Fotogalerie Friedrichshain

19.05. bis 09.06.2017

Jugend Fotografiert 2017

Finissage: 09.06, 19.00 Uhr


"Jugend fotografiert" findet 2017 zum zweiten Mal in der Fotogalerie Friedrichshain statt. Es handelt sich um ein Angebot der kulturellen Bildung (Workshops, Kooperationen mit verschiedenen Schulen und Jugendeinrichtungen) mit anschließender Ausstellung von Fotografien, gemacht ausschließlich von Kindern und Jugendlichen mit Schwerpunkt aus dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. In diesem Jahr portraitieren Roma-Mädchen aus Friedrichshain sich gegenseitig mit selbstgebauten Lochkameras, und Schüler der Montessori-Grundschule am Rohrgarten erkunden mit der Kamera "Tiere und Pflanzen in Berlin".


16.06. bis 28.07.2017

Dieter Matthes "Street Life - vier Jahrzehnte"

Vernissage: 15.06, 19.00 Uhr


"Photographie ist die Essenz meines Lebens. "Streetlife" ist die Essenz meiner Photographie. Wahre Geschichten erzählen zu können, ist die Essenz der Street-Photographie." Dieter Matthes Fotograf und Schauspieler Dieter Matthes hatte seit 1978 über 30 Einzelausstellungen im In- und Ausland. Seine Bilder wurden in fast allen großen deutschen Printmedien veröffentlicht. 2017 erhielt er den Publikumspreis im Bereich Street-Photography der weltweit größten kuratierten Internet-Fotogalerie 1x.com. Nahezu alle ausgestellten Bilder werden zum ersten Mal zu sehen sein, insbesondere die Serie "Leningrad-St. Petersburg" von 1992.


Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin

Tel.: 030 / 296 16 84, fotogalerie@kulturring.org

geöffnet: Di, Mi, Fr, Sa 14.00 bis 18.00 Uhr, Do 10.00 bis 20.00 Uhr

Kulturforum Hellersdorf

09.05. bis 25.06.2017

Lina Brendel: Die Kraft der Natur


Elena (Lina) Brendel zeigt Malerei in Öl und Acryl. Sie malt Landschaften aus ihren Heimatregionen Sibirien und Kirgisistan, die sich fest in ihre Seele eingebrannt haben. Die Majestät der Berge, die Kraft der Flüsse und die stille Standhaftigkeit der Wälder – eben die Kraft der Natur. So zeigt sie sich für die Künstlerin. Die Bilder sind in ihr so lebendig, dass jede freie Stunde, trotz Beruf und Familie, zum Malen genutzt wird. Elena Brendel wurde in einem abgelegenen deutschen Dorf in der Region Novosibirsk in einer wolgadeutschen Familie geboren und hat dort einige Jahre ihrer Kindheit verbracht, bevor die Familie nach Kirgistan umgezogen ist. Sie schreibt über sich: “Die traumhaften Landschaften der sibirischen Orte haben einen tiefen Eindruck in meiner reinen kindlichen Seele hinterlassen. Die Rückkehr in jene magischen Momente inspirieren mich immer wieder. Im Alter von fünf Jahren zog meine Familie in ein fabelhaftes Land Namens Kirgistan….Ich lernte die Schönheit der Flüsse und Seen kennen und die mächtige Kraft der unglaublich schönen Berge. Meine Beobachtungen in der Natur entwickelten meine Fantasie. Das war der Anreiz dafür, warum ich es in meiner Kindheit und Jugend geliebt habe, zu malen und zu zeichnen. In meiner Familie gab es viele kreative Personen, mein Vater war einer davon. Er hatte eine wunderschöne Stimme, schrieb Gedichte, spielte auf verschiedenen Musikinstrumenten, baute Häuser und Möbelstücke mit seinen eigenen Händen.“


