> zur aktuellen Ausstellung
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Fotogalerie
Friedrichshain,
Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin;
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr, Sa 13.00 bis 18.00 Uhr, Do 10.00 bis 18.00
Uhr;
Tel.: 296 16 84 |
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Die Kunst der Krise - 11. KunstKreuz 2010 |
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| 09. Juli bis 28. Juli 2010, Mittwoch bis Sonntag 15.00 - 19.00 Uhr im Bethanien |
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Unter dem Motto „Die Kunst der Krise“ will das alljährlich stattfindende Event dieses Mal die künstlerische Auseinandersetzung mit der Finanz- und Wirtschaftskrise thematisieren. Globale Aspekte können dabei ebenso reflektiert werden wie das lokale oder ganz persönliche Umfeld.
Die Kunst der Krise
„Künstler haben Lust auf Krise”, konstatiert die Wirtschaftswoche in einer ersten Bestandsaufnahme der zeitgenössischen Kunst seit dem Platzen der Immobilien-Blase in den USA - trotz Galeriensterbens, geplatzter Kunstmessen und zusammengestrichener Ausstellungsetats.
Vorbei sind die Zeiten, in denen Kunst mitunter zum inhaltlosen Spektakel, zum Statussymbol degenerierte. Maler, Bildhauer und Fotografen beginnen, sich intellektuell mit ökonomischen Phänomenen auseinanderzusetzen und machen den Beinahe-Zusammenbruch des Finanz- und Wirtschaftssystems und die daraus resultierenden globalen sozialen Folgen auf unterschiedlichste Arten zum Thema ihrer Werke. „Geld-Gier-Krise" - ist das Motto eines internationalen Kunstwettbewerbs der Online Galerie artists.de, die herausfinden will, wie sich die globale Finanzkrise auf die Kunst niedergeschlagen hat. Für die enorme Resonanz - bis Ende Oktober 2009 wurden über 1.500 Beiträge eingereicht - gibt es nach Plattformgründer Stephan Widera nur eine Erklärung: „Das Thema liegt auf der Straße".
„Schluss mit Lustig - wir kehren wieder zu einer neuen Ernsthaftigkeit zurück”, verkündet auch Daniel Birnbaum, Leiter der Frankfurter Städelschule und Kurator der diesjährigen Kunstbiennale von Venedig: „Künstler können die Krise nicht lösen, aber den Blick schärfen.”
Mit einer neuen Lust auf Diskurs kommentieren auch viele Künstler und Intellektuelle die Folgen des Regierungswechsels in Deutschland - inklusive sozialer Krisenszenarien - wenn die Kunst nicht dagegenhält: Um die, die wegen der Politik der neuen Gelb-Schwarzen Regierung „demnächst aus der Gesellschaft herausfallen, zu schützen” - sagt etwa der Regisseur Christoph Schlingensief - „muss die Kunst ab jetzt zu wesentlich radikaleren Maßnahmen greifen!”
Kann die Kunst einen Beitrag zur Bewältigung der Krise leisten? Kann sie schaffen, was politische Opposition nicht mehr schafft: Die Integration einer auseinanderfallenden Gesellschaft? Kann sie den Blick wieder schärfen und Freiräume aufzeigen, etwa für alternative Lebens-, Produktions- und Konsumformen? Kunst und Kultur sind gefordert - besonders in Berlin, nicht nur „Hauptstadt der Transferleistungen”, sondern auch die der Künstler: In keiner europäischen Stadt leben und arbeiten so viele Künstler wie in Berlin. Ein gewaltiges kreatives Potenzial übt sich in der Kunst der Krise - wir sind gespannt...
Zur Eröffnung des 11. KunstKreuz am Donnerstag, 08. Juli 2010, um 19.00 Uhr im Bethanien, Haupthaus 1. OG, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin, laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.
