Fotogalerie Friedrichshain

12.08. bis 09.09.2016

Fließende Körper - Lichtmalerei von Enrico Pietracci


Die fotografische Ausdrucksform der „Licht-Malerei“ ist die Fortsetzung einer bis dahin durch zahlreiche Akt-Sekundenskizzen umgesetzten Grundidee. Alle Skizzen sind in Gegenwart von Tänzerinnen in Aktion entstanden und Ergebnis einer langen Untersuchung der Bewegungsdynamik als Zusammenspiel von Körperlichkeit und dem Ausdruck der Linie. Nach Jahren des Experimentierens auf Basis der durch die reine Linie bestimmten intuitiven Live-Aktzeichnung von Tanz und expressiver Bewegung beginnt für den Künstler im Jahr 2015 eine neue kreative Phase. Diese ist der Fotografie, genauer gesagt der Fotomalerei gewidmet. Die Auswahl der aktuell gezeigten fotografischen Arbeiten zeigt die Umsetzung der synthetischen Linie in die chromatische Fülle der Fotografie. Bei der jeweiligen Fotosession mit performativem Charakter bewegt sich die Tänzerin/Performerin frei. Der Fotograf verfolgt sie intuitiv, ohne ihr Vorgaben zu machen und führt die Kamera dabei ausschließlich in der Hand (ohne Stativ). Die Fotos, die mit einer digitalen Reflexkamera im Atelier des Künstlers entstanden sind, zeigen das Ergebnis einer sorgfältigen Beschäftigung mit der Beleuchtungstechnik und der Belichtungszeit. Sie sind in keiner Weise nachbearbeitet.


16.09. bis 28.10.2016

Danila Tkachenko - Restricted Areas

Vernissage: 06.10, 19.00 Uhr

Musik: DJ-Set mit elektonischer Musik aus den 1970er und 80er Jahren

Finissage: 28.10, 19.00 Uhr


Danila Tkachenkos Fotoprojekt Restricted Areas beschäftigt sich mit dem utopischen Streben der Menschheit nach technologischem Fortschritt, angetrieben von einer unstillbaren Gier und dem Wunsch auf ein besseres Leben. Restricted Areas nimmt den Betrachter mit auf Spurensuche nach Orten, die für den technologischen Fortschritt in der Sowjetunion von großer Bedeutung waren – und heute verlassen sind. Geheime Städte, die auf keiner Karte zu sehen sind, vergessene wissenschaftliche Triumphe, geheim gehaltene Nuklearkatastrophen, verlasse Gebäude von fast unmenschlicher Komplexität – eine Reise quer durch die unendlichen Weiten der ehemaligen Sowjetunion. Jeder Fortschritt kommt früher oder später zum Stillstand, sei es durch Wirtschaftskrisen, Atomkrieg oder Umweltkatastrophen… was bleibt zurück? Die in der Ausstellung gezeigten Fotografien werden ergänzt durch Objekte, Archivmaterial und Bücher über den technologischen Fortschritt in der Nachkriegszeit.


Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin

Tel.: 030 / 296 16 84, fotogalerie@kulturring.org

geöffnet: Di, Mi, Fr, Sa 14.00 bis 18.00 Uhr, Do 10.00 bis 20.00 Uhr

Kulturforum Hellersdorf

12.07. bis 29.08.2016

Begegnungen


Drei Künstlerinnen, die sich durch die gemeinsame Beteiligung an Projekten und Ausstellungen seit vielen Jahren kennen, machen ihre künstlerischen Begegnungen zum Thema einer gemeinsamen Ausstellung. Leontina Kulko (* 1954) studierte 1971-75 Malerei und Grafik an in Alma-Ata und war als Kunstlehrerin, Modedesignerin, Gestalterin und Werbegrafikerin tätig. Sie verbindet in ihren Bildern Gegenständliches und Abstraktes, um die Einheit von Materiellem und Übersinnlichem im Leben darzustellen (A.-K.Early). Irina Weisel (* 1962) studierte Kunst in Kasachstan, später Pädagogik im russischen Tscheljabinsk und war als Gebrauchsgrafikerin tätig. In ihren Stadt- und Frauenbildnissen arbeitet sie expressiv-abstrakt und mit überwiegend dynamischer Bildstruktur. Irina Afanasieva (* 1969) studierte an verschiedenen Kunsthochschulen und Meisterklassen in Russland und unterrichtete später selber Malerei. Sie verfremdet nach ihrem Stil von realistisch bis abstrakt. Ihr Lieblingsmotiv sind Frauenbildnisse, die sie in romantischen Stimmungen mit emotionalem Ausdruck malt, meist liebevoll, aber auch ironisch. Nach ihrer Übersiedlung nach Deutschland hatten alle drei Künstlerinnen erste Ausstellungen in Berlin und schlossen sich der Künstlergruppe KLIN im Kulturring an. Von 2003-11 organisierten sie die Ausstellungen der Galerie "Klin" des Kulturrings. Heute leben und arbeiten sie in Berlin und im brandenburgischen Umland.


13.09. bis 31.10.2016

Gerhard Goßmann „Bilder aus der Mongolei“

Vernissage: 12.09, 19.30 Uhr


Wer in der DDR gerne las, wird mit ihm in Berührung gekommen sein: Gerhard Goßmann – Buchgestalter, Graphiker und Maler. Mehr als 270 Bücher aller Genres hat er illustriert, zu den bekanntesten zählen die deutschen Ausgaben „Vom Winde verweht“ oder Cervantes' „Don Quijote“. Geboren 1912 in Guben, wuchs Goßmann in Fürstenwalde auf und studierte nach einer Lehre als Schrift- und Chromolithograph 1932-35 an der Höheren Graphischen Fachschule Berlin. Darauf begann er als freischaffender Graphiker mit Buchgestaltungen u.a. für die Verlage Rowohlt und Kiepenheuer, arbeitete in der Werbung und für verschiedene Zeitschriften. Im Zweiten Weltkrieg als Soldat in Norwegen schloss er Bekanntschaft mit Edvard Munch, kehrte danach als Kunstlehrer nach Fürstenwalde zurück, nahm 1955 die Arbeit als freischaffender Graphiker wieder auf. Nach Reisen in verschiedene der damals sozialistischen Länder verarbeitete Goßmann ab 1956 seine Reiseeindrücke in künstlerischen Arbeiten. So entstand 1972 der Radierungs-Zyklus „Mongolei“, in dem Szenen des Alltags, detailreich und oft witzig-ironisch pointiert, den Betrachter begeistern. Für seine Werke erhielt Goßmann zahlreiche Preise, darunter den Nationalpreis der DDR III. Klasse für Kunst und Literatur, seine Bücher wurden als Schönste Bücher der DDR ausgezeichnet. Seine Heimatstadt Fürstenwalde widmete ihm eine ständige Sonderausstellung, eine Grundschule sowie ein Bronze-Denkmal von Robert Metzke und ernannte ihn postum zum Ehrenbürger der Stadt.


