Galerien
 Fotogalerie Friedrichshain
 
 
 

Tagebuch des Augenblicks-
Tristan Siegmann

Die als kommunale Galerie in der Trägerschaft des Bezirksamtes arbeitende Einrichtung drohte im Sommer 2000 angesichts der latenten Unterfinanzierung der bezirklichen Kulturarbeit in Berlin dem Rotstift zum Opfer zu fallen. Der Kulturring vertrat zusammen mit anderen, nicht zuletzt den vielen mit der Galerie verbundenen Fotografen und Fotokünstlern, die Ansicht, dass dies nicht geschehen dürfe. Diese Galerie, die schon in der DDR überregionale Bedeutung erlangte, sollte erhalten bleiben. Der Kulturausschuss des Bezirkes bestätigte das Konzept des Kulturrings. Ein Beirat wählt seitdem die Künstler aus und plant künftige Expositionen. Der Kulturring stellte das Personal, war für Organisation, Öffentlichkeitsarbeit und natürlich die Öffnungszeiten verantwortlich, der Bezirk übernahm die Mietkosten der Einrichtung. 2002 war selbst das für den Bezirks nicht mehr möglich, und so entschloss sich der Kulturring, die Galerie alleine weiter zu betreiben. Dies gibt den Künstlern weiterhin großzügige Ausstellungsmöglichkeiten sowie Gelegenheiten des Dialogs und Erfahrungsaustauschs, den Berlinern und ihren Gästen bieten sich weit beachtete Ausstellungs-Events. Die schon seit 1985 bestehende Galerie bleibt damit ihrem Publikum weiter erhalten und ist eine tragende Säule der Präsenz des Kulturrings in Friedrichshain-Kreuzberg.

Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin;
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr, Sa 13.00 bis 18.00 Uhr, Do 10.00 bis 18.00 Uhr;
Tel.: 296 16 84

 

 

 Studio Bildende Kunst
 
 
 
leer  18.06. bis 30.07.2009 Im graphischen Licht II
 

 Vernissage: 17. Juni, 19.00 Uhr


Radierungen aus der Druckwerkstatt unter Leitung von Stefan Friedemann im Studio Bildende Kunst - Werkstattgalerie. Beteiligt sind: Roswitha Albrecht; Bärbel, Paula und Felix Ambrus; Ekkehard Bartsch; Georg Bothe; Peter Butschke; Franziska Deregoski; Maja-Helen Feustel; Horst Fiedler; Alexandra Frenz; Hilmar Grey; Manfred Haase; Wilfried Habrich; Sebastian Haßbecker; Birgit Horota-Müller; Tatjana Kan; Brigitte Lingertat; Marten Rinke; Elsbeth Schneider; Heidrun Sommer; Karin Tiefensee; Karin Waldmann.

K. Tiefensee, „Durchsicht“, 3-Farb-Tiefdruck, 25 cm x 32,5 cm, 2009

leer leer leerStudio Bildende Kunst, John-Sieg-Str. 13, 10365 Berlin, nahe U- und S-Bahnhof Frankfurter Allee
Öffnungszeiten: Mo-Do 10-20 Uhr, Fr 10-18 Uhr, Sa 14-18 Uhr, außer an Feiertagen;
Tel.: 5532276, sbk@kulturring.org

 

 

 

 

 

 Galerie Ost-Art
 
 
 
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Der Kulturring in Berlin e.V. f ührt eine Reihe von Galerien, von denen sich die Galerie Ost-Art in Berlin-Lichtenberg bereits profilieren konnte. Namen wie Mohr, Womacka, Schinko, Fretwurst-Colberg, Pansow allein im ersten Jahr ihrer Existenz - 1996 - das setzte hohe Ansprüche, die in den Folgejahren erweitert und variiert wurden. Aber Ost-Art blieb immer eine Galerie, die sich Künstlern verpflichtet fühlt, die ihre Lebenserfahrung in 40 jahren eines anderen deutschen Staates sammelten. Die Reflexionen dieser Erfahrungen in Werken hoher künstlerischer Qualität aber auch künstlerische Entwicklungslinien bis in die Gegenwart gerade auch jüngeren Menschen zu vermitteln, dies ist das spezielle Anliegen der Galerie Ost-Art.

