Fotogalerie Friedrichshain

13.01. bis 03.02.2017

Wohin Woher - Reportagefotografien zum Thema Flucht

Finissage: 03.02, 19.00 Uhr

Musik: Circus Radio Show live


Zum Abschluss des einjährigen Kurses REPORTAGEFOTOGRAFIE am Photocentrum der Gilberto-Bosques-Volkshochschule Friedrichshain-Kreuzberg präsentieren zehn Teilnehmer und Teilnehmerinnen eine facettenreiche Gruppenarbeit zum Thema «Flucht». Dazu gehören berührende Momentaufnahmen aus dem Alltag nach Berlin Geflüchteter, Bilder ihrer kühlen, entseelten Massenunterkünfte, aber auch Arbeiten, die eine assoziative Annäherung an das Thema suchen: Leerräume im Berliner Umland erzählen von strukturellen Umbrüchen, eine Kleingartenkolonie von der Sehnsucht nach Geborgenheit. Ein Projekt dokumentiert die Suche nach Stationen der Flucht des eigenen Vaters im Jahr 1945, ein anderes ein rückwärtsgewandtes Kulturfestival ungarischer Nationalisten. Die Ausstellung ist die Abschlussarbeit der Reportageklasse der Fotojournalistin Ann-Christine Jansson. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog; das Rahmenprogramm wird gemeinsam mit Geflüchteten geplant.


10.02. bis 24.03.2017

Frank Gaudlitz - Sonnenstraße / La Ruta del Sol

Vernissage: 09.02, 19.00 Uhr

Laudatio: Thomas Kumlehn

Finissage: 24.03, 19.00 Uhr


Der Potsdamer Fotograf Frank Gaudlitz beschäftigt sich in seiner Arbeit seit 2005 intensiv mit dem südamerikanischen Kontinent. Für sein Projekt Sonnenstraße, welches zum ersten Mal in Berlin zu sehen sein wird, ging er mit seiner analogen Mittelformatkamera einen Teil des Weges nach, den Alexander von Humboldt auf seiner berühmten amerikanischen Reise genommen hat. Die Fotografien entstanden in Kolumbien, Ecuador und Peru und setzen sich zusammen aus Landschaftsaufnahmen in schwarz/weiß sowie Portraitaufnahmen entlang des Weges, in warmen Farben. Vermitteln die Porträts einen Spiegel der Gesellschaft durch alle sozialen Schichten, so ist die Bildwirkung bei den Landschaftsaufnahmen zeitloser und spannt eine Brücke in die Vergangenheit. mehr unter: http://www.frank-gaudlitz.de/


Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin

Tel.: 030 / 296 16 84, fotogalerie@kulturring.org

geöffnet: Di, Mi, Fr, Sa 14.00 bis 18.00 Uhr, Do 10.00 bis 20.00 Uhr

Kulturforum Hellersdorf

10.01. bis 26.02.2017

Irene Otto: Symbiose - Ausstellung entfällt leider auf Grund eines Trauerfalls!


Irene Otto, ausgebildete Schneiderin und Textil- / Modegestalterin und viele Jahre als Kursleiterin aktiv, präsentiert einen Querschnitt von modernen Klöppelarbeiten und Arbeiten mit Papier, in denen verschiedenste Materialien jeweils zu einem Kunstwerk verschmelzen.


Kulturforum Hellersdorf, Carola-Neher-Straße 1, 12619 Berlin

Tel.: 030 / 56 111 53

geöffnet: Mo, Mi-Fr 9.00 bis 16.30 Uhr, Di 9.00-18.00 Uhr

Galerie Ost-Art

06.01. bis 09.02.2017

Dominique Kleiner: Berliner Spuren


Dominique Kleiners Stadtspuren-Bilder sind einzigartige Kunstwerke - man könnte diese als individuelle Momentaufnahme einer Region und Zeit beschreiben. In Collagen fügt sie unterschiedliche Elemente harmonisch zusammen. Aus historischen Fotos, gemalter Architektur und diversen Materialien eines speziellen Gebiets formt sich ein künstlerisches Relief. Nehmen wir beispielsweise das Kunstwerk Rosa-Luxemburg-Platz: Sie fertigt eine Frottage (Abdruck) von der erhabenen Metallschrift im Asphalt der Sätze von Rosa Luxemburg am gleichnamigen Platz, sie bindet Architektur in einer Drucktechnik ein - die Kulturbrauerei - und gestaltet Abdrücke von Blättern aus der Schönhauser Allee. Ein weiteres Collageelement bildet ein verwittertes Plakat von einer Berliner Wand. Im Fokus stehen dabei für sie die räumlichen Gegebenheiten, wie Architektur, Natur, kulturelle und gesellschaftliche Faktoren, genauso, wie die unterschiedlichen Materialien und Spuren, welche diese hinterlassen. Auf abstrahierte Weise erfolgt damit eine Auseinandersetzung mit einer speziellen Region. Ihre Kunstwerke leben geradezu, und jedes Einzelne erzählt eine individuelle Geschichte. Jedes Bild ist somit ein Unikat, die Idee und Technik sind einzigartig.