Kulturforum Hellersdorf, Carola-Neher-Straße 1, 12619 Berlin

Tel.: 030 / 56 111 53

geöffnet: Mo, Mi-Fr 9.00 bis 16.30 Uhr, Di 9.00-18.00 Uhr

Galerie Ost-Art

26.08. bis 29.09.2016

Francesca Pegorer: Wurzeln

Vernissage: 25.08, 19.00 Uhr


Francesca Pegorer, 1982 in Triest (Italien) geboren, ist seit 2010 Wahlberlinerin. Sie hat ein Studium der Architektur abgeschlossen und sich in der Kulturanthropologie weitergebildet. Sie ist in der Raum- und Stadtforschung tätig, untersucht die Stadt durch das Zeichnen. Kunst studierte sie in Bologna und in Venedig. In der Ausstellung präsentiert die Künstlerin Werke, die sich mit dem Thema Wurzeln beschäftigen. Seit der Kindheit hat Francesca gewusst, dass sie auf Dauer in dem kleinen Dorf in Norditalien nicht leben kann. Erst mit 10 verreiste sie das erste Mal ohne Familie. Seitdem war sie auf drei Kontinenten, Norwegen, Marokko und Japan, und natürlich Berlin - wo sie anderen Kulturen offen begegnet, auch verborgene Seiten von sich selbst entdeckt. Kein Ort brachte sie zum Wurzeln-Schlagen, die Sehnsucht nach neuen Häfen liegt zu tief in ihr. Ist es so, weil sie nirgendwo dazu gehört? Oder weil ihre Wurzeln so viel Kraft haben, dass sie sich in Flügel verwandeln können? Und was sind die Wurzeln von Menschen überhaupt? Sicherheit oder Hindernis, Ende oder Anfang? Wurzeln sind ein Symbol für Geborgenheit, Heimat, für das neue, frohe Leben nach einem langen, schmerzhaften Winter. Wurzeln haben, heißt, den Fluss Tagliamento in der Spree in Rummelsburg zu erkennen. Wurzeln haben, bedeutet, die Hände der Großmutter zu bewundern, knorrig nach einem langen Leben, trotzdem noch liebevoll und sich sensibel bewegend.


Galerie Ost-Art, Giselastraße 12, 10317 Berlin

Tel.: 030 / 513 97 49, ostart@kulturring.org

geöffnet: Di-Fr 10.00 bis 15.00 Uhr, Sa 13.00 bis 17.00 Uhr

Studio Bildende Kunst

19.08. bis 22.09.2016

Doro Petersen: Wärmeübung

Finissage: 16.09, 19.00 Uhr


Wärmeübung: Wellen, klein und golden, zärtlich über große Zehen schwappend. Dann wieder wild, unberechenbar, Waschmaschine Schleudergang. Sommerliches Wohlgefühl. Spielen, umhüllt sein, sich tragen und mitreißen lassen. Alles verläuft in Wellen. Auch die Lust. Die Künstlerin gibt sich in Skizzen, Stempel und Siebdrucken dem Sehnsuchtsmotiv Welle hin. Doro Petersen, 1977 geboren, hat visuelle Kommunikation an der Universität der Künste Berlin und der Universidad del País Vasco in Bilbao sowie Illustration in Barcelona studiert. Ihre künstlerische Bildsprache beinhaltet Elemente von Skizze und Zeichnung, Collage und Drucktechniken. Für die Büchergilde hat Doro Petersen 2015 Italo Calvinos Marcovaldo oder die Jahreszeiten in der Stadt mit zahlreichen farbigen und Schwarzweißzeichnungen illustriert. Neben der Illustration unterrichtet sie als Kunstvermittlerin Workshops und kreative Prozesse für Kinder und Familien an Berliner Museen wie dem Bauhaus-Archiv, dem Kunstgewerbemuseum und Buchstabenmuseum. Ein Langzeitprojekt ist das Workshopformat Skizzenspaziergang im Wedding. Doro Petersen lebt und arbeitet in Berlin.


30.09. bis 11.11.2016

Alexander Steinmetz: Spiegelungen

Vernissage: 29.09, 19.00 Uhr


Seine Kindheit und Jugend verbrachte Alexander Steinmetz in einem malerischen Dorf im Ural, den Großteil seines Lebens als Künstler jedoch in der Großstadt. Vielleicht ist gerade deshalb sein Werk so mit einer Nostalgie nach Ruhe und Einsamkeit durchtränkt. Selbst die städtischen Szenen sind voll von Harmonie und Ruhe. Vereinzelte Menschen und Autos werden zu stummen Protagonisten, und nur die kleinen, geräuschlosen Boote gleiten auf der gläsernen Oberfläche des Wassers oder schaukeln einfach auf einer Stelle. Gemütlichkeit und Wärme hüllen ein und Sympathie tritt hervor. Mutige, expressive Pinselstriche in Kontrast zu den ruhigen, ausgeglichenen Motiven, ausgeprägtes Helldunkel und aktive Farbkontraste zwischen kalten und warmen Tönen verleihen dem Werk des Künstlers Dynamik und Ausdruckskraft. Spiegelungen im Wasser, Glas, auf glatten, polierten Oberflächen oder auf dem nassen Asphalt sind charakteristisch für seine Werke. Der innige Realismus von Alexander Steinmetz ist unabhängig von Alter und kultureller Herkunft verständlich für jeden Betrachter. Seine malerische und grafische Sprache ist einfach und leicht. In seinen Werken reflektiert der Künstler den Augenblick der Lebensfreude, den Zustand der Natur, der Luft, des Lichts und der Form. Seine Bilder geben der Seele des Zuschauers eine Pause von der Hektik des Alltags. Diese erlaubt ihm, die Schönheit die uns umgibt, wahrzunehmen. (Maria Steinmetz)


Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin

Tel.: 030 / 553 22 76, sbk@kulturring.org

geöffnet: Mo bis Do 10-20 Uhr, Fr 10-18 Uhr, Sa 14-18 Uhr

Kulturküche Bohnsdorf

04.07. bis 25.08.2016

Kinderkunst 2016


Schülerinnen und Schüler der Schule am Buntzelberg aus Berlin-Bohnsdorf stellen bereits zum dritten Mal in der Kulturküche aus - und zwar sehen wir Arbeiten aus den 1. bis 6. Klassen. Wir erleben in ihren Werken Kreativität, Leidenschaft, Spaß und Freude am Experimentieren – und wie sie unsere Welt begreifen. Während der Ausstellung steht den jungen Besucher-Innen ein Malraum mit Material zur Verfügung, wo sie selbst gestalterisch tätig werden können!


05.09. bis 13.10.2016

Farben Kubas

Vernissage: 02.09, 19.00 Uhr

Laudatio: Brigitte Silna / Kuratorin


Der Maler, Fotograf und Bühnenbildner aus Havanna hat ein vielseitiges Werk geschaffen, wobei er auch traditionelle Wandbilder mit realisierte und Ausstattungen für das Nationale Ballett sowie die Danza Contemporanea Kubas entwickelte. Seine Werke sind in den USA, Mexico, Kolumbien, Portugal, Spanien, Frankreich, Italien und Kuba zu finden. Als Begleitung zu den großflächigen Bildern zeigt die Berlinerin Kerstin Lindow Fotografien ihrer Begegnungen mit Menschen der Insel, die von echter Nähe zeugen und tief menschlich berühren. Die Pädagogin und Flamenco-Tänzerin besuchte Kuba auch zu Studienzwecken und erlebte ihre Abenteuer vor und hinter der Linse ...


Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33, 12526 Berlin

Tel.: 030 / 67 89 61 91, bohnsdorf@kulturring.org

geöffnet: Mo-Do 12.00 bis 18.00 Uhr und zu den jeweiligen Veranstaltungen

Kulturbund Treptow

19.08. bis 30.09.2016

Kulturbundgalerie Treptow: ...viel Rot


Nach einer längeren Pause sind Arbeiten von Helga Gerasch wieder in der Kulturbund-Galerie zu sehen. Sie lebt in ihren neuen Bildern und Holzarbeiten einen sehr sinnlichen Bezug zur Natur aus. Einige Details vom Erblühen, Reifen und Vergehen werden in ihren großformatigen Pastellen hervorgehoben und so zu einem Ereignis. Ihre Arbeiten strahlen Lebenslust und einen feinen Humor aus. Sie bedürfen keiner zwanghaften Hineindeutung. Strenger Realismus und surreale Momente vereinen sich in ihnen. Dem Betrachter werden Bilder, Holzarbeiten und Collagen mit „viel Rot“ präsentiert. Selbst das sehr helle Holz eines ca. 200 Jahre alten Efeus wird mit roten Akzenten zum Strahlen gebracht. Helga Gerasch wurde 1949 in Mecklenburg geboren und wuchs dort in einem ländlichen Umfeld auf. Private und berufliche Entwicklungen führten sie über Eisenhüttenstadt nach Berlin. Hier arbeitete sie in einem engen Bezug zur Jugendhilfe. Jetzt genießt sie eine glückliche Rentenzeit. Seit 1990 versuchte sie sich als Autodidaktin mit kleinen Aquarellen und Pastellen. Ab 1999 wurde ihre künstlerische Entwicklung durch Hans Hellmut Müller begleitet. Collagen, großformatige Pastelle und Holzarbeiten kamen hinzu. Ab 2000 gab es mehrere Ausstellungsbeteiligungen. In verschiedenen Einzelausstellungen von 2001 bis 2009 zeigten ihre Arbeiten eine stetige eigenständige Entwicklung.