Kulturforum Hellersdorf, Carola-Neher-Straße 1, 12619 Berlin

Tel.: 030 / 56 111 53

geöffnet: Mo, Mi-Fr 9.00 bis 16.30 Uhr, Di 9.00-18.00 Uhr

Galerie Ost-Art

12.05. bis 08.06.2017

Heinz Rammelt - Maler, Tierzeichner und Illustrator


Heinz Rammelt (1912-2004)wurde als Tierzeichner par excellence einmal der „Max Lingner der Tierzeichnung“ genannt. In unverkennbarer Handschrift hat er seit frühester Jugend das Thema Tier in vielfältigster Technik künstlerisch umgesetzt. Grandios sind seine Pinselzeichnungen, die, angelehnt an die chinesische Kalligraphie, hohe künstlerische Perfektion und anatomisches Wissen mit Leichtigkeit vereinen. Seine Beobachtungsgabe, seine Fähigkeit, das Wesentliche klar zu erfassen, es herauszustellen, zu abstrahieren und kindgerecht zu übersetzen und dieses sowohl skizzenhaft als auch in vollendeten Zeichnungen wiederzugeben, machten ihn zu einem gefragten Illustrator. Rammelt war bereits als junger Mann während der 1930er Jahren in Berlin und Leipzig ein beachteter Buch-Illustrator. und begründete in dieser Zeit seinen späteren Ruf als „Walt Disney des Ostens“. Nach 1945 prägte er mit hunderten von Bilderserien und humoristischen Zeichnungen, thematischen Bildfolgen und Karikaturen in Zeitungen und Zeitschriften das Gesicht der neu entstehenden Presselandschaft. Somit steht Heinz Rammelt auch für die Anfänge der DDR-Comics. Als einer der ersten Pressezeichner der DDR veröffentlichte er u.a. in FRÖSI, Atze, Bummi, Junge Welt, Berliner Illustrierte, Wochenpost, NBI, Neues Leben, Technikus, Frischer Wind, Eulenspiegel u.v.a. Oft verdeutlichte Heinz Rammelt menschliche Schwächen mit Hilfe tierischer Pendants.


16.06. bis 27.07.2017

Roland Berger: Harlekinade

Vernissage: 15.06, 19.00 Uhr


Prof. Dr. Roland R. Berger, 1942 in Weinböhla bei Dresden geboren, legte 1966 sein Staatsexamen als Kunsterzieher ab, war von 1966 bis 1995 tätig im Institut für Kunsterziehung der Humboldt-Universität zu Berlin. 1972 erhielt er das Diplom als Graphiker an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, promovierte 1976 zum Dr. phil. und wurde 1983 zum Dozenten und 1985 zum Professor mit künstlerischer Lehrtätigkeit berufen. 1995 war er Lehrer an einer Gesamtschule und Dozent in der Lehrerweiterbildung von Brandenburg, Sachsen und Thüringen.  Roland R. Berger lebt in Hohen Neuendorf bei Berlin. Er arbeitet als Grafiker, Zeichner, Publizist und Kunstpädagoge. Seit 1993 gibt er die EDITION LINKSRUM heraus.


Galerie Ost-Art, Giselastraße 12, 10317 Berlin

Tel.: 030 / 513 97 49, ostart@kulturring.org

geöffnet: Di-Fr 10.00 bis 15.00 Uhr, Sa 13.00 bis 17.00 Uhr

Studio Bildende Kunst

23.06. bis 04.08.2017

ANJOH: Künstlerische Druckgrafiken

Vernissage: 22.06, 19.00 Uhr


Anjoh studierte Bildende Kunst an der Universität Potsdam und ist seit vier Jahren Kunstlehrerin an einer Berliner Grundschule. Neben der spannenden Arbeit mit jungen Schülerinnen und Schülern ist ihr die eigene kreative Arbeit in ihrem Atelier weiterhin sehr wichtig. Sie liebt den schöpferischen Prozess. Die aktuelle Ausstellung bietet einen Querschnitt ihrer Druckgrafiken von 2014 bis heute. Mit der Siebdrucktechnik lassen sich besonders farbkräftige, aber auch reizvolle transparente Farbschichten erzielen. Feine Strukturen, malerische Elemente, geometrische Formen lassen sich übereinander drucken und ergeben spannende Bildkompositionen. Die Bildmotive entspringen Anjohs persönlicher Gefühls- und Erfahrungswelt. Im künstlerischen Tun kann sie sich zurückziehen und Gedanken herausarbeiten – „ausdrucken“, Wege finden, Analogien entdecken, Gefühle und Eindrücke verarbeiten, wie Kampf und Krieg, Nähe und Distanz oder Freiheit und Selbstbehauptung. Die Betrachter sind dazu eingeladen, diesen Energien nachzuspüren und mögliche Botschaften auf sich wirken zu lassen. (www.anjoh.de)


Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin

Tel.: 030 / 553 22 76, sbk@kulturring.org

geöffnet: Mo bis Do 10-20 Uhr, Fr 10-18 Uhr, Sa 14-18 Uhr

Kulturküche Bohnsdorf

02.05. bis 22.06.2017

Malvergnügen


Grafiker und Maler Karl-Heinz Beck sowie die Teilnehmer-Innen seiner Kurse für Gestaltung zeigen ihre Arbeitsergebnisse von 2016 in der Kulturküche Bohnsdorf. Wie immer wird die Begeisterung am künstlerischen Gestalten und Experimentieren in den Formen und Farben der Bilder sichtbar. K.-H. Beck entwarf und realisierte in früheren Jahren insbesondere Plakate und eroberte sich später mit großem Interesse auch das Gebiet der Malerei.


