Fotogalerie Friedrichshain

10.02. bis 24.03.2017

Frank Gaudlitz - Sonnenstraße / La Ruta del Sol

Finissage: 24.03, 19.00 Uhr


Der Potsdamer Fotograf Frank Gaudlitz beschäftigt sich in seiner Arbeit seit 2005 intensiv mit dem südamerikanischen Kontinent. Für sein Projekt Sonnenstraße, welches zum ersten Mal in Berlin zu sehen sein wird, ging er mit seiner analogen Mittelformatkamera einen Teil des Weges nach, den Alexander von Humboldt auf seiner berühmten amerikanischen Reise genommen hat. Die Fotografien entstanden in Kolumbien, Ecuador und Peru und setzen sich zusammen aus Landschaftsaufnahmen in schwarz/weiß sowie Portraitaufnahmen entlang des Weges, in warmen Farben. Vermitteln die Porträts einen Spiegel der Gesellschaft durch alle sozialen Schichten, so ist die Bildwirkung bei den Landschaftsaufnahmen zeitloser und spannt eine Brücke in die Vergangenheit. mehr unter: http://www.frank-gaudlitz.de/


Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin

Tel.: 030 / 296 16 84, fotogalerie@kulturring.org

geöffnet: Di, Mi, Fr, Sa 14.00 bis 18.00 Uhr, Do 10.00 bis 20.00 Uhr

Kulturforum Hellersdorf

06.02. bis 26.02.2017

Helga Schönfeld: in weiter Ferne - und doch so nah


'Helga Schönfeld fotografiert, aber ihre Arbeiten sind keine Fotografien; eigentlich sehen sie aus wie gemalt – sie sind eine Hybridkunstform’, so meint die Laudatorin. „Ich sehe die Fotografie nicht als klassische Gattung der Kunst, sondern ich erkunde Landschaften und urbane Räume, halte Details fest, die dem Blick der meisten entgehen: abgeplatzte Farbe, Rost, verblichene und abgerissene Plakate, Plastikfolien, Baumrinden, im Verlauf der Zeit Verwittertes, Verfallenes, Zerkratztes: Schichten, abstrakte Strukturen, die unterschiedlichen Einflüssen, wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit ausgesetzt waren - ohne definierten Ort, zeitlos, eine Spurensicherung. Die Fotografie ist für mich nicht das Endergebnis, sondern Ausgangspunkt für meine Arbeit. Ich will Spuren in Bilder verwandeln und arbeite digital und analog. Fasziniert von diesen zufällig entstandenen Strukturen beginnt ein Schaffensprozess, dessen Endergebnis nicht vorhersehbar ist. Durch die Herausnahme aus ihrem ursprünglichen Kontext werden diese Strukturen zu eigenständigen Bildern. Zufall und kreativer Umgang mit dem bereits Vorhandenen treten hier in wechselseitigen Dialog. Wirklichkeit und Alltäglichkeit werden unter Verzicht auf die Darstellung eindeutiger Realitäten zum Spiel der Fantasie des Betrachters. ... Ich arbeite assoziativ und bezeichne meine Arbeit als PHOTO-SYNTHESE."


