Fotogalerie Friedrichshain

16.06. bis 28.07.2017

Dieter Matthes "Street Life - vier Jahrzehnte"


"Photographie ist die Essenz meines Lebens. "Streetlife" ist die Essenz meiner Photographie. Wahre Geschichten erzählen zu können, ist die Essenz der Street-Photographie." Dieter Matthes Fotograf und Schauspieler Dieter Matthes hatte seit 1978 über 30 Einzelausstellungen im In- und Ausland. Seine Bilder wurden in fast allen großen deutschen Printmedien veröffentlicht. 2017 erhielt er den Publikumspreis im Bereich Street-Photography der weltweit größten kuratierten Internet-Fotogalerie 1x.com. Nahezu alle ausgestellten Bilder werden zum ersten Mal zu sehen sein, insbesondere die Serie "Leningrad-St. Petersburg" von 1992.


04.08. bis 22.09.2017

EIN TAG IN BERLIN - 30 JAHRE DANACH - Gruppenausstellung

Vernissage: 03.08, 19.00 Uhr

Finissage: 22.09, 19.00 Uhr


Im Sommer 1987 fand zur 750-Jahr Feier der Stadt Berlin in der Fotogalerie Friedrichshain die große Gruppenausstellung "Ein Tag in Berlin" statt. Die 17 Fotografen, darunter Sibylle Bergemann und Harald Hauswald, dokumentierten den Osten der damals noch geteilten Stadt. Der Mauerfall zwei Jahre später markierte den Beginn eines rasanten Wandels in der wiedervereinigten Hauptstadt. Welche Geschichten erzählt das gegenwärtige Berlin, nachdem 30 Jahre vergangen sind? Diese Frage stellte die Fotogalerie in Form eines Aufrufes mit dem Titel "Ein Tag in Berlin – 30 Jahre danach". Die Auswahl aus mehr als 1000 eingesendeten Fotografien von über 70 Bewerbern traf eine Jury mit u.a. Ditmar Schädel, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Photographie, und Harald Hauswald, der auch 1987 das Titelbild zur Ausstellung lieferte. Gezeigt werden die Bilder und Serien, die das vielfältige Gesicht der Stadt, ihren Wandel und die dringendsten Themen der letzten Jahre widerspiegeln. Häuserkampf in der Rigaer Straße, die neue Freiheit auf dem Tempelhofer Feld, letzte Momentaufnahmen von Brachen vor der Bebauung, wirtschaftlicher Aufschwung und soziale Spannungen, Gentrifizierung, Polarisierung beim Thema Flucht und Migration. Die siebenwöchige Ausstellung dient auch als Anregung, die Gegenwart und die zukünftige Entwicklung Berlins zu diskutieren und aktiv mitzugestalten. Ein Katalog zur Ausstellung ist geplant und wird voraussichtlich im September vorgestellt.


Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin

Tel.: 030 / 296 16 84, fotogalerie@kulturring.org

geöffnet: Di, Mi, Fr, Sa 14.00 bis 18.00 Uhr, Do 10.00 bis 20.00 Uhr

Kulturforum Hellersdorf

04.07. bis 27.08.2017

Continuo 27: Gärten der Welt | Weltreise


Ein Besuch der ‚Gärten der Welt‘ in Berlin mit ihren unterschiedlichen kulturellen Ausprägungen war Anlass zu einer individuellen fotografischen Weltreise. Wo hört der Alltag auf, wo fängt eine Reise an? H i e r ist ja schon ‚die Welt‘. Ist etwas nur faszinierend, wenn es ungewohnt und exotisch ist? Die Motive selbst stellen häufig Fragen. Sie können unbeantwortet bleiben. Es muss nicht alles erklärt werden. Hervorgegangen aus der Fotoklasse 27 bei imago fotokunst in Berlin, beschäftigt sich Continuo 27 seit 2011 mit gemeinsamen Projekten.