17.02. bis 23.03.2017

ENDLICH - Genia und Hans-Joachim Frohberg - Collagen

Vernissage: 16.02, 19.00 Uhr


Das Ehepaar Hans-Joachim (1939-2005) und Genia Frohberg lebte und arbeitete künstlerisch in Berlin-Mahlsdorf. 1953-58 studierte Hans-Joachim Formgestaltung an der Hochschule für angewandte und bildende Kunst Berlin-Weißensee, u.a. bei Prof. Werner Michael, Prof. Arno Mohr (Grundstudium) und Prof. Selman-Selmanagic. Letzterer machte ihn mit den Bauhaus-Ideen bekannt. Nach dem Studium arbeitete er als Designer in der Textilindustrie. Hans-J. fühlte sich „in seinen freien künstlerischen Arbeiten der konstruktivistischen Formkultur und dem Prinzip der Collage verpflichtet. … Mit seinen eigenen Schöpfungen zählt er zu den Künstlern, die das Bildgut des Konstruktivismus der 20er Jahre und der Nachkriegsmoderne ehrten und weitergaben“ (Dr. Gabriela Ivan). Genia Frohberg (1933-2013) studierte nach dem Abitur 1952-57 an den Kunsthochschulen Dresden und Berlin, auch bei Prof. Michael, und beendete das Studium als Industriedesignerin. Es schloss sich daran in Prag ein einjähriges Studium zu Bildteppichen bei Prof. Kybal an sowie bis 1968 die Tätigkeit als Designerin für Textildruck in einem Musterbüro im Vogtland. Hans-J. schreibt 2002 über die künstlerische Arbeit von Genia: „Diesem bewussten Spiel mit Formen und Materialien sieht man die schöpferische Freude an, mit der die Lösungen erarbeitet werden, die wiederum Anregungen für weitere Experimente sind. Diese Arbeitsweise … gibt Denkanstöße und lässt der Phantasie großen Spielraum.“


Galerie Ost-Art, Giselastraße 12, 10317 Berlin

Tel.: 030 / 513 97 49, ostart@kulturring.org

geöffnet: Di-Fr 10.00 bis 15.00 Uhr, Sa 13.00 bis 17.00 Uhr

Studio Bildende Kunst

13.01. bis 16.02.2017

Brigitte und Manfred Haase: Ein Künstlerpaar


Die lebenslange Beschäftigung mit Kunst und die künstlerische Betätigung waren ein großes verbindendes Element ihrer Partnerschaft, und doch ging jeder seinen ganz eigenen künstlerischen Weg, sowohl bei der Wahl der künstlerischen Mittel, Techniken und Ausdrucksformen, als auch bei der Suche nach Anregung und Inspiration. Entsprechend unterschiedlich sind die Kunstwerke von Brigitte und Manfred Haase in dieser Ausstellung. Mit dem Eintritt in das „Farbcollegium“ in den 1990er Jahren entwickelte Brigitte Haase bei der Erarbeitung von abstrakten Papiercollagen sehr schnell ein feines Gefühl für Farbklänge und interessante Kompositionen. Besonders die künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten des Pulp-Painting faszinierten sie. Ihre abstrakten Collagen wurden in Ausstellungen in Berlin und Brandenburg gezeigt. Manfred Haase entdeckte seine Liebe für die Malerei schon in der Oberschulzeit. Aber erst Jahrzehnte später, nach Beendigung seiner beruflichen Tätigkeit als Arzt, wurde die Kunst zum bestimmenden Lebensinhalt. Zur Druckgrafik kam er Mitte der 1990er Jahre im Studio Bildende Kunst in Lichtenberg und blieb dieser Wirkungsstätte bis zum Ende seines Lebens treu. In zwei Jahrzehnten entstanden unzählige Radierungen, meist Berliner Stadtlandschaften. Seine andere große Leidenschaft war die Pastellmalerei. Er entwickelte darin einen ganz eigenen, kraftvoll expressiven und farbintensiven Stil. Die bevorzugten Motive waren die Landschaften des Oderbruchs und die Ostseeküste.