05.07. bis 26.08.2016

Galerie im Klub: Von Schlössern und Museen


Peter Gruhn, geboren am 27.5.1934 in Berlin, arbeitete nach einer Lehre als Fernmeldemechaniker und dem Abschluss als Dipl. Ing. (FH) als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Institut für Post und Fernmeldewesen, nach der „Wende“ bei der Deutschen Telekom AG. 1999 trat er in den Ruhestand. Bereits zu Beginn der 1950er Jahre begann sein Interesse an der Fotografie. Die erste Fotoausrüstung bestand aus einer geschenkten „Plattenkamera“, die Bilder wurden in der Dunkelkammer selbst entwickelt. Mit ersten Fotos des alten Berlins, z.B. auf der Fischerinsel, wuchs seine Vorliebe zu Motiven seiner Heimatstadt. Später wurden die Themen der Bilder präziser und detaillierter und auf Schlösser und Museen ausgedehnt. Als Mitbegründer des Colorclub Berlin-Treptow (1963, unter der Leitung von Gerhard Metzschker) war er bei nahezu allen Klubausstellungen mit Bildern beteiligt. Seine hauptsächlichen fotografischen Arbeiten entstehen auf Urlaubsreisen und bei Besuchen von Schlössern und Museen im Berliner Umfeld. Die ausgestellten Bilder zeigen einen kleinen Ausschnitt aus seinem Schlösser- und Museumsfundus.


01.09. bis 14.10.2016

Galerie im Klub: 9. Kunstmeile in Baumschulenweg - "White Room"


Der Farbfotografie in Form der Prints wurde erst in den Siebzigern des letzten Jahrhunderts, also relativ spät seit der Existenz der Fotografie, ein künstlerischer Anspruch zugebilligt. Das war neben der bereits verbreiteten, fast immer farbigen Diafotografie ein ermutigender, wichtiger Schritt in Richtung bunte Fotowelt mit allen ihren Vor- und vor allem verschiedenen Nachteilen. Letztere zeigen sich unter anderem nicht nur in zufällig gestalteten, also ungeordneten Farbkombinationen, sondern auch im nicht immer perfekten Bestreben, Emotionen farbig zu interpretieren. Die Kunst der alten Meister der Schwarzweißfotografie, nämlich durch technisch bedingtes „Weglassen“ von im Motiv angebotenen (farbigen) Bildelementen oder durch bewussten Verzicht auf diese per Dunkelkammer zu eindrucksvoll gestalteten Bildern zu gelangen, wurde inzwischen wiederentdeckt. Der Anteil der SW-Bilder in der Fotografie ist zwar begrenzt, wird aber einerseits wegen ihres Abstraktionsvermögens und andererseits durch neue, die Bildidee unterstützende Software größer. In der Ausstellung werden aktuelle Arbeiten von Gerhard Metzschker vorgestellt, die sich an die SW-Fotografie anlehnen, aber darüber hinaus der farbigen Abtönung und insbesondere dem Weiß einen vorrangigen Stellenwert zuordnen. Der Fotograf, als Leiter des Colorclub Berlin-Treptow eher als Farbfotograf bekannt, präsentiert jetzt alternativ neue Gestaltungsräume.


Kulturbund Treptow, Ernststr. 14/16, 12437 Berlin

Tel.: 536 96 534, KBTreptow@kulturring.org

geöffnet: Mo-Fr 10.00 bis 16.30 Uhr, Di bis 19.00 Uhr

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