 

x   12.06. bis 23.07.2009 Inspiration - Aquarelle und Grafik von Peter Hoffmann
 
 Vernissage: 11. Juni, 19.00 Uhr

„Begegnung“, Holzdruck auf Filzpappe, 30 x 20 cm, 2009
Vernissage: 11.06., 19.00 Uhr
Laudatio: Volkhard Böhm
Musik: Margarete Frank, Flöte und Saxophon

„…Ich denke, daß hier eine innere Notwendigkeit zum künstlerischen Tun eine Wurzel gebildet hat, aus der ganz von selbst die stete Begeisterung für alles Kreative erwuchs. Es entsteht eine eigene Kunst, die sich von seinem Leben nicht trennen läßt, weil sie ein Großteil dieses Lebens ist. Am Beginn seiner Arbeit steht immer die Beobachtung der Natur. Sie ist ihm stets Vorbild und Stütze. Meist arbeitet er direkt vor der Natur. So entstehen seine Ölbilder, Aquarelle und Radierungen, wobei er direkt auf die Platte radiert. Man muß schon der stillen Betrachtung Raum geben, denn das Besondere einer Landschaft will entdeckt und aufgenommen werden. So z.B. die Stimmungen, die von ihr ausgehen, zu erfassen und wiedergeben zu können. Kurz: die Einheit von Seherlebnis und gedanklicher Reflexion. Skizzenbücher, die er seit den 70er Jahren kontinuierlich anfüllt, sind seine ständigen Begleiter.“
Gisela Grade, Malerin und Grafikerin, zu Peter Hoffmann und seinen Werken.

Peter Hoffmann besuchte Fachkurse für Malerei und Graphik bei Bruno Bernitz, Arnold Pemmann, Rolf Schubert und Stefan Friedemann. Er ist Gründungsmitglied des Vereins Berliner Grafikfreunde INVENTOR e.V. und war von 2000 bis 2004 Vorsitzender des Vereins. In dieser Ausstellung werden neben Landschaftsdarstellungen auch abstrakt experimentelle Farbholzdrucke präsentiert, deren stille Schönheit auf der Kunst des Weglassens beruht.

 
x x Galerie Ost-Art, Giselastr. 12, 10317 Berlin;
Öffnungszeiten: Di.-Fr. 10 bis 15 Uhr / Sa. 13 bis 17 Uhr;
Tel.: 513 97 49
 

 

 

 Kulturbund Galerie
 
 
 

Die in dem Haus Ernststr. 14/16 in Baumschulenweg integrierte Kulturbund Galerie Treptow zeigt regelmäßige Ausstellungen von bildenden Künstlern aus den Stadtbezirken und bietet auch internationalen Künstlern die Möglichkeit der Präsentation. In Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Treptow-Köpenick leistet der Kulturring einen eigenständigen Beitrag zur Realisierung städtepartnerschaftlicher Beziehungen. Die Ausstellungen bieten stets auch Gelegenheit zum Dialog mit dem Künstler und zu anderen musikalisch-literarischen Veranstaltungen in den Räumlichkeiten des Hauses.
 

leer   05.06. bis 21.08.2009 Rotationen / Uwe Tabatt - Bilder und Objekte
 
 Vernissage: 04.06.09, 19.00 Uhr
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UrbanismenLaudatio: Einführende Worte: Uwe Tabatt
Musik: Jonas Hauer – Theremin

Form und Inhalt der ausgestellten Werke zeigen die Verschmelzung organischer und architektonischer Strukturen in ihrer ganzen Vielfalt. Durch den spielerischen Umgang mit verschiedenen Materialien und Formen fügen sich sterile, leblose Gebäude zu einem komplexen Organismus zusammen. Von Pflanzen bewachsene Häuser oder eine auf einem Autoreifen entspringende Skyline widerspiegeln die Bewegung einer Großstadt. Diese Mobilität und die Dynamik werden durch sich teilweise drehende Elemente verstärkt.
In einigen Bildern sind Berliner Sehenswürdigkeiten in neuer Konstellation zu entdecken.

 

Urbanismen


leer leer Kulturbund Treptow, Ernststr. 14-16, 12437 Berlin;
Öffnungszeiten: Mo-Fr von 10-16.30 Uhr und zu allen Veranstaltungen;
Tel.: 53696534


 

 

 Die Gruppe "KLIN"
 
 
 

"KLIN" - unter diesem Namen arbeitet die erste in Berlin lebende Künstlergruppe russlanddeutscher Übersiedler und osteuropäischer Migranten. "KLIN" - ein bewusst gewählter Name - ein ziehender Vogelkeil zwischen zwei Kulturen, zwischen Ost und West. >>

 

 
Galerie KLIN, Ahrensfelder Chaussee 150 a, 12689 Berlin; Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-18 Uhr

 

 
 
 
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