07.03. bis 30.04.2017

Hurra - wir in bunt

Vernissage: 06.03, 19.00 Uhr


Kathleen Hörnke absolvierte von 1987 bis 1989 ein Vorstudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und danach von 1993 bis 1995 eine Ausbildung zur Druckvorlagenherstellerin in Würzburg. Bis zum Jahr 2000 studierte sie an der dortigen FH Kommunikationsdesign, unternahm Zeichenreisen nach Italien und hatte Ausstellungen und Filmvorführungen in und um Würzburg. Ein Jahr war sie als freie Fotografin und Gestalterin beim Satiremagazin Titanic in Frankfurt/Main tätig, bevor sie sich auf digitale Malerei bei diversen Trickfilm-Projekten konzentrierte. Ab 2003 hatte sie ein Atelier im Berliner Tacheles, präsentierte dort und an Kunstschulen in Chile Filmvorführungen, besuchte eine Weiterbildung in 3D-Visualisierung, digitales Videodesign. Seit 2008 ist sie selbstständig und arbeitet als Honorar-Dozentin für computerorientierte künstlerische Anwendungen (Illustration, Animation, Malerei, Raumgestaltung, Bühnenbild, Layout, Logoerstellung, Konzeption). Sie leistete 2009 einen Beitrag zu „Be an Angel“-Children's Charity in Berlin. Seit widmet sie sich dem freien Arbeiten mit analoger und digitaler Malerei, Animation, diversen Re- und Upcycling-Objekten und POP-Up-Ausstellungen. 2016 führte sie eine künstlerische Beratung und Auftragsausführung bei Street Art Berlin aus.


Kulturforum Hellersdorf, Carola-Neher-Straße 1, 12619 Berlin

Tel.: 030 / 56 111 53

geöffnet: Mo, Mi-Fr 9.00 bis 16.30 Uhr, Di 9.00-18.00 Uhr

Galerie Ost-Art

17.02. bis 23.03.2017

ENDLICH - Genia und Hans-Joachim Frohberg - Collagen


Das Ehepaar Hans-Joachim (1939-2005) und Genia Frohberg lebte und arbeitete künstlerisch in Berlin-Mahlsdorf. 1953-58 studierte Hans-Joachim Formgestaltung an der Hochschule für angewandte und bildende Kunst Berlin-Weißensee, u.a. bei Prof. Werner Michael, Prof. Arno Mohr (Grundstudium) und Prof. Selman-Selmanagic. Letzterer machte ihn mit den Bauhaus-Ideen bekannt. Nach dem Studium arbeitete er als Designer in der Textilindustrie. Hans-J. fühlte sich „in seinen freien künstlerischen Arbeiten der konstruktivistischen Formkultur und dem Prinzip der Collage verpflichtet. … Mit seinen eigenen Schöpfungen zählt er zu den Künstlern, die das Bildgut des Konstruktivismus der 20er Jahre und der Nachkriegsmoderne ehrten und weitergaben“ (Dr. Gabriela Ivan). Genia Frohberg (1933-2013) studierte nach dem Abitur 1952-57 an den Kunsthochschulen Dresden und Berlin, auch bei Prof. Michael, und beendete das Studium als Industriedesignerin. Es schloss sich daran in Prag ein einjähriges Studium zu Bildteppichen bei Prof. Kybal an sowie bis 1968 die Tätigkeit als Designerin für Textildruck in einem Musterbüro im Vogtland. Hans-J. schreibt 2002 über die künstlerische Arbeit von Genia: „Diesem bewussten Spiel mit Formen und Materialien sieht man die schöpferische Freude an, mit der die Lösungen erarbeitet werden, die wiederum Anregungen für weitere Experimente sind. Diese Arbeitsweise … gibt Denkanstöße und lässt der Phantasie großen Spielraum.“


31.03. bis 04.05.2017

Ursula Braune: Weite Landschaften

Vernissage: 30.03, 19.00 Uhr


Die Arbeiten dieser Ausstellung sind weitgehend Landschaften, wobei es sich nicht um Landschaften im klassischen Sinne handelt. Alle Bilder entstehen im Atelier, angeregt durch Skizzen und persönlichen, aus dem Kopf abgerufenen Eindrücken. "Ursula Braunes Arbeiten lassen ein ganz intimes, tiefgehend entwickeltes Verhältnis zu ihrem Malgegenstand erkennen, aus dem heraus eine Anzahl künstlerisch hervorragender Arbeiten mit großem ästhetischen Reiz hervorgegangen sind, stets mit einem gewissen Maß an Abstraktion, die zur Verdichtung der Form, der Klarheit künstlerischen Ausdrucks und der emotionalen Aussagekraft ihrer Bildinhalte dient." (Prof. Dr. Günter Schade, Berlin)


