Kunst&Literatur

 KunstKreuz 2007
 
"Arm, aber sexy – Ideen für Berlin"
 

Vom 22. Juni bis 20. Juli 2007 verwandelte sich der Kreuzungsbereich Warschauer Straße, Frankfurter Allee und Karl-Marx-Allee erneut in einen öffentlichen Kunstraum. Das 8. KunstKreuz in Berlin-Friedrichshain/Kreuzberg bietet Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, Arbeiten verschiedener Genres wie Malerei, Grafik, Plastik, Fotografie, Karikatur, Installation, Performance und Videokunst außerhalb traditioneller Ausstellungsräume einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. >> mehr

 

 kreativ - künstlerische Betreuung von geistig und körperlich behinderten Kindern und Jugendlichen
 
 
 

Von 1990 bis 1997 widmete sich die Malerin Margot Schmidt - als Erweiterung des Schulangebots - der therapeutischen und künstlerischen Betreuung geistig behinderter Kinder und Jugendlicher. Das Malen aus dem Erlebnis stand für sie im Mittelpunkt des Unterrichts. In der Auseinandersetzung mit der Welt und ihren Formen, Farben, Strukturen und Sensationen entstanden Malereien auf Papier. Nicht über den Intellekt allein, sondern vorrangig über das Gefühl für Schönheit, Harmonie, Ruhe, Ordnung, Symmetrie und Ornamentik führte der Weg zur künstlerischen Gestalt. Unter Anleitung lernten die Schüler, Erlebnisse mit Pinsel und Farben auszudrücken, wie sie es sprachlich nicht konnten, und sie hatten Spaß an diesem Gestalten. Von besonderer Bedeutung war neben der therapeutischen Wirkung das Gruppenerlebnis beim Malen in der Gemeinschaft. Die schönsten Arbeiten wurden auf Ausstellungen gezeigt, so zum Beispiel 1995 im Rathaus Köpenick und 1996 im Ratz-Fatz in Treptow. 1995 entstand dazu auch ein Kalender „Unsere bunte Welt“. In den Jahren ihrer Arbeit an diesem Projekt leitete Margot Schmidt Kurse mit Kindern und Jugendlichen an den Sonderschulen Alfred-Randt-Str. 19, Eichbuschallee 4-6 und Müggelseedamm 212 sowie mit jungen Erwachsenen an der Tagesförderstätte Orionstraße. Von 1997 bis 2002 führte diese Arbeit der Maler Karl-Heinz Beck mit großem Engagement und neuen Ideen fort, seit Ende 2002 der Maler Rolf-Jürgen Altekrüger.

 

 ColorClub Berlin CCB
 
 
  Der unter seinem Kürzel CCB bekannte Amateurfotoklub wurde 1963 beim Kulturbund Treptow gegründet. Seit 1991 findet die monatlichen Klubabende in der Geschäftsstelle des Kulturbundes Treptow statt. Die Arbeit des CCB ist ausschließlich der Farbfotografie gewidmet. Sowohl die aktuellen Reisedias als auch aufwendig gestaltete formalästhetische Bildkompositionen per Dia werden von den Mitgliedern angeboten und zur Diskussion gestellt. Durch zahlreiche Ausstellungen konnten sie ihre eigenen Arbeiten der Öffentlichkeit präsentieren. Neben der konventionellen Farbfotografietechnik wird auch mit neuen Printtechniken (Computergrafik) experimentiert. Viel Anerkennung erhielten Klubmitglieder durch Annahme oder Preise bei angesehenen Wettbewerben wie z.B. Deutscher Amateurfotopreis, die jährlichen 100 besten Bilder sowie der Porträtwettbewerb der Gesellschaft für Fotografie (GfF), Barnack-Wettbewerb, Rathenower Farbdia und Landesfotoschau Brandenburg. Die Gruppe trifft sich jeden 2. Montag im Monat um 17.30 Uhr.

 

 Fotogalerie Friedrichshain
 
 
 

