Fotogalerie Friedrichshain

04.11. bis 16.12.2016

The Many Faces of Jazz - Fotografien von Patrick Hinely und Detlev Schilke


Parallel zum 53. Jazzfest Berlin zeigen der Berliner Fotograf Detlev Schilke und sein amerikanischer Kollege Patrick Hinely in der Fotogalerie Friedrichshain einen einzigartigen Querschnitt aus über 25 Jahren Jazzportraits vor und hinter den Kulissen. Die beiden Fotografen arbeiten seit dem Jazzfest Berlin 1989 dort jährlich Schulter an Schulter und lernten sich kennen, indem sie bei Sound-Checks konstant dem Anderen ins Bild liefen. Die symbolische Ost-West Freundschaft begann, als sie nach einem Konzert im legendären Franz-Club in Prenzlauer Berg gemeinsam in Schilkes Trabbi durch das gerade geöffnete Brandenburger Tor fuhren. Sie teilen die Liebe zum Jazz und den gleichen fotografischen Ansatz. In vollformatigen schwarz-weiß Bildern fingen sie die besondere Atmosphäre der zahlreichen Konzerte und Festivals über die Jahrzehnte ein.


Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin

Tel.: 030 / 296 16 84, fotogalerie@kulturring.org

geöffnet: Di, Mi, Fr, Sa 14.00 bis 18.00 Uhr, Do 10.00 bis 20.00 Uhr

Kulturforum Hellersdorf

08.11. bis 27.12.2016

Aus der Welt der Fotografie


In der Fotografie gibt es unzählige verschiedene Blickrichtungen auf unsere Welt, die wir oft in unserem Lebensalltag nicht wahrnehmen, mit unserem naturgegebenen Erfahrungshorizont nicht wahrnehmen können. Fotografen erkunden mit ihren besonderen Möglichkeiten unsere Umwelt, erweitern damit unseren Kenntnishorizont und bereichern unsere Fantasie. Zwei solcher Fotografen stellen in der Ausstellung ihre besonderen Sichten auf die uns umgebende Umwelt vor. Werner Hiersekorn erkundet fantasievolle Formen in der Natur und verleiht seinen Fotos einen magischen Akzent, indem er sie mittels Software an einer vertikalen Linie spiegelt. Er wählte für seine Arbeiten den Titel "Avalon - Fantasie trifft Natur" und wünscht dem Betrachter magische Momente. Frank Lothar Brückner stellt seine fotographischen Arbeiten unter dem Titel "Mikrokosmos" vor. Er schreibt: "Meine Fotomotive sind nur mit Hilfe eines Mikrokops auf Objektträgern zu finden ... Ich entdecke sie in Suspensionen, Schlieren, im Kaffeeschaum und in kristallinen Substanzen, wie Vitaminen, Wein- und Zitronensäure, Sorbit, Acetanilid und Benzil ... Lassen Sie Ihrer Fantasie beim Betrachten freien Lauf. Ich wünsche viel Spaß."


Kulturforum Hellersdorf, Carola-Neher-Straße 1, 12619 Berlin

Tel.: 030 / 56 111 53

geöffnet: Mo, Mi-Fr 9.00 bis 16.30 Uhr, Di 9.00-18.00 Uhr

Galerie Ost-Art

18.11. bis 16.12.2016

Nouria Khadeeva: Interieur


Eine Wohnung ist ein Zufluchtsort für Menschen. Der Schutz vor fremden Augen und Ohren, vor Einflüssen der Außenwelt und vor Unbekanntem. Ein privater Raum, zu dem nur die Auserwählten Zutritt bekommen. Eine eigene Insel, ein eigenes Königreich, alles so gestaltet wie man es haben will. Eine Wohnung ist gefüllt mit Erinnerungen, Alltagssorgen und Zukunftsplänen seiner Bewohner. Glücksgefühle, Niederlagen sowie Wünsche und Träume finden darin ihren Platz. Es wird viel investiert, um diesen Freiraum zu bekommen und zu erhalten. Es wird nach eigenen Vorstellungen renoviert und gestaltet. Mit Gegenständen, die einem wichtig sind oder zumindest erscheinen, gefüllt, um alle bereits erwähnten Bedingungen zu erfüllen. Aber irgendwann, aus welchem Grund auch immer, wird sie wieder verlassen und der Kreislauf beginnt von vorne. Diese Ausstellung zeigt den Ist-Zustand, den Augenblick, der nicht ewig verweilt und früher oder später dem Neuen weicht. Besserem oder Schlechterem, ist nicht die Frage. Hauptsache anders. Dies ist das heutige Berlin, wie ich es erlebt habe. Wie sieht es morgen aus? N.K.


Galerie Ost-Art, Giselastraße 12, 10317 Berlin

Tel.: 030 / 513 97 49, ostart@kulturring.org

geöffnet: Di-Fr 10.00 bis 15.00 Uhr, Sa 13.00 bis 17.00 Uhr

Kulturküche Bohnsdorf

24.10. bis 08.12.2016

Katzen, Katzen und anderes Getier


Die Werbedesignerin, Malerin, Kinderbuchillustratorin und Leiterin eines Kinder- und Jugendkabaretts ist seit 1999 auch als Autorin tätig. In ihrer scheinbar naiven und poetischen Malerei sowie in ihren Texten ist ein feiner Humor mit eingeflochten – vor Überraschungen sind wir da nicht sicher! Der Grafiker, Illustrator, Bühnenbildner und Dichter-Autor (u.a. Hörspiele) ist ein „fantastischer“ Artist der Linie und des Wortes. Seine Arbeiten tragen den Witz auf eine Ebene, wo er Klein und Groß subtilstes Vergnügen bereitet. Es sind oft intellektuell-spielerische Auseinandersetzungen mit menschlichen Charakteren und aktuellen Vorkommnissen... / www.zaulex.de