05.09. bis 29.10.2017

Irritationen

Vernissage: 04.09, 19.00 Uhr


Es sind Lebenssplitter - gemachte Erfahrungen künstlerisch in Verallgemeinerung gesetzt. Irritationen in der Menschendarstellung - in der Grafik sowohl wie in der Malerei - sollen Interesse wecken, sollen Querverbindungen zu Lebenserfahrungen der Betrachter knüpfen, um mit deren Erinnerungssplitter die Bilder zu erschließen, sie eventuell zum Aha-Erlebnis werden lassen. Bildthemen sind dem Leben verbundene Themen wie z. B. „Auf dem Wuhle-Wanderweg“, „Drei Lebensalter - drei Marilyns“, „Vernetzt - ein Gedanke hoch und quer“, „Zeitneurose“, „Irritierende Schatten“. Ausgangspunkt für die 5er Folge „Irritierende Schatten“ ist meine Sprachlosigkeit zur Weltpolitik - zur gesteigerten Aggressivität und sichtbarer Not betroffener Völker, zur Furcht vor dem drohenden Inferno. Panzer, Bomben, angreifende Flugzeuge… das kann das Fernsehen alles besser zeigen.Aber wer bewegt die Panzer und Flugzeuge? Wer macht die Bomben?


Kulturforum Hellersdorf, Carola-Neher-Straße 1, 12619 Berlin

Tel.: 030 / 56 111 53

geöffnet: Mo, Mi-Fr 9.00 bis 16.30 Uhr, Di 9.00-18.00 Uhr

Galerie Ost-Art

16.06. bis 27.07.2017

Roland Berger: Harlekinade


Prof. Dr. Roland R. Berger, 1942 in Weinböhla bei Dresden geboren, legte 1966 sein Staatsexamen als Kunsterzieher ab, war von 1966 bis 1995 tätig im Institut für Kunsterziehung der Humboldt-Universität zu Berlin. 1972 erhielt er das Diplom als Graphiker an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, promovierte 1976 zum Dr. phil. und wurde 1983 zum Dozenten und 1985 zum Professor mit künstlerischer Lehrtätigkeit berufen. 1995 war er Lehrer an einer Gesamtschule und Dozent in der Lehrerweiterbildung von Brandenburg, Sachsen und Thüringen.  Roland R. Berger lebt in Hohen Neuendorf bei Berlin. Er arbeitet als Grafiker, Zeichner, Publizist und Kunstpädagoge. Seit 1993 gibt er die EDITION LINKSRUM heraus.


04.08. bis 14.09.2017

Juliane Daldrop: Beobachterin vor Ort

Vernissage: 03.08, 19.00 Uhr


Nach dem Studium an der HdK und dem Schuldienst setzte sich Juliane Daldrops Liebe zum städtischen Raum wieder durch. Sie experimentierte mit Stadtplänen von Köln, Venedig und Berlin. Zuerst farbig, dann auf schwarz und weiß, reduziert in kleinen und großen Formaten. In ihrem ehemaligen Neuköllner Atelier fesselte sie zusehends der Ausblick in die Höfe und mit Sicht, durch eine Bombenlücke freigelegt, bis in die Karl-Marx-Straße. Es entstanden Mischformen, Zeichnungen in Papierschnitten und Papierschnitte in Zeichnungen, bis sie sich für die Zeichnung entschied, "Blicke zum Hof", Saalbau Neukölln, 2011. Danach zog es sie in das Zentrum der Stadt. Am Leipziger Platz wurde sie fündig. Die Kanzlei Knauthe stellte ihr für drei Monate zwei Büros im 6. Stock zur Verfügung. Sie konnte ihren Blick von der Philharmonie über das markante DB-Hochhaus, das Sony-Center, den Potsdamer Platz, über die Baustelle der Mall, die noch den Blick zum Reichstag freigab, schweifen lassen. 2013 zeichnete sie im Hotel Bogota, hielt Arbeitsspuren und das Hotelleben fest. Heute wandert sie durch die Stadt und zeichnet dort vor Ort, wo das Auge zur Ruhe kommt.


