Galerien
 Fotogalerie Friedrichshain
 
 
 

Underground, Timo Stammberger und Norman Behrendt

Die als kommunale Galerie in der Trägerschaft des Bezirksamtes arbeitende Einrichtung drohte im Sommer 2000 angesichts der latenten Unterfinanzierung der bezirklichen Kulturarbeit in Berlin dem Rotstift zum Opfer zu fallen. Der Kulturring vertrat zusammen mit anderen, nicht zuletzt den vielen mit der Galerie verbundenen Fotografen und Fotokünstlern, die Ansicht, dass dies nicht geschehen dürfe. Diese Galerie, die schon in der DDR überregionale Bedeutung erlangte, sollte erhalten bleiben. Der Kulturausschuss des Bezirkes bestätigte das Konzept des Kulturrings. Ein Beirat wählt seitdem die Künstler aus und plant künftige Expositionen. Der Kulturring stellte das Personal, war für Organisation, Öffentlichkeitsarbeit und natürlich die Öffnungszeiten verantwortlich, der Bezirk übernahm die Mietkosten der Einrichtung. 2002 war selbst das für den Bezirks nicht mehr möglich, und so entschloss sich der Kulturring, die Galerie alleine weiter zu betreiben. Dies gibt den Künstlern weiterhin großzügige Ausstellungsmöglichkeiten sowie Gelegenheiten des Dialogs und Erfahrungsaustauschs, den Berlinern und ihren Gästen bieten sich weit beachtete Ausstellungs-Events. Die schon seit 1985 bestehende Galerie bleibt damit ihrem Publikum weiter erhalten und ist eine tragende Säule der Präsenz des Kulturrings in Friedrichshain-Kreuzberg.

Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin;
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr, Sa 13.00 bis 18.00 Uhr, Do 10.00 bis 18.00 Uhr;
Tel.: 296 16 84

 

 

 Studio Bildende Kunst
 
 
 

Das Studio Bildende Kunst wirkt wegen seiner geschützten Lage wie eine Insel der Ruhe im Hauptstadt-Trubel nahe der belebten Frankfurter Allee. Sein Domizil, die um 1928 errichtete Villa des einstigsten Fleischfabrikanten Paul Skupin ist eine der letzten Fabrikantenvillen im Bezirk Lichtenberg und steht unter Denkmalschutz. Die Innengestaltung, weitgehend im Originalzustand aus den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts erhalten, ist fast eine „Galerie“ für sich. Wer also eine der vielen Ausstellung besucht, wird immer auch vom Haus angezogen werden.
Zehnmal im Jahr wechselt das Studio seine Ausstellungen , es sind Holzschnitte, Radierungen, Kupferstiche zu sehen, eben Grafiken aller Stilrichtungen. Darauf hat sich die Galerie spezialisiert  und damit Anerkennung in der Hauptstadt, ja im ganzen Land erworben. Seit 2004 hat der Verein die ehemals kommunale Einrichtung übernommen und betreibt sie fortan eigenwirtschaftlich. Das traditionell bewährte Profil von Grafik-Galerie und  -Werkstatt sowie künstlerischen Kursen für alle Altersgruppen bleibt erhalten. Im Haus arbeitet nach wie vor eine Druckerwerkstatt.  
Ein besonderer Anziehungspunkt des Studios ist in Zusammenarbeit mit der traditionsreichen „Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V.“, die nunmehr auch im östlichen Berlin für Freunde und Sammler originalgrafischer Blätter präsent ist.

leer   25.02. bis 31.03.2010 Der Mensch braucht Druck
 

 Vernissage: 25.02.10, 19.00 Uhr


  
Vernissage: 25.02.10, 19.00 Uhr
Musik: Anna-Katharina Kaufmann, Violine

Die Ausstellung präsentiert einen Ausschnitt aus dem druckgrafischen und zeichnerischen Werk von Grit Wendicke.
Die junge Künstlerin ist Absolventin der Hochschule für Bildende Kunst in Dresden. Ihre Arbeiten wurden in den letzten Jahren unter anderem in der Galerie 2yk am Flutgraben Berlin sowie in der Galerie Ratskeller und der Galerie Ost-Art in Berlin-Lichtenberg präsentiert.
Neben ihrer freiberuflichen Tätigkeit als Zeichnerin und Druckgrafikerin arbeitet Grit Wendicke als Bühnenbildnerin und Szenografin, zuletzt für die Neuköllner Oper Berlin und das Landestheater Innsbruck. Aktuell erarbeitet sie ein Raumkonzept für das Filmmuseum Potsdam.
"Die Auseinandersetzung mit dem Raum ist das zentrale Thema meiner künstlerischen Arbeit. Die Vielzahl der Details, das Vereinbare und das Unvereinbare, auch das Chaotische und Zufällige wirken zusammen, wodurch ein Ganzes erst entsteht. Diese Betrachtungsweise reizt zu vielfältigen Gestaltungsstrategien - so z.B. zur Verstärkung der Kontraste und Störelemente, oder zu Kombinationen, Häufungen, Anordnungen, oder zur Durchformung des Raums nach einem stilistischen Prinzip." (Grit Wendicke)