24.02. bis 30.03.2017

Enfants Terribles - Nana Bastrup & Matvey Slavin: Berliner Kuriositäten

Vernissage: 23.02, 19.00 Uhr


Der Begriff [Laufbilder] ist im Jahr 2013 enstanden, als Nana Bastrup und Matvey Slavin zum ersten Mal Collagen/Zeichnungen der Bildchronik ihrer vorherigen gemeinsamen Ausstellungen präsentierten. Es ging also um den Lebenslauf, im wahrsten Sinn des Wortes. In derselben Ausstellung haben sie die Besucher aufgefordert, über die auf dem Boden ausgebreiteten Werke zu laufen. Im Studio Bildende Kunst werden die Künstler neue [Laufbilder] zeigen, wo in Zeichnungen-Collagen Berlin zur Bühne für Kuriositäten wird. Mit seinem satirisch-spitzen Bleistift zeichnet Matvey Slavin sich tummelnde Figuren in zuvor fotografierte Motive. Nana Bastrup bringt durch ihre scharfen Skalpellschnitte und Hinterlegungen Farbe und Dynamik ins Spiel. Die figurativen und abstrakten Elemente fügen sich so zusammen, dass eine räumliche Ausdehnung und inhaltliche Vertiefung des Ausgangsmaterials entstehen. Die [Laufbilder] sind autobiographisch und nehmen Bezug auf von Innen erlebte Situationen im Kunstbetrieb. Sie haben gleichzeitig auch einen Fokus nach außen und reflektieren gesellschaftlich relevante Themen wie z.B. Medienlandschaft.


Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin

Tel.: 030 / 553 22 76, sbk@kulturring.org

geöffnet: Mo bis Do 10-20 Uhr, Fr 10-18 Uhr, Sa 14-18 Uhr

Kulturküche Bohnsdorf

19.12. bis 22.02.2017

Ausstellung: Von Real bis Abstrakt


Die ältere der beiden Gruppen (Sinusclub) gründete sich bereits 1998 und besteht aus engagierten Freizeitmalern, die in ihrem Berufsleben aus den verschiedensten Branchen kamen (in Baumschulenweg/Ernststraße). Die zweite Gruppe arbeitet im Atelier der Kulturküche Bohnsdorf (Dahmestraße), ist aber noch nicht so lange in dieser Gruppe zusammen. Beide Kurse verbindet das gleiche Ziel - die Beschäftigung mit künstlerischen Ausdrucks- möglichkeiten für die unterschiedlichsten Sujets: Landschaften, Portraits, Witziges, Karikaturen und Abstraktes sowie auch Experimentieren unter Vermischung verschiedener Techniken (Mix-Media). Hinzu kommen Reiseskizzen aus dem Urlaub, oder wenn sie unterwegs sind im schönen Oderbruch, der Buckower Schweiz oder der Uckermark.


Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33, 12526 Berlin

Tel.: 030 / 67 89 61 91, bohnsdorf@kulturring.org

geöffnet: Mo-Do 12.00 bis 18.00 Uhr und zu den jeweiligen Veranstaltungen

Kulturbund Treptow

12.12. bis 03.02.2017

Kulturbundgalerie Treptow: Am Meer der Erinnerung


In einer Gesellschaft, die in der selbstgeschaffenen Flut elektronischer Bilder zu erstarren droht, mit Zeichenfeder und Tusche, Aquarell, Gouache und der lithographischen Technik Bilder zu machen - dazu gehört viel Zuversicht. Und wenn diese Bilder Figuren und Landschaften zeigen und darüber hinaus noch an der formalen Gestalt von Texten und Buchseiten orientiert sind, dann wird der Blick des Machers offen und weit sein und von der Gewissheit genährt, an der eigenen hohen Handwerklichkeit gemessen artifizielle Selbstermunterungen, vielleicht sogar Selbstvergewisserungen zu zeichnen. Ungemein fein und leicht erscheinen diese Bilder. Ihre zarten Linien, die manchmal zu einem dunklen Schleier verdichtet sind, und die so verhalten wie auch plakativ eingesetzten Farben faszinieren und ziehen in das Gezeigte hinein. Eigentümlich sind die Kraft und die Eleganz der Linienführung wie die Begegnung von souveränem Zeichnen mit Kalligrafischem. Auffällig oft wird das Quadrat als zeichenhaftes Element im Bild aber auch als Bildformat oder dessen rechnerische Grundlage verwendet. Zurückhaltend oder auch signalgebend ist der Einsatz von Farben und dabei jedes Mal derart prägend, dass sich beim wiederholten Betrachten auch über ihr Leuchten im Gewirr der schwarzen Zeichen Wiedererkennung einstellt. Diese Blätter zeugen von dem unverwüstlichem Bedürfnis nach dem Finden und Geltenlassen ganz eigener Maße, Ansichten und Einsichten. (Alexander Bandilla)


