Fotogalerie Friedrichshain

31.03. bis 05.05.2017

Renata von Hanffstengel - Ein Nachlass zu Lebzeiten

Vernissage: 30.03, 19.00 Uhr

Laudatio: Renata von Hanffstengel

Finissage: 05.05, 19.00 Uhr


Renata von Hanffstengel wurde 1934 in Kiel geboren. Ihr Vater war Deutscher, ihre Mutter Mexikanerin. Nach dem Zweiten Weltkrieg studierte sie in Hamburg Tanzpädagogik, bevor sie 1954 nach Kanada auswanderte, später in die USA. Seit 1962 lebt sie in Mexiko-Stadt. Sie unterrichtete Germanistik an der Uni und arbeitete als Reiseleiterin. 1987 gründete sie das Interkulturelle Forschungsinstitut Mexiko-Deutschland zum Exil nach 1933. Schon früh interessierte sie sich auch für die Fotografie. In Mexiko war sie in den 70er und 80er Jahren professionell tätig, stand mit wichtigen Fotografen in Verbindung, wie Lázaro Blanco und José Luis Neyra, aber auch Gisèle Freund, die sie bei einem Symposium über Fotografie in Lateinamerika kennenlernte. Nun wird, nach Ausstellungen in Mexiko, in den USA und 1981 in den Buna-Werken in Schkopau (während ihrer Zeit als Kulturattachée der Mexikanischen Botschaft in Ost-Berlin) erstmals ein Querschnitt ihrer fotografischen Arbeit in Berlin zu sehen sein. Ihr Nachlass soll an das Ibero-Amerikanische Institut in Berlin gehen. Zentrales Thema der Ausstellung ist Mexiko – ein Land voller Gegensätze, mit prähispanischen und kolonialen Zeugnissen, mit indigener und mestizischer Bevölkerung, ein Land der Naturschönheiten und der Naturkatastrophen, ein Land der Armut und der Moderne, der Traditionen und des Tourismus.


19.05. bis 09.06.2017

Jugend Fotografiert 2017

Vernissage: 18.05, 19.00 Uhr

Laudatio: Felix Hawran

Finissage: 09.06, 19.00 Uhr


"Jugend fotografiert" findet 2017 zum zweiten Mal in der Fotogalerie Friedrichshain statt. Es handelt sich um ein Angebot der kulturellen Bildung (Workshops, Kooperationen mit verschiedenen Schulen und Jugendeinrichtungen) mit anschließender Ausstellung von Fotografien, gemacht ausschließlich von Kindern und Jugendlichen mit Schwerpunkt aus dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. In diesem Jahr portraitieren Roma-Mädchen aus Friedrichshain sich gegenseitig mit selbstgebauten Lochkameras, und Schüler der Montessori-Grundschule am Rohrgarten erkunden mit der Kamera "Tiere und Pflanzen in Berlin".


Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin

Tel.: 030 / 296 16 84, fotogalerie@kulturring.org

geöffnet: Di, Mi, Fr, Sa 14.00 bis 18.00 Uhr, Do 10.00 bis 20.00 Uhr

Kulturforum Hellersdorf

07.03. bis 30.04.2017

Hurra - wir in bunt


Kathleen Hörnke absolvierte von 1987 bis 1989 ein Vorstudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und danach von 1993 bis 1995 eine Ausbildung zur Druckvorlagenherstellerin in Würzburg. Bis zum Jahr 2000 studierte sie an der dortigen FH Kommunikationsdesign, unternahm Zeichenreisen nach Italien und hatte Ausstellungen und Filmvorführungen in und um Würzburg. Ein Jahr war sie als freie Fotografin und Gestalterin beim Satiremagazin Titanic in Frankfurt/Main tätig, bevor sie sich auf digitale Malerei bei diversen Trickfilm-Projekten konzentrierte. Ab 2003 hatte sie ein Atelier im Berliner Tacheles, präsentierte dort und an Kunstschulen in Chile Filmvorführungen, besuchte eine Weiterbildung in 3D-Visualisierung, digitales Videodesign. Seit 2008 ist sie selbstständig und arbeitet als Honorar-Dozentin für computerorientierte künstlerische Anwendungen (Illustration, Animation, Malerei, Raumgestaltung, Bühnenbild, Layout, Logoerstellung, Konzeption). Sie leistete 2009 einen Beitrag zu „Be an Angel“-Children's Charity in Berlin. Seitdem widmet sie sich dem freien Arbeiten mit analoger und digitaler Malerei, Animation, diversen Re- und Upcycling-Objekten und POP-Up-Ausstellungen. 2016 führte sie eine künstlerische Beratung und Auftragsausführung bei Street Art Berlin aus.