19.12. bis 22.02.2017

Ausstellung: Von Real bis Abstrakt

Vernissage: 15.12, 19.00 Uhr

Laudatio: Harry T. Böckmann - SINUS -


Die ältere der beiden Gruppen (Sinusclub) gründete sich bereits 1998 und besteht aus engagierten Freizeitmalern, die in ihrem Berufsleben aus den verschiedensten Branchen kamen (in Baumschulenweg/Ernststraße). Die zweite Gruppe arbeitet im Atelier der Kulturküche Bohnsdorf (Dahmestraße), ist aber noch nicht so lange in dieser Gruppe zusammen. Beide Kurse verbindet das gleiche Ziel - die Beschäftigung mit künstlerischen Ausdrucks- möglichkeiten für die unterschiedlichsten Sujets: Landschaften, Portraits, Witziges, Karikaturen und Abstraktes sowie auch Experimentieren unter Vermischung verschiedener Techniken (Mix-Media). Hinzu kommen Reiseskizzen aus dem Urlaub, oder wenn sie unterwegs sind im schönen Oderbruch, der Buckower Schweiz oder der Uckermark.


Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33, 12526 Berlin

Tel.: 030 / 67 89 61 91, bohnsdorf@kulturring.org

geöffnet: Mo-Do 12.00 bis 18.00 Uhr und zu den jeweiligen Veranstaltungen

Kulturbund Treptow

17.10. bis 09.12.2016

Galerie im Klub: Winter-Impressionen


Zwei Autorinnen des CCB stellen ihre Eindrücke zu dieser Jahreszeit in Form von Fotos vor. Neben den Strukturen ist es besonders auch die Ruhe, die in diesen Fotos sichtbar wird. Details, die nur bei Frost zu Tage treten, werden festgehalten. Lassen Sie sich in die winterliche Natur führen.


12.12. bis 03.02.2017

Kulturbundgalerie Treptow: Am Meer der Erinnerung

Vernissage: 09.12, 19.00 Uhr

Laudatio: Alexander Bandilla


In einer Gesellschaft, die in der selbstgeschaffenen Flut elektronischer Bilder zu erstarren droht, mit Zeichenfeder und Tusche, Aquarell, Gouache und der lithographischen Technik Bilder zu machen - dazu gehört viel Zuversicht. Und wenn diese Bilder Figuren und Landschaften zeigen und darüber hinaus noch an der formalen Gestalt von Texten und Buchseiten orientiert sind, dann wird der Blick des Machers offen und weit sein und von der Gewissheit genährt, an der eigenen hohen Handwerklichkeit gemessen artifizielle Selbstermunterungen, vielleicht sogar Selbstvergewisserungen zu zeichnen. Ungemein fein und leicht erscheinen diese Bilder. Ihre zarten Linien, die manchmal zu einem dunklen Schleier verdichtet sind, und die so verhalten wie auch plakativ eingesetzten Farben faszinieren und ziehen in das Gezeigte hinein. Eigentümlich sind die Kraft und die Eleganz der Linienführung wie die Begegnung von souveränem Zeichnen mit Kalligrafischem. Auffällig oft wird das Quadrat als zeichenhaftes Element im Bild aber auch als Bildformat oder dessen rechnerische Grundlage verwendet. Zurückhaltend oder auch signalgebend ist der Einsatz von Farben und dabei jedes Mal derart prägend, dass sich beim wiederholten Betrachten auch über ihr Leuchten im Gewirr der schwarzen Zeichen Wiedererkennung einstellt. Diese Blätter zeugen von dem unverwüstlichem Bedürfnis nach dem Finden und Geltenlassen ganz eigener Maße, Ansichten und Einsichten. (Alexander Bandilla)


12.12. bis 06.03.2017

Galerie im Club: Sportfotografie


Wolfgang Hiob, geboren 1948 in Köpenick, Diplom-Wirtschaftswissenschaftler, beschäftigt sich seit 1972 mit dem Medium Fotografie. Neben seinem bevorzugten fotografischen Interesse an Natur-, Landschaft-, Reise-, Akt- und Porträtfotografie hat er sich in den letzten Jahren verstärkt Sportmotiven gewidmet. Bei Kanupolo-Turnieren an der Regattastrecke in Berlin-Grünau fotografiert er seit längerer Zeit diese schnelle Sportart, die außer viel Action auch die Möglichkeit für interessante Porträtfotos der Sportler bietet. Dasselbe gilt für die einmal jährlich in Grünau stattfindenden Motorboot- und Jetbootrennen. Bei beiden Sportarten verwendet er in erster Linie ein Zoomobjektiv von 80 bis 400 mm Brennweite seiner Nikon-Kamera. Um bei Berliner Leichtathletik-Sportfesten und -Meisterschaften direkt auf den Plätzen fotografieren zu können, kontaktiert er rechtzeitig den jeweiligen Veranstalter. Ihm wurde der direkte Zugang bisher nie verweigert, wofür er sich gern mit kostenlosen Fotos bedankt. So auch bei der Rhythmischen Sportgymnastik - hier faszinieren ihn vor allen Anmut und Grazie in den Darbietungen der jungen Gymnastinnen. Um die Kür der Sportlerinnen nicht unnötig zu stören, fotografiert er grundsätzlich ohne Blitzlicht mit lichtstarken Zoomobjektiven.


Kulturbund Treptow, Ernststr. 14/16, 12437 Berlin

Tel.: 536 96 534, KBTreptow@kulturring.org

geöffnet: Mo-Fr 10.00 bis 16.30 Uhr, Di bis 19.00 Uhr

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