29.06. bis 18.07.2017

Ausstellung: Buntzel – Kinderkunst 17

Vernissage: 29.06, 17.00 Uhr

Laudatio: Heike Bischoff, Kunsterzieherin


Diese Bilder-Schau kommt nun schon zum wiederholten Mal in Zusammenarbeit mit der benachbarten Bohnsdorfer Grundschule Am Buntzelberg zustande, und zwar mit Arbeiten von Schülern aus den Klassen 1 bis 6. Alle Bilder wurden im Unterricht und in Kursen gestaltet. Die Kinder experimentieren mit den unterschiedlichsten Materialien und Gestaltungstechniken. Ihre urwüchsige schöpferische Begeisterung ist nicht zu übertreffen! Überzeugen Sie sich – überzeugt Euch selbst!


Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33, 12526 Berlin

Tel.: 030 / 67 89 61 91, bohnsdorf@kulturring.org

geöffnet: Mo-Do 12.00 bis 18.00 Uhr und zu den jeweiligen Veranstaltungen

Kulturbund Treptow

24.04. bis 30.06.2017

Kulturbundgalerie Treptow: Otto Kummert, Der Grafiker *80


Das Prägende, das, was aus einer solchen Überschau berührend und nachhaltig sich offenbart, entstammt bei den Arbeiten Otto Kummerts einer tiefen Ernsthaftigkeit. Gediegenheit und Sorgfalt sind ihm selbstverständlich, und dies betrifft sowohl die Solidität seines grafischen Handwerks wie die geistige Durchdringung seiner Aufgaben. In seinen Arbeiten begegnet einem selten Improvisation, fast nie mit leichter Hand Erspieltes, ihre etwas schwerblütige Würde, ihre nachhaltige Kraft und strenge Knappheit gewinnen sie aus künstlerischer Planung und gestalterischer Disziplin. Selbstverständlich weiß Otto Kummert die Spuren der Anstrengungen aus dem endgültigen Entwurf zu tilgen, und in seinen besten Arbeiten erreicht er eine wunderbare Selbstverständlichkeit, in der jedes Detail einen angemessenen Platz und das Ganze jenen Grad von Natürlichkeit erreicht, der seit je als Kennzeichen künstlerischen Feingefühls gilt. (nach Prof. Axel Bertram) - Otto Kummert (* 1936) studierte 1957-63 in Berlin bei den Professoren Wittkugel, Mohr und Klemke, war danach Atelierleiter bei der DEWAG, ab 1966 freischaffend, 1974-82 künstlerischer Leiter beim Progreß-Film, 1976-84 Lehraufträge an der Kunsthochschule Weißensee, ab 1985 feste Lehrtätigkeit, Leitung des Fachgebiets Gebrauchsgrafik. 1986 Berufung zum Professor. 1998 Vorsitz des Designzentrums M/V, ab 2001 Leitung der Europäischen Plakatbiennale der Kunst- und Designschulen, ab 2010 verstärkt Zuwendung zur eigenen künstlerischen Tätigkeit.


15.05. bis 11.08.2017

Galerie im Club: Polargebiete


Kein Lebensraum auf der Erde wird so sehr von Eis in seinen unterschiedlichen Formen geprägt wie die Polargebiete. Eis und Schnee lassen faszinierende Zauberwelten entstehen, die einen immer wieder in den Bann ziehen. Mich hat es schon sieben mal in diese Gebiete geführt und immer wieder war ich begeistert. Aber diese Gebiete sind durch den Klimawandel bedroht. Das Eis schwindet und damit verschlechtern sich die Lebensbedingungen für die Tier- und Pflanzenwelt.


Kulturbund Treptow, Ernststr. 14/16, 12437 Berlin

Tel.: 536 96 534, KBTreptow@kulturring.org

geöffnet: Mo-Fr 10.00 bis 16.30 Uhr, Di bis 19.00 Uhr

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