09.05. bis 25.06.2017

Elena Brendel: Die Kraft der Natur


Malerei in Öl und Acryl


Kulturforum Hellersdorf, Carola-Neher-Straße 1, 12619 Berlin

Tel.: 030 / 56 111 53

geöffnet: Mo, Mi-Fr 9.00 bis 16.30 Uhr, Di 9.00-18.00 Uhr

Galerie Ost-Art

31.03. bis 04.05.2017

Ursula Braune: Weite Landschaften

Vernissage: 30.03, 19.00 Uhr


Die Arbeiten dieser Ausstellung sind weitgehend Landschaften, wobei es sich nicht um Landschaften im klassischen Sinne handelt. Alle Bilder entstehen im Atelier, angeregt durch Skizzen und persönlichen, aus dem Kopf abgerufenen Eindrücken. "Ursula Braunes Arbeiten lassen ein ganz intimes, tiefgehend entwickeltes Verhältnis zu ihrem Malgegenstand erkennen, aus dem heraus eine Anzahl künstlerisch hervorragender Arbeiten mit großem ästhetischen Reiz hervorgegangen sind, stets mit einem gewissen Maß an Abstraktion, die zur Verdichtung der Form, der Klarheit künstlerischen Ausdrucks und der emotionalen Aussagekraft ihrer Bildinhalte dient." (Prof. Dr. Günter Schade, Berlin)


Galerie Ost-Art, Giselastraße 12, 10317 Berlin

Tel.: 030 / 513 97 49, ostart@kulturring.org

geöffnet: Di-Fr 10.00 bis 15.00 Uhr, Sa 13.00 bis 17.00 Uhr

Studio Bildende Kunst

24.02. bis 30.03.2017

Enfants Terribles - Nana Bastrup & Matvey Slavin: Berliner Kuriositäten


Der Begriff [Laufbilder] ist im Jahr 2013 enstanden, als Nana Bastrup und Matvey Slavin zum ersten Mal Collagen/Zeichnungen der Bildchronik ihrer vorherigen gemeinsamen Ausstellungen präsentierten. Es ging also um den Lebenslauf, im wahrsten Sinn des Wortes. In derselben Ausstellung haben sie die Besucher aufgefordert, über die auf dem Boden ausgebreiteten Werke zu laufen. Im Studio Bildende Kunst werden die Künstler neue [Laufbilder] zeigen, wo in Zeichnungen-Collagen Berlin zur Bühne für Kuriositäten wird. Mit seinem satirisch-spitzen Bleistift zeichnet Matvey Slavin sich tummelnde Figuren in zuvor fotografierte Motive. Nana Bastrup bringt durch ihre scharfen Skalpellschnitte und Hinterlegungen Farbe und Dynamik ins Spiel. Die figurativen und abstrakten Elemente fügen sich so zusammen, dass eine räumliche Ausdehnung und inhaltliche Vertiefung des Ausgangsmaterials entstehen. Die [Laufbilder] sind autobiographisch und nehmen Bezug auf von Innen erlebte Situationen im Kunstbetrieb. Sie haben gleichzeitig auch einen Fokus nach außen und reflektieren gesellschaftlich relevante Themen wie z.B. Medienlandschaft.


07.04. bis 11.05.2017

Jahresausstellung 2017 - Graphik-Collegium Berlin e.V.

Vernissage: 06.04, 19.00 Uhr


Mit seiner zweiten Jahresausstellung greift das Graphik-Collegium eine aktuelle Tendenz des Kunstgeschehens auf, wie erst kürzlich auf der Art Karlsruhe mit einer Sonderschau zum Thema Druckgrafik zu sehen war. Außer neuesten druckgrafischen Arbeiten, denen das Hauptinteresse des Vereins gilt, werden auch Zeichnungen und Malerei zu sehen sein. Die Ausstellung bietet einen Einstieg in den Kosmos der Radierung.


Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin

Tel.: 030 / 553 22 76, sbk@kulturring.org

geöffnet: Mo bis Do 10-20 Uhr, Fr 10-18 Uhr, Sa 14-18 Uhr

Kulturküche Bohnsdorf

03.03. bis 20.04.2017

Von Berlin bis in die USA


Porträts, Landschaften und Architektur sind die vielfältigen Themen, denen sich Julian Risch in seiner Heimat Berlin und während eines Auslandssemesters in den USA gewidmet hat. Nach seiner Rückkehr nach Berlin zeigt nun die Ausstellung "Von Berlin bis in die USA" Gemeinsamkeiten und Gegensätze aus einer kreativen, künstlerischen Sicht. Risch studiert IT-Systems Engineering an der Universität Potsdam und beschäftigt sich seit 2006 in seiner Freizeit sowohl mit analoger als auch mit digitaler Fotografie.