Walter Rosa
ANBERLINSICHTEN

Die als kommunale Galerie in der Trägerschaft des Bezirksamtes arbeitende Einrichtung drohte im Sommer 2000 angesichts der latenten Unterfinanzierung der bezirklichen Kulturarbeit in Berlin dem Rotstift zum Opfer zu fallen. Der Kulturring vertrat zusammen mit anderen, nicht zuletzt den vielen mit der Galerie verbundenen Fotografen und Fotokünstlern, die Ansicht, dass dies nicht geschehen dürfe. Diese Galerie, die schon in der DDR überregionale Bedeutung erlangte, sollte erhalten bleiben. Der Kulturausschuss des Bezirkes bestätigte das Konzept des Kulturrings. Ein Beirat wählt seitdem die Künstler aus und plant künftige Expositionen. Der Kulturring stellte das Personal, war für Organisation, Öffentlichkeitsarbeit und natürlich die Öffnungszeiten verantwortlich, der Bezirk übernahm die Mietkosten der Einrichtung. 2002 war selbst das für den Bezirks nicht mehr möglich, und so entschloss sich der Kulturring, die Galerie alleine weiter zu betreiben. Dies gibt den Künstlern weiterhin großzügige Ausstellungsmöglichkeiten sowie Gelegenheiten des Dialogs und Erfahrungsaustauschs, den Berlinern und ihren Gästen bieten sich weit beachtete Ausstellungs-Events. Die schon seit 1985 bestehende Galerie bleibt damit ihrem Publikum weiter erhalten und ist eine tragende Säule der Präsenz des Kulturrings in Friedrichshain-Kreuzberg.

Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin;
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr, Sa 13.00 bis 18.00 Uhr, Do 10.00 bis 18.00 Uhr;
Tel.: 296 16 84

 

 Die Gruppe "KLIN"
 
 
 

"KLIN" - unter diesem Namen arbeitet die erste in Berlin lebende Künstlergruppe russlanddeutscher Übersiedler und osteuropäischer Migranten. "KLIN" - ein bewusst gewählter Name - ein ziehender Vogelkeil zwischen zwei Kulturen, zwischen Ost und West. >>

 

 
Galerie KLIN, Ahrensfelder Chaussee 150 a, 12689 Berlin; Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-18 Uhr

 

 

 Galerie M
 
 
 
x   07.04. bis 16.05.2008 Farbenfülle - Rita Kowollik
 
 Vernissage: 06.04., 16.00 Uhr

 

 
 
x x Galerie M, Marzahner Promenade 13, 12679 Berlin
Tel.: 93 02 27 21
 

 

 

 

 Kulturbund Galerie
 
 
 

Die in dem Haus Ernststr. 14/16 in Baumschulenweg integrierte Kulturbund Galerie Treptow zeigt regelmäßige Ausstellungen von bildenden Künstlern aus den Stadtbezirken und bietet auch internationalen Künstlern die Möglichkeit der Präsentation. In Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Treptow-Köpenick leistet der Kulturring einen eigenständigen Beitrag zur Realisierung städtepartnerschaftlicher Beziehungen. Die Ausstellungen bieten stets auch Gelegenheit zum Dialog mit dem Künstler und zu anderen musikalisch-literarischen Veranstaltungen in den Räumlichkeiten des Hauses.
 

leer  11.04. bis 30.05.08 – Vorzeige 2008 - Die Kraft der Unschärfe
 
 Vernissage: 10.04., 19.00 Uhr
leer

Fotografien des Colorclubs Berlin-Treptow

Laudatio: Gerhard Metzschker, ESFIAP, HON-GFF, Leiter des CCB
Musik: Oliver Bostroem, Jazzgitarre


leer leer Kulturbund Treptow, Ernststr. 14-16, 12437 Berlin;
Öffnungszeiten: Mo-Fr von 10-16.30 Uhr und zu allen Veranstaltungen;
Tel.: 53696534


 

 

 Galerie Ost-Art
 
 
 
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Der Kulturring in Berlin e.V. führt eine Reihe von Galerien, von denen sich die Galerie Ost-Art in Berlin-Lichtenberg bereits profilieren konnte. Namen wie Mohr, Womacka, Schinko, Fretwurst-Colberg, Pansow allein im ersten Jahr ihrer Existenz - 1996 - das setzte hohe Ansprüche, die in den Folgejahren erweitert und variiert wurden. Aber Ost-Art blieb immer eine Galerie, die sich Künstlern verpflichtet fühlt, die ihre Lebenserfahrung in 40 jahren eines anderen deutschen Staates sammelten. Die Reflexionen dieser Erfahrungen in Werken hoher künstlerischer Qualität aber auch künstlerische Entwicklungslinien bis in die Gegenwart gerade auch jüngeren Menschen zu vermitteln, dies ist das spezielle Anliegen der Galerie Ost-Art.
 

x  11.04. bis 29.05.2008 Uwe Pfeifer - Lithographie
 
 Vernissage: 10. April, 19.00 Uhr

„Hase in Leuna“, Lithographie, 34 x 31 cm, 2005
„Hase in Leuna“, Lithographie, 34 x 31 cm, 2005

Einleitende Worte:
Herr Dr. Schönemann

Musikalische Begleitung:
Christof Hanusch, Gitarre

 

 
 
 
x  06.06. bis 24.07.2008 Martin Köhler "Unruhige Räume" Malerei
 
 Vernissage: 05. Juni, 19.00 Uhr

„Die Spiege-lei und das Spiegelei mit Steinen“, Mixed Media auf Leinwand, 60 x 80 cm, 2007