Zur Eröffnung sprechen:
Dr. Franz Schulz, Schirmherr, Bezirksbürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg,
Dr. Gerhard Schewe, Vorsitzender des Kulturring in Berlin e.V.,
Musik: One Drop
Ausstellungsdauer: 09. Juli bis 28. Juli 2010,
Mittwoch bis Sonntag 15.00 - 19.00 Uhr
zusätzlich am Mo., 26. und Di., 27. Juli 15.00 - 19.00 Uhr
Fahrverbindung: U1 / U8 bis Bhf. Kottbusser Tor, dann Bus 140 (Richtung Ostbhf.)
Anmeldungen und Informationen:
Projektbüro KunstKreuz
c/o Fotogalerie Friedrichshain
Helsingerforser Platz 1, 10243 Berlin
Tel.: 2 9 77 30 68 (14 - 17 Uhr)
oder: 2 96 16 84, Fax: 29 04 98 02
E-Mail: kunstkreuz@kulturring.org |
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Geschichtswerkstatt
- Spurensuche Berliner Osten |
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Die Interessengemeinschaft ist hervorgegangen aus dem Projekt „Spurensuche – Geschichte des Berliner Ostens“. Durch intensive Recherchearbeit in Archiven, Bibliotheken, Fotosammlungen sowie durch die Befragung zahlreicher Zeitzeugen ist eine Fülle an Material, insbesondere zur Geschichte der Frankfurter Allee in den Bezirken Berlin-Friedrichshain und Berlin-Lichtenberg, zusammengetragen worden. Die Ergebnisse werden in der Reihe „Kleine Stadtwanderungen“ fortlaufend publiziert. Die Broschüren sollen Anregung geben, selbst Erkundungen in dem jeweilig beschriebenen Gebiet vorzunehmen.
Eine Ausstellung mit dem Titel "Zeitreise Frankfurter Allee – Porträt einer Straße in Berlin-Lichtenberg“ dokumentiert anhand zahlreicher Fotodokumente den Wandel der Frankfurter Allee in Lichtenberg im Laufe des 20. Jahrhunderts, die Folgen von Krieg und Zerstörung sowie das veränderte Gesicht der Straße bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts. Ein wesentlicher Teil der Ausstellung befasst sich mit der Entstehung des Wohngebietes Frankfurter Allee Süd. Sie wurde erfolgreich im Heimatmuseum Lichtenberg und in Teilen an anderen Orten gezeigt.
Dank der Unterstützung durch Zeitzeugen kann als ein besonders wichtiges Ergebnis die Veröffentlichung von Briefen aus den Jahren 1942 bis 1958 in dem Buch „Briefe aus Berlin“ angesehen werden. Eine Tochter des Ehrenbürgers von Lichtenberg, Gustav Kielblock, schrieb diese Briefe aus Berlin an ihre Tochter in Calw, im Schwarzwald. Die Briefe legen Zeugnis ab über Lebenssituation, Kriegsalltag, Bombennächte und Überlebenskampf in den Nachkriegsjahren in Berlin und direkt in Lichtenberg. Sie sind ausgewertet, kommentiert und vom Kulturring herausgegeben worden.
Ständiges Anliegen der Interessengemeinschaft ist die Fortführung und Aktualisierung der Reihe „Kleine Stadtwanderungen“. Einige Bändchen wurden schon überarbeitet und in einer zweiten Auflage herausgegeben, weitere sind in Vorbereitung. In ihren Treffen tauschen sich die Mitglieder der AG zu neuen Erkenntnissen über die untersuchten Gebiete aus, entwickeln Konzepte und Ideen für neue Touren und verarbeiten Ergebnisse so, dass sie auch in Ausstellungen präsentiert werden können. Unsere kleine Gruppe würde sich sehr freuen, wenn die Interessengemeinschaft durch weitere Mitglieder bereichert werden würde. |
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Kulturführer Friedrichshain-Kreuzberg |
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Kultur
in Friedrichshain-Kreuzberg - herausgegeben vom Kulturring in Berlin e.V.