12.12. bis 06.03.2017

Galerie im Club: Sportfotografie


Wolfgang Hiob, geboren 1948 in Köpenick, Diplom-Wirtschaftswissenschaftler, beschäftigt sich seit 1972 mit dem Medium Fotografie. Neben seinem bevorzugten fotografischen Interesse an Natur-, Landschaft-, Reise-, Akt- und Porträtfotografie hat er sich in den letzten Jahren verstärkt Sportmotiven gewidmet. Bei Kanupolo-Turnieren an der Regattastrecke in Berlin-Grünau fotografiert er seit längerer Zeit diese schnelle Sportart, die außer viel Action auch die Möglichkeit für interessante Porträtfotos der Sportler bietet. Dasselbe gilt für die einmal jährlich in Grünau stattfindenden Motorboot- und Jetbootrennen. Bei beiden Sportarten verwendet er in erster Linie ein Zoomobjektiv von 80 bis 400 mm Brennweite seiner Nikon-Kamera. Um bei Berliner Leichtathletik-Sportfesten und -Meisterschaften direkt auf den Plätzen fotografieren zu können, kontaktiert er rechtzeitig den jeweiligen Veranstalter. Ihm wurde der direkte Zugang bisher nie verweigert, wofür er sich gern mit kostenlosen Fotos bedankt. So auch bei der Rhythmischen Sportgymnastik - hier faszinieren ihn vor allen Anmut und Grazie in den Darbietungen der jungen Gymnastinnen. Um die Kür der Sportlerinnen nicht unnötig zu stören, fotografiert er grundsätzlich ohne Blitzlicht mit lichtstarken Zoomobjektiven.


13.02. bis 14.04.2017

Kulturbundgalerie Treptow: Andreas Kramer

Vernissage: 10.02, 19.00 Uhr

Laudatio: Dr. Reinhardt Gutsche


Inmitten der Idylle des Thüringer Waldes geboren und aufgewachsen, wählt der vielseitig veranlagte junge Andreas Kramer die handwerklich ausgerichtete Kunsthochschule in Halle an der Saale als seine künstlerische Ausbildungsstätte. Ihn fasziniert die Ausdrucksmöglichkeit der Grafik, vor allem die des farbigen Holzschnittes, den er bald zu einem artistisch gehandhabten, sehr individuell gestalteten reichhaltigen Werkteil entwickelt. „Nebenbei“, wie er selbst etwas ironisch formuliert, wird auch gemalt. - Nach der Beendigung seines Studiums erhielt Kramer die Möglichkeit eines Zusatzstudiums in Italien – konkret in Venedig. Dies war der entscheidende Wendepunkt in seiner persönlichen und künstlerischen Entwicklung. Das Erlebnis der großen venezianischen Meister der Renaissance und des Barock beeinflussten ihn maßgeblich. In Geschwindigkeit erlernte er die italienische Sprache, erhielt einen Lehrauftrag an der Scuola Grafica in Venedig und lebt und arbeitet seitdem teilweise in Italien und in Deutschland. Als Lehrender versucht er mit unermüdlichem Eifer, Menschen verschiedenster Prägung an das Phänomen Bildende Kunst heranzuführen. Das Spielerische als Grundlage, gepaart mit sicherem Handwerk ist sein schöpferisches Credo. Er fordert den aktiven Betrachter, seine fantasiereichen, erlebnisprallen Bilder wie ein neugieriges Kind zu erobern. Es ist eine Freude, seine Werke aus vollem Herzen zu erfahren. (Jo Achim Wenke)


Kulturbund Treptow, Ernststr. 14/16, 12437 Berlin

Tel.: 536 96 534, KBTreptow@kulturring.org

geöffnet: Mo-Fr 10.00 bis 16.30 Uhr, Di bis 19.00 Uhr

www.kulturring.org - kulturell immer auf dem Laufenden | Impressum | Adressen