Galerie Ost-Art, Giselastraße 12, 10317 Berlin

Tel.: 030 / 513 97 49, ostart@kulturring.org

geöffnet: Di-Fr 10.00 bis 15.00 Uhr, Sa 13.00 bis 17.00 Uhr

Studio Bildende Kunst

23.06. bis 04.08.2017

ANJOH: Künstlerische Druckgrafiken


Anjoh studierte Bildende Kunst an der Universität Potsdam und ist seit vier Jahren Kunstlehrerin an einer Berliner Grundschule. Neben der spannenden Arbeit mit jungen Schülerinnen und Schülern ist ihr die eigene kreative Arbeit in ihrem Atelier weiterhin sehr wichtig. Sie liebt den schöpferischen Prozess. Die aktuelle Ausstellung bietet einen Querschnitt ihrer Druckgrafiken von 2014 bis heute. Mit der Siebdrucktechnik lassen sich besonders farbkräftige, aber auch reizvolle transparente Farbschichten erzielen. Feine Strukturen, malerische Elemente, geometrische Formen lassen sich übereinander drucken und ergeben spannende Bildkompositionen. Die Bildmotive entspringen Anjohs persönlicher Gefühls- und Erfahrungswelt. Im künstlerischen Tun kann sie sich zurückziehen und Gedanken herausarbeiten – „ausdrucken“, Wege finden, Analogien entdecken, Gefühle und Eindrücke verarbeiten, wie Kampf und Krieg, Nähe und Distanz oder Freiheit und Selbstbehauptung. Die Betrachter sind dazu eingeladen, diesen Energien nachzuspüren und mögliche Botschaften auf sich wirken zu lassen. (www.anjoh.de)


11.08. bis 21.09.2017

Ola Eibl: Druck ohne Stress

Vernissage: 10.08, 19.00 Uhr


Ola Eibl wurde 1981 in Berlin geboren und begann bereits während ihrer Schulzeit, in einer Kunstfälscherwerkstatt Mal- und Zeichenunterricht zu nehmen. Hieraus entwickelte sich eine über viele Jahre andauernde und fordernde Auseinandersetzung mit der Malerei und ihrer Rezeption in der Kunstgeschichte. Dies hat die Herausbildung ihres eigenen Duktus in nicht unerheblichem Maß beeinflusst. Von 2002-2008 hat sie bei mehreren Professoren an der Universität der Künste in Berlin studiert und auch ihren Meisterschüler gemacht. Bei ihren grafischen Arbeiten konzentriert sie sich im Wesentlichen auf klassische Druckverfahren, die sie gegebenfalls auch mit digitalen Drucktechniken kombiniert.


07.07. bis 01.09.2017

GEMALT, GEZEICHNET, GEDRUCKT - Arbeiten von Horst Fiedler


Am 03.07.2017 wäre der 2016 verstorbene Historiker und Künstler Horst Fiedler 85 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass widmet ihm das Graphik-Collegium Berlin e.V., zu dessen Gründungsmitgliedern Horst Fiedler gehört hat, in Zusammenarbeit mit dem Kulturring e.V. und der Familie des Künstlers, eine Ausstellung. Der in Magdeburg geborene Horst Fiedler, studierte in den 1950er Jahren in Leipzig Geschichte und forschte bis zu seiner Pensionierung an der Akademie für Gesellschaftswissenschaften in Berlin. Bereits mit 16 Jahren begann er zu malen und zu zeichnen und vertiefte sein Interesse Anfang der Neunzigerjahre in verschiedenen Kursen zur Malerei und Druckgrafik. Seine Landschaftsbilder, in Acryl gemalt oder als Kaltnadelradierung ausgeführt, sind von seinen Reisen inspiriert und zeigen häufig raue Küstenlandschaften. Im Kontrast dazu stehen seine zarten, farbigen Blumenstudien oder seine fast altmeisterlichen Stillleben.


Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin

Tel.: 030 / 553 22 76, sbk@kulturring.org

geöffnet: Mo bis Do 10-20 Uhr, Fr 10-18 Uhr, Sa 14-18 Uhr

Kulturküche Bohnsdorf

28.08. bis 12.10.2017

Anneliese & Hans-Eberhard Ernst: BLICK ZURÜCK


Anneliese Ernst zum 85. Geburtstag! Die Berliner Grafiker Anneliese und Hans-Eberhard Ernst zeigen Theater- und Filmplakate, Programmgrafik des Fernsehens der DDR und Buchillustrationen, eine Auswahl aus 60 vielseitigen Berufsjahren. Obwohl beide zusammen an einem Arbeitstisch saßen, fand jeder seinen eigenen Weg grafischen Gestaltens. Einstmals handgemacht mit Pinsel, Feder, Stift und Schere, später digital gepixelt. Ein Rückblick auf eine Alltagskunst, die Erinnerungen weckt und Altes neu entdecken lässt.


Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33, 12526 Berlin

Tel.: 030 / 67 89 61 91, bohnsdorf@kulturring.org

geöffnet: Mo-Do 12.00 bis 18.00 Uhr und zu den jeweiligen Veranstaltungen

Kulturbund Treptow

15.05. bis 11.08.2017

Galerie im Club - Elfi Krüger: Polargebiete


Kein Lebensraum auf der Erde wird so sehr von Eis in seinen unterschiedlichen Formen geprägt wie die Polargebiete. Eis und Schnee lassen faszinierende Zauberwelten entstehen, die einen immer wieder in den Bann ziehen. Mich hat es schon sieben mal in diese Gebiete geführt und immer wieder war ich begeistert. Aber diese Gebiete sind durch den Klimawandel bedroht. Das Eis schwindet und damit verschlechtern sich die Lebensbedingungen für die Tier- und Pflanzenwelt.


10.07. bis 11.08.2017

Kulturbundgalerie Treptow: Ein Blick zurück nach vorn...*1989-2017*,


Mit Anfang 30 begann Friederike Büchner, sich ganz der Kunst zu widmen. Sie gab ihren Beruf als Krankenschwester auf, fand als Autodidaktin zur Malerei. Ihre Bilder sprechen an. Leuchtende Farben formen Landschaften und Menschenwelten voller Poesie. Die Schönheit der Werke betört zunächst, wendet man sich eingehender den Inhalten zu, entfalten die Ölgemälde einen Sog, der in die Tiefe führt. In die Tiefe der eigenen Seele. In die Tiefe kultureller Erfahrungen. Diese Bilder sind überall auf der Welt verständlich... „Konsequent setzt sich die Malerin mit und in ihren Werken über gängige Klischees und künstlerische Gesetzmäßigkeiten hinweg. Sie bedient weder den Typ weltfremde Künstlerin, noch verkörpert sie akademischen Habitus. In ihrem Garten erlebt man die Künstlerin als weltoffen und bodenständig, die die Genüsse des Lebens nicht verachtet und die sich ein gesundes Maß an Träumerei bewahrt hat. Gepaart mit ihrem Realismus, ihrem Mutterwitz und ihrer Instinktsicherheit ist das nicht die schlechteste künstlerische Mixtur.“ (Günter Frech)


21.08. bis 29.09.2017

Kulturbundgalerie Treptow - Katharina Nebe: Zwei Arten, die Welt zu sehen

Vernissage: 18.08, 19.00 Uhr

Laudatio: Petra Hornung, Kunsthistorikerin


"Die Neigung zu meinem Studium der Kunstpädagogik entwickelte sich schon ganz früh. Ich liebte das Malen und Zeichnen und fand Anregung in meinem Vater, der sich nebenberuflich mit der Malerei beschäftigte. Malen war für mich immer ein Weg, die Welt zu entdecken, Zuneigung und Begeisterung zu äußern, aber auch ernsthafte Auseinandersetzung mit dem formalen und sinnlichen Gehalt der Motive zu führen..." (K. Nebe)


21.08. bis 27.10.2017

Galerie im Club - Johannes Nebe: Mein Paris

Vernissage: 18.08, 19.00 Uhr

Laudatio: Petra Hornung, Kunsthistorikerin


Autodidaktisch erlerntes Fotografieren seit seinem 12. Lebensjahr, beginnend mit einer Boxkamera. Schon seit Langem weniger interessiert an touristischen Motiven, als beispielsweise an solchen mit Menschen bei ihrer Arbeit, an bildfüllenden oder gliedernden Strukturen. Seit Einrichtung einer eigenen Dunkelkammer weitgehender Übergang zur Schwarz-Weiß-Fotografie unter Einsatz klassischer Materialien und Techniken. Eine wesentliche Förderung für deren Vervollkommnung verdankt J. Nebe Winfried Mateyka, der die entsprechenden Kurse an der Volkshochschule Neukölln leitet. Johannes Nebe studierte Rechtswissenschaft an der Freien Universität Berlin und war bis zum Eintritt in der Ruhestand in der Verwaltungsgerichtsbarkeit tätig.


Kulturbund Treptow, Ernststr. 14/16, 12437 Berlin

Tel.: 536 96 534, KBTreptow@kulturring.org

geöffnet: Mo-Fr 10.00 bis 16.30 Uhr, Di bis 19.00 Uhr

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