leer leer leerStudio Bildende Kunst, John-Sieg-Str. 13, 10365 Berlin, nahe U- und S-Bahnhof Frankfurter Allee
Öffnungszeiten: Mo-Do 10-20 Uhr, Fr 10-18 Uhr, Sa 14-18 Uhr, außer an Feiertagen;
Tel.: 5532276, sbk@kulturring.org

 

 

 

   

 

 

 Galerie Ost-Art
 
 
 
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Der Kulturring in Berlin e.V. f ührt eine Reihe von Galerien, von denen sich die Galerie Ost-Art in Berlin-Lichtenberg bereits profilieren konnte. Namen wie Mohr, Womacka, Schinko, Fretwurst-Colberg, Pansow allein im ersten Jahr ihrer Existenz - 1996 - das setzte hohe Ansprüche, die in den Folgejahren erweitert und variiert wurden. Aber Ost-Art blieb immer eine Galerie, die sich Künstlern verpflichtet fühlt, die ihre Lebenserfahrung in 40 jahren eines anderen deutschen Staates sammelten. Die Reflexionen dieser Erfahrungen in Werken hoher künstlerischer Qualität aber auch künstlerische Entwicklungslinien bis in die Gegenwart gerade auch jüngeren Menschen zu vermitteln, dies ist das spezielle Anliegen der Galerie Ost-Art.

 

x  05.03. bis 15.04.2010 Sack und Seide - Bildwirkerei und Collagen von Genia Frohberg
 
 Vernissage: 04.03.10, 19.00 Uhr

Vernissage: 04.03.10, 19.00 Uhr
Laudatio: Gisela Wrede
Musik: Deutsch-brasilianisches Duo "no canto da bossa", Julia Wegenast + Felix Astor voc/ git/ perc

 

 

 
x x Galerie Ost-Art, Giselastr. 12, 10317 Berlin;
Öffnungszeiten: Di-Fr 10 bis 15 Uhr / Sa 13 bis 17 Uhr;
Tel.: 513 97 49
 

 

 

 Kulturbund Galerie
 
 
 

Die in dem Haus Ernststr. 14/16 in Baumschulenweg integrierte Kulturbund Galerie Treptow zeigt regelmäßige Ausstellungen von bildenden Künstlern aus den Stadtbezirken und bietet auch internationalen Künstlern die Möglichkeit der Präsentation. In Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Treptow-Köpenick leistet der Kulturring einen eigenständigen Beitrag zur Realisierung städtepartnerschaftlicher Beziehungen. Die Ausstellungen bieten stets auch Gelegenheit zum Dialog mit dem Künstler und zu anderen musikalisch-literarischen Veranstaltungen in den Räumlichkeiten des Hauses.
 

leer  05.02. bis 31.03.10 - Querdurch - Thomas Nemec (Wien)
 
 
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Thomas NemecVernissage: 04.02.10, 19.00 Uhr
Laudatio: Prof. Dr. Philipp Maurer, Wien
Musik: Abel Sanches, Gitarre, Jonas Fehrenberg, Percussion

Gesichter und Skelette, Rosen und Krokodile sind die Versatzstücke eines Pandämoniums der Unruhe, der Verlockung und der Bedrohung in den Bildern von Thomas Nemec. Exponierte Frauenkörper, Modelle aus dem Vorrat der Posen der kommerziellen erotischen Animation, Blüten, Lippen, aber im Kontrast dazu auch Totenschädel oder die Fratzenhaftigkeit anderer Körperöffnungen bilden die Zeichen dieser Malerei. (Ulrich Gansert)


leer leer Kulturbund Treptow, Ernststr. 14-16, 12437 Berlin;
Öffnungszeiten: Mo-Fr von 10-16.30 Uhr und zu allen Veranstaltungen;
Tel.: 53696534


 

 

 Die Gruppe "KLIN"
 
 
 

"KLIN" - unter diesem Namen arbeitet die erste in Berlin lebende Künstlergruppe russlanddeutscher Übersiedler und osteuropäischer Migranten. "KLIN" - ein bewusst gewählter Name - ein ziehender Vogelkeil zwischen zwei Kulturen, zwischen Ost und West. >>

 

 
Galerie KLIN, Ahrensfelder Chaussee 150 a, 12689 Berlin; Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-18 Uhr

 

 
 
 
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