Einleitende Worte:
Karin Rindler

Musikalische Begleitung:
Mario Malak, Gitarre

 

 
x x Galerie Ost-Art, Giselastr. 12, 10317 Berlin;
Öffnungszeiten: Di.-Fr. 10 bis 15 Uhr / Sa. 13 bis 17 Uhr;
Tel.: 513 97 49
 

 

 

 Galerie im Club
 
 
 

Für den Ortsteil Baumschulenweg befinden sich im Kulturring-Club in der Ernststr. 14/16 nicht nur die Treffpunkte verschiedener Interessen- und Freundeskreise sondern auch mehrere Galerien, so auch die Galerie im Club, die der Präsentation verschiedenster Fotoausstellungen dient. Spezielles Augenmerk wird auf die ortsansässigen Fotografinnen, Fotografen und Fotokünstler gelegt. Die Themen sind vielfältig und spannend. Auch bisher unbekannte Künstler treten hier ins Licht der Öffentlichkeit und sorgen mit ihren Bildern für manche Überraschung.
 

 
 04.02. bis 30.04.08 – Von Montecatini bis Bagni di Lucca 2007
 
 

 

Gezeigt werden Farbfotografien der Berliner Künstlerin Margot Schmidt-Foly, aufgenommen auf ihrer Reise durch die Toskana im Oktober 2007. Im Vordergrund steht das Erleben der Natur, der Mensch tritt als Motiv in den Hintergrund, sein Vorhandensein nur durch die Architektur belegt. Die Aufnahmen reflektieren die Sehnsucht nach Ruhe, fernab vom Treiben der Großstadt. Im Bildaufbau und den auffallend klaren Linien spiegeln die Fotos die Sicht- und Arbeitsweise der Malerin wider und erinnern zuweilen an Paul Cézanne, in ihrer Distanz und Sachlichkeit an einen Edward Hopper.
Dom San Martino, Lucca

Kulturbund Treptow, Ernststr. 14-16, 12437 Berlin;
Öffnungszeiten: Mo-Fr von 10-16.30 Uhr und zu allen Veranstaltungen;
Tel.: 53696534


 

 

 

 Studio Bildende Kunst
 
 
 
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 02.05 bis 05.06 2008 griffelkunst - Graphiken · Photographien · Multiple

 

 


 

 
 

 

 
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 12.06 bis 16.06 2008 Christiane Hochbaum "Lebensarten" Zeichnungen · Mischtechniken · Collagen

 

 Vernissage: 11. Juni, 19.00 Uhr


Einführende Worte:
Manfred Richter

Begleitende Musik:
Vlady Ginzburg, Klarinette

 

„Frau Holles Obstgarten“, Mischtechnik auf Holztafeln, je 30 cm x 80 cm, 2007

leer leer leerStudio Bildende Kunst, John-Sieg-Str. 13, 10365 Berlin, nahe U- und S-Bahnhof Frankfurter Allee
Öffnungszeiten: Mo-Do 10-20 Uhr, Fr 10-18 Uhr, Sa 14-18 Uhr, außer an Feiertagen;
Tel.: 5532276, sbk@kulturring.org

 

 

 

 

 Max-Lingner-Archiv
 
 
 
Max Lingner
Das Max-Lingner-Archiv und der „Freundeskreis Max Lingner“ wird seit vielen Jahren vom Kulturring in Berlin e.V. aktiv unterstützt. Zwei Mitarbeiter beschäftigen sich mit der Aufarbeitung des Archivs des Künstlers, machen den Besuch von Interessenten möglich und organisieren zusätzliche Führungen. Im Rahmen des Projekts „Orte und Persönlichkeiten“ wird auch Unterstützung bei der Vervollständigung eines Werkverzeichnisses und der Öffentlichkeitsarbeit gegeben.

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 Interessenkreis Phantastische Literatur
 
 sf-club andymon
  Der Freundeskreis wissenschaftlich-phantastischer Literatur existiert seit fast 20 Jahren. Hier treffen sich Fans der Science Fiction und der Fantasy (Bücher, Filme, Magazine). Der Club gibt das Magazin Alien Contact heraus, publizierte selbst verschiedene SF-Literatur und gestaltet eine interessante Website. Regelmäßig finden Lesungen und andere Veranstaltungen im Kulturring-Club in der Ernststr. 14/16 statt. Höhepunkte sind die "Tage der Phantasie" in der Archenhold-Sternwarte, zu denen stets viele Besucher aus Berlin und ganz Deutschland kommen. Die Gruppe trifft sich jeden 2. Donnerstag im Monat um 18 Uhr.

 

>> publikationen

 
 
 
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