02.05. bis 22.06.2017

Malvergnügen

Vernissage: 28.04, 19.00 Uhr

Laudatio: Karl-Heinz Beck, Maler und Grafiker


Grafiker und Maler Karl-Heinz Beck sowie die Teilnehmer-Innen seiner Kurse für Gestaltung zeigen ihre Arbeitsergebnisse von 2016 in der Kulturküche Bohnsdorf. Wie immer wird die Begeisterung am künstlerischen Gestalten und Experimentieren in den Formen und Farben der Bilder sichtbar. K.-H. Beck entwarf und realisierte in früheren Jahren insbesondere Plakate und eroberte sich später mit großem Interesse auch das Gebiet der Malerei.


Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33, 12526 Berlin

Tel.: 030 / 67 89 61 91, bohnsdorf@kulturring.org

geöffnet: Mo-Do 12.00 bis 18.00 Uhr und zu den jeweiligen Veranstaltungen

Kulturbund Treptow

12.12. bis 06.04.2017

Galerie im Club: Sportfotografie


Wolfgang Hiob, geboren 1948 in Köpenick, Diplom-Wirtschaftswissenschaftler, beschäftigt sich seit 1972 mit dem Medium Fotografie. Neben seinem bevorzugten fotografischen Interesse an Natur-, Landschaft-, Reise-, Akt- und Porträtfotografie hat er sich in den letzten Jahren verstärkt Sportmotiven gewidmet. Bei Kanupolo-Turnieren an der Regattastrecke in Berlin-Grünau fotografiert er seit längerer Zeit diese schnelle Sportart, die außer viel Action auch die Möglichkeit für interessante Porträtfotos der Sportler bietet. Dasselbe gilt für die einmal jährlich in Grünau stattfindenden Motorboot- und Jetbootrennen. Bei beiden Sportarten verwendet er in erster Linie ein Zoomobjektiv von 80 bis 400 mm Brennweite seiner Nikon-Kamera. Um bei Berliner Leichtathletik-Sportfesten und -Meisterschaften direkt auf den Plätzen fotografieren zu können, kontaktiert er rechtzeitig den jeweiligen Veranstalter. Ihm wurde der direkte Zugang bisher nie verweigert, wofür er sich gern mit kostenlosen Fotos bedankt. So auch bei der Rhythmischen Sportgymnastik - hier faszinieren ihn vor allen Anmut und Grazie in den Darbietungen der jungen Gymnastinnen. Um die Kür der Sportlerinnen nicht unnötig zu stören, fotografiert er grundsätzlich ohne Blitzlicht mit lichtstarken Zoomobjektiven.


13.02. bis 14.04.2017

Kulturbundgalerie Treptow: Andreas Kramer


Inmitten der Idylle des Thüringer Waldes geboren und aufgewachsen, wählt der vielseitig veranlagte junge Andreas Kramer die handwerklich ausgerichtete Kunsthochschule in Halle an der Saale als seine künstlerische Ausbildungsstätte. Ihn fasziniert die Ausdrucksmöglichkeit der Grafik, vor allem die des farbigen Holzschnittes, den er bald zu einem artistisch gehandhabten, sehr individuell gestalteten reichhaltigen Werkteil entwickelt. „Nebenbei“, wie er selbst etwas ironisch formuliert, wird auch gemalt. - Nach der Beendigung seines Studiums erhielt Kramer die Möglichkeit eines Zusatzstudiums in Italien – konkret in Venedig. Dies war der entscheidende Wendepunkt in seiner persönlichen und künstlerischen Entwicklung. Das Erlebnis der großen venezianischen Meister der Renaissance und des Barock beeinflussten ihn maßgeblich. In Geschwindigkeit erlernte er die italienische Sprache, erhielt einen Lehrauftrag an der Scuola Grafica in Venedig und lebt und arbeitet seitdem teilweise in Italien und in Deutschland. Als Lehrender versucht er mit unermüdlichem Eifer, Menschen verschiedenster Prägung an das Phänomen Bildende Kunst heranzuführen. Das Spielerische als Grundlage, gepaart mit sicherem Handwerk ist sein schöpferisches Credo. Er fordert den aktiven Betrachter, seine fantasiereichen, erlebnisprallen Bilder wie ein neugieriges Kind zu erobern. Es ist eine Freude, seine Werke aus vollem Herzen zu erfahren. (Jo Achim Wenke)