Galerie Ost-Art, Giselastraße 12, 10317 Berlin

Tel.: 030 / 513 97 49, ostart@kulturring.org

geöffnet: Di-Fr 10.00 bis 15.00 Uhr, Sa 13.00 bis 17.00 Uhr

Studio Bildende Kunst

24.02. bis 30.03.2017

Enfants Terribles - Nana Bastrup & Matvey Slavin: Berliner Kuriositäten

Vernissage: 23.02, 19.00 Uhr


Der Begriff [Laufbilder] ist im Jahr 2013 enstanden, als Nana Bastrup und Matvey Slavin zum ersten Mal Collagen/Zeichnungen der Bildchronik ihrer vorherigen gemeinsamen Ausstellungen präsentierten. Es ging also um den Lebenslauf, im wahrsten Sinn des Wortes. In derselben Ausstellung haben sie die Besucher aufgefordert, über die auf dem Boden ausgebreiteten Werke zu laufen. Im Studio Bildende Kunst werden die Künstler neue [Laufbilder] zeigen, wo in Zeichnungen-Collagen Berlin zur Bühne für Kuriositäten wird. Mit seinem satirisch-spitzen Bleistift zeichnet Matvey Slavin sich tummelnde Figuren in zuvor fotografierte Motive. Nana Bastrup bringt durch ihre scharfen Skalpellschnitte und Hinterlegungen Farbe und Dynamik ins Spiel. Die figurativen und abstrakten Elemente fügen sich so zusammen, dass eine räumliche Ausdehnung und inhaltliche Vertiefung des Ausgangsmaterials entstehen. Die [Laufbilder] sind autobiographisch und nehmen Bezug auf von Innen erlebte Situationen im Kunstbetrieb. Sie haben gleichzeitig auch einen Fokus nach außen und reflektieren gesellschaftlich relevante Themen wie z.B. Medienlandschaft.


Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin

Tel.: 030 / 553 22 76, sbk@kulturring.org

geöffnet: Mo bis Do 10-20 Uhr, Fr 10-18 Uhr, Sa 14-18 Uhr

Kulturküche Bohnsdorf

19.12. bis 22.02.2017

Ausstellung: Von Real bis Abstrakt


Die ältere der beiden Gruppen (Sinusclub) gründete sich bereits 1998 und besteht aus engagierten Freizeitmalern, die in ihrem Berufsleben aus den verschiedensten Branchen kamen (in Baumschulenweg/Ernststraße). Die zweite Gruppe arbeitet im Atelier der Kulturküche Bohnsdorf (Dahmestraße), ist aber noch nicht so lange in dieser Gruppe zusammen. Beide Kurse verbindet das gleiche Ziel - die Beschäftigung mit künstlerischen Ausdrucks- möglichkeiten für die unterschiedlichsten Sujets: Landschaften, Portraits, Witziges, Karikaturen und Abstraktes sowie auch Experimentieren unter Vermischung verschiedener Techniken (Mix-Media). Hinzu kommen Reiseskizzen aus dem Urlaub, oder wenn sie unterwegs sind im schönen Oderbruch, der Buckower Schweiz oder der Uckermark.


03.03. bis 20.04.2017

Von Berlin bis in die USA

Vernissage: 03.03, 19.00 Uhr


Porträts, Landschaften und Architektur sind die vielfältigen Themen, denen sich Julian Risch in seiner Heimat Berlin und während eines Auslandssemesters in den USA gewidmet hat. Nach seiner Rückkehr nach Berlin zeigt nun die Ausstellung "Von Berlin bis in die USA" Gemeinsamkeiten und Gegensätze aus einer kreativen, künstlerischen Sicht. Risch studiert IT-Systems Engineering an der Universität Potsdam und beschäftigt sich seit 2006 in seiner Freizeit sowohl mit analoger als auch mit digitaler Fotografie.


Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33, 12526 Berlin

Tel.: 030 / 67 89 61 91, bohnsdorf@kulturring.org

geöffnet: Mo-Do 12.00 bis 18.00 Uhr und zu den jeweiligen Veranstaltungen

Kulturbund Treptow

12.12. bis 06.03.2017

Galerie im Club: Sportfotografie


Wolfgang Hiob, geboren 1948 in Köpenick, Diplom-Wirtschaftswissenschaftler, beschäftigt sich seit 1972 mit dem Medium Fotografie. Neben seinem bevorzugten fotografischen Interesse an Natur-, Landschaft-, Reise-, Akt- und Porträtfotografie hat er sich in den letzten Jahren verstärkt Sportmotiven gewidmet. Bei Kanupolo-Turnieren an der Regattastrecke in Berlin-Grünau fotografiert er seit längerer Zeit diese schnelle Sportart, die außer viel Action auch die Möglichkeit für interessante Porträtfotos der Sportler bietet. Dasselbe gilt für die einmal jährlich in Grünau stattfindenden Motorboot- und Jetbootrennen. Bei beiden Sportarten verwendet er in erster Linie ein Zoomobjektiv von 80 bis 400 mm Brennweite seiner Nikon-Kamera. Um bei Berliner Leichtathletik-Sportfesten und -Meisterschaften direkt auf den Plätzen fotografieren zu können, kontaktiert er rechtzeitig den jeweiligen Veranstalter. Ihm wurde der direkte Zugang bisher nie verweigert, wofür er sich gern mit kostenlosen Fotos bedankt. So auch bei der Rhythmischen Sportgymnastik - hier faszinieren ihn vor allen Anmut und Grazie in den Darbietungen der jungen Gymnastinnen. Um die Kür der Sportlerinnen nicht unnötig zu stören, fotografiert er grundsätzlich ohne Blitzlicht mit lichtstarken Zoomobjektiven.


13.02. bis 14.04.2017

Kulturbundgalerie Treptow: Andreas Kramer


Inmitten der Idylle des Thüringer Waldes geboren und aufgewachsen, wählt der vielseitig veranlagte junge Andreas Kramer die handwerklich ausgerichtete Kunsthochschule in Halle an der Saale als seine künstlerische Ausbildungsstätte. Ihn fasziniert die Ausdrucksmöglichkeit der Grafik, vor allem die des farbigen Holzschnittes, den er bald zu einem artistisch gehandhabten, sehr individuell gestalteten reichhaltigen Werkteil entwickelt. „Nebenbei“, wie er selbst etwas ironisch formuliert, wird auch gemalt. - Nach der Beendigung seines Studiums erhielt Kramer die Möglichkeit eines Zusatzstudiums in Italien – konkret in Venedig. Dies war der entscheidende Wendepunkt in seiner persönlichen und künstlerischen Entwicklung. Das Erlebnis der großen venezianischen Meister der Renaissance und des Barock beeinflussten ihn maßgeblich. In Geschwindigkeit erlernte er die italienische Sprache, erhielt einen Lehrauftrag an der Scuola Grafica in Venedig und lebt und arbeitet seitdem teilweise in Italien und in Deutschland. Als Lehrender versucht er mit unermüdlichem Eifer, Menschen verschiedenster Prägung an das Phänomen Bildende Kunst heranzuführen. Das Spielerische als Grundlage, gepaart mit sicherem Handwerk ist sein schöpferisches Credo. Er fordert den aktiven Betrachter, seine fantasiereichen, erlebnisprallen Bilder wie ein neugieriges Kind zu erobern. Es ist eine Freude, seine Werke aus vollem Herzen zu erfahren. (Jo Achim Wenke)


Kulturbund Treptow, Ernststr. 14/16, 12437 Berlin

Tel.: 536 96 534, KBTreptow@kulturring.org

geöffnet: Mo-Fr 10.00 bis 16.30 Uhr, Di bis 19.00 Uhr

www.kulturring.org - kulturell immer auf dem Laufenden | Impressum | Adressen