– das ist Information pur! Über 400 Adressen von auch überregional bedeutenden
Theatern, Galerien und Ausstellungsorten und von künstlerischen und soziokulturellen
Projekten und Initiativen. Der Kulturführer bietet als erste Publikation
einen gemeinsamen Überblick über die Kulturlandschaft des neuen Bezirks
Friedrichshain-Kreuzberg – auch im Internet unter www.kulturführer-berlin.de.
Die gesamte kulturelle Infrastruktur des Bezirks auf einen Blick, übersichtlich
gegliedert nach Rubriken wie Kulturzentren, bildender Kunst, darstellender
Kunst, Literatur, Film, Video, Foto. Die Informationen in Netz werden ständig
aktualisiert und sind für den Nutzer kostenlos. |
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Seniorenarbeit
im Kulturring |
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Dass
Alter mit Krankheit, Hilflosigkeit und Siechtum einhergeht, ist ein hartnäckiges
Vorurteil. Tatsächlich ist jedoch die ganz überwiegende Mehrheit - selbst
im hohen Alter - kompetent und selbständig.
Richtig dagegen ist, dass man mit zunehmendem Alter häufiger auch auf
die Hilfe anderer Menschen angewiesen ist. Das kann zwar auch "Pflege"
bedeuten, viel häufiger ist es aber Hilfe bei der Lebensführung, bei der
Mobilität oder bei der aktiven Lebensgestaltung. Hier setzt unsere Kulturarbeit
mit Senioren und Seniorinnen an.
Unsere
Aktivitäten sind durch sehr individuelle, auf den einzelnen Bewohner zugeschnittene
Betreuungsangebote charakterisiert. Die Mitarbeiterinnen begleiten Heimbewohner
bei Ausflügen und Spaziergängen, bei Arzt- und Behördenbesuchen. Sie helfen
beim Schreiben von Briefen, lesen vor, basteln mit den Seniorinnen und
Senioren und gehen vor allem auf sie zu und hören zu, geben ihnen die
Zuwendung, für welche die Pflegerinnen und Pfleger keine Zeit haben. Vor
allem aber suchen die Mitarbeiterinnen auch immobile, bettlägerige Seniorinnen
und Senioren auf den einzelnen Stationen auf. Sie kümmern sich um die
Heimbewohner, welche zu den anderen Aktivitäten nur dann Zugang haben,
wenn sie durch Mobilitätsdienste unterstützt werden. >> |
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Tages-
und Nachtcafé |
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Das Tagescafé ist eine offene Einrichtung innerhalb des Kreuzberger Seniorenpflegeheims
Stallschreiberstraße. Es ist in das Haus integriert, stellt aber auch
einen "Zufluchtsort" oder "Schutzraum" im Haus dar. Ab 8.00 Uhr steht
es allen Bewohnerinnen und Bewohnern und natürlich auch ihren Besuchern
offen. Ohne weite Wege gehen zu müssen, ohne das oft knappe Taschengeld
strapazieren zu müssen, finden sie hier Geselligkeit bei einer gemütlichen
Tasse Kaffee, netter Musik und netten Menschen, die immer ein offenes
Ohr für sie haben. Die spezifische Aufgabe des Projektes ist es, dem Bedürfnis
nach Kommunikation - auch Klatsch - einen adäquaten Ort zur Verfügung
zu stellen.
Das Nachtcafé ist seiner Natur nach Anlaufstelle für alle Heimbewohner, die abends noch
aktiv sein möchten. Durch die Mitarbeiterin des Nachtcafés werden verschiedene
Aktivitäten angeboten. Die Spannweite reicht von Gesellschaftsspielen,
Lesungen und gemeinsamem Singen bis zu Filmabenden und dem jahreszeitlichen
Rhythmus angepassten Festen. Ein wesentliches Merkmal beider Cafés ist,
dass für individuelle Gespräche und Zuwendung Zeit ist. Die Gesprächsführung
ist offen. Kein nachfolgender Termin schränkt die Gesprächsdauer ein.
Gerade diese intensive persönliche Zuwendung ist es, die unserer Erfahrung
nach die Bewohner zu Aktivität und Kommunikation zurückführen kann. |
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