24.04. bis 30.06.2017

Kulturbundgalerie Treptow: Otto Kummert, Der Grafiker *80

Vernissage: 21.04, 19.00 Uhr

Laudatio: Petra Hornung, Kunsthistorikerin


Das Prägende, das, was aus einer solchen Überschau berührend und nachhaltig sich offenbart, entstammt bei den Arbeiten Otto Kummerts einer tiefen Ernsthaftigkeit. Gediegenheit und Sorgfalt sind ihm selbstverständlich, und dies betrifft sowohl die Solidität seines grafischen Handwerks wie die geistige Durchdringung seiner Aufgaben. In seinen Arbeiten begegnet einem selten Improvisation, fast nie mit leichter Hand Erspieltes, ihre etwas schwerblütige Würde, ihre nachhaltige Kraft und strenge Knappheit gewinnen sie aus künstlerischer Planung und gestalterischer Disziplin. Selbstverständlich weiß Otto Kummert die Spuren der Anstrengungen aus dem endgültigen Entwurf zu tilgen, und in seinen besten Arbeiten erreicht er eine wunderbare Selbstverständlichkeit, in der jedes Detail einen angemessenen Platz und das Ganze jenen Grad von Natürlichkeit erreicht, der seit je als Kennzeichen künstlerischen Feingefühls gilt. (nach Prof. Axel Bertram) - Otto Kummert (* 1936) studierte 1957-63 in Berlin bei den Professoren Wittkugel, Mohr und Klemke, war danach Atelierleiter bei der DEWAG, ab 1966 freischaffend, 1974-82 künstlerischer Leiter beim Progreß-Film, 1976-84 Lehraufträge an der Kunsthochschule Weißensee, ab 1985 feste Lehrtätigkeit, Leitung des Fachgebiets Gebrauchsgrafik. 1986 Berufung zum Professor. 1998 Vorsitz des Designzentrums M/V, ab 2001 Leitung der Europäischen Plakatbiennale der Kunst- und Designschulen, ab 2010 verstärkt Zuwendung zur eigenen künstlerischen Tätigkeit.


12.04. bis 11.05.2017

Galerie im Club: Johannisthaler Filmgeschichte - Daten und Fakten 1919-1997. Eine Ausstellung in vier Kapiteln

Vernissage: 11.04, 18.30 Uhr


„In Johannisthal bei Berlin hat sich… eine richtige Filmstadt entwickelt und zwar auf dem Gelände des einstigen Flugplatzes und unter Benutzung der alten Flugzeuhallen…“ schrieb 1920 ein Magazin. Die Albatros Flugzeugwerke wichen den Ateliers der Johannisthaler Filmanstalt (Jofa). Der Film war inzwischen 25 Jahre alt, hatte den Rummelplatz, das Ladenkino als Spielstätte verlassen und war in Lichtspielhäuser und Filmpaläste mit Orchester umgezogen. Aus den Johannisthaler Ateliers kamen u.a. „Nosferatu“, „Danton“, es wurden die ersten Karl-May-Filme gedreht, und hier stand die Wiege des ersten Traumpaares des deutschen Films: Lilian Harvey und Willy Fritsch. Mit dem Einzug des Tonfilms Anfang der 1930er Jahre übernahm die Tobis die Ateliers. Gitta Alpar, Martha Eggert, Max Hansen, Willy Fritsch u.a. spielten und sangen in Tonfilmoperretten. „Der Hauptmann von Köpenick“ und „Die andere Seite“ u.v.a. kamen aus den Johannisthaler Ateliers in die Kinos. Obwohl nach 1933 ein Großteil der Filmkünstler Deutschland verlassen hatte, stammten von den über 1000 von 1933-45 gedrehten deutschen Spielfilmen 297 aus Johannisthal. 1946 übernahm die DEFA die Ateliers und drehte ihren ersten Film „Die Mörder sind unter uns“. 47 DEFA-Spielfilme entstanden hier bis 1961. Es folgte 1962 der Deutsche Fernsehfunk mit seinen TV-Produktionen. Sicher kann die Ausstellung nicht alle Filme und Filmkünstler benennen, aber sie kann Ihr Interesse an einem interessanten Kapitel der Filmgeschichte wecken.


Kulturbund Treptow, Ernststr. 14/16, 12437 Berlin

Tel.: 536 96 534, KBTreptow@kulturring.org

geöffnet: Mo-Fr 10.00 bis 16.30 Uhr, Di bis 19.00 Uhr

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