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Die Kunst der Krise - 11. KunstKreuz 2010 |
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| 09. Juli bis 28. Juli 2010, Mittwoch bis Sonntag 15.00 - 19.00 Uhr im Bethanien |
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Unter dem Motto „Die Kunst der Krise“ will das alljährlich stattfindende Event dieses Mal die künstlerische Auseinandersetzung mit der Finanz- und Wirtschaftskrise thematisieren. Globale Aspekte können dabei ebenso reflektiert werden wie das lokale oder ganz persönliche Umfeld.
Die Kunst der Krise
„Künstler haben Lust auf Krise”, konstatiert die Wirtschaftswoche in einer ersten Bestandsaufnahme der zeitgenössischen Kunst seit dem Platzen der Immobilien-Blase in den USA - trotz Galeriensterbens, geplatzter Kunstmessen und zusammengestrichener Ausstellungsetats.
Vorbei sind die Zeiten, in denen Kunst mitunter zum inhaltlosen Spektakel, zum Statussymbol degenerierte. Maler, Bildhauer und Fotografen beginnen, sich intellektuell mit ökonomischen Phänomenen auseinanderzusetzen und machen den Beinahe-Zusammenbruch des Finanz- und Wirtschaftssystems und die daraus resultierenden globalen sozialen Folgen auf unterschiedlichste Arten zum Thema ihrer Werke. „Geld-Gier-Krise" - ist das Motto eines internationalen Kunstwettbewerbs der Online Galerie artists.de, die herausfinden will, wie sich die globale Finanzkrise auf die Kunst niedergeschlagen hat. Für die enorme Resonanz - bis Ende Oktober 2009 wurden über 1.500 Beiträge eingereicht - gibt es nach Plattformgründer Stephan Widera nur eine Erklärung: „Das Thema liegt auf der Straße".
„Schluss mit Lustig - wir kehren wieder zu einer neuen Ernsthaftigkeit zurück”, verkündet auch Daniel Birnbaum, Leiter der Frankfurter Städelschule und Kurator der diesjährigen Kunstbiennale von Venedig: „Künstler können die Krise nicht lösen, aber den Blick schärfen.”
Mit einer neuen Lust auf Diskurs kommentieren auch viele Künstler und Intellektuelle die Folgen des Regierungswechsels in Deutschland - inklusive sozialer Krisenszenarien - wenn die Kunst nicht dagegenhält: Um die, die wegen der Politik der neuen Gelb-Schwarzen Regierung „demnächst aus der Gesellschaft herausfallen, zu schützen” - sagt etwa der Regisseur Christoph Schlingensief - „muss die Kunst ab jetzt zu wesentlich radikaleren Maßnahmen greifen!”
Kann die Kunst einen Beitrag zur Bewältigung der Krise leisten? Kann sie schaffen, was politische Opposition nicht mehr schafft: Die Integration einer auseinanderfallenden Gesellschaft? Kann sie den Blick wieder schärfen und Freiräume aufzeigen, etwa für alternative Lebens-, Produktions- und Konsumformen? Kunst und Kultur sind gefordert - besonders in Berlin, nicht nur „Hauptstadt der Transferleistungen”, sondern auch die der Künstler: In keiner europäischen Stadt leben und arbeiten so viele Künstler wie in Berlin. Ein gewaltiges kreatives Potenzial übt sich in der Kunst der Krise - wir sind gespannt...
Ausstellungsdauer: 09. Juli bis 28. Juli 2010,
Mittwoch bis Sonntag 15.00 - 19.00 Uhr
zusätzlich am Mo., 26. und Di., 27. Juli 15.00 - 19.00 Uhr
Fahrverbindung: U1 / U8 bis Bhf. Kottbusser Tor, dann Bus 140 (Richtung Ostbhf.)
Anmeldungen und Informationen:
Projektbüro KunstKreuz
c/o Fotogalerie Friedrichshain
Helsingerforser Platz 1, 10243 Berlin
Tel.: 2 9 77 30 68 (14 - 17 Uhr)
oder: 2 96 16 84, Fax: 29 04 98 02
E-Mail: kunstkreuz@kulturring.org |
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kreativ
- künstlerische Betreuung von geistig und körperlich behinderten Kindern
und Jugendlichen |
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Von 1990
bis 1997 widmete sich die Malerin Margot Schmidt - als Erweiterung des
Schulangebots - der therapeutischen und künstlerischen Betreuung geistig
behinderter Kinder und Jugendlicher. Das Malen aus dem Erlebnis stand
für sie im Mittelpunkt des Unterrichts. In der Auseinandersetzung mit
der Welt und ihren Formen, Farben, Strukturen und Sensationen entstanden
Malereien auf Papier. Nicht über den Intellekt allein, sondern vorrangig
über das Gefühl für Schönheit, Harmonie, Ruhe, Ordnung, Symmetrie und
Ornamentik führte der Weg zur künstlerischen Gestalt. Unter Anleitung
lernten die Schüler, Erlebnisse mit Pinsel und Farben auszudrücken, wie
sie es sprachlich nicht konnten, und sie hatten Spaß an diesem Gestalten.
Von besonderer Bedeutung war neben der therapeutischen Wirkung das Gruppenerlebnis
beim Malen in der Gemeinschaft. Die schönsten Arbeiten wurden auf Ausstellungen
gezeigt, so zum Beispiel 1995 im Rathaus Köpenick und 1996 im Ratz-Fatz
in Treptow. 1995 entstand dazu auch ein Kalender „Unsere bunte Welt“.
In den Jahren ihrer Arbeit an diesem Projekt leitete Margot Schmidt Kurse
mit Kindern und Jugendlichen an den Sonderschulen Alfred-Randt-Str. 19,
Eichbuschallee 4-6 und Müggelseedamm 212 sowie mit jungen Erwachsenen
an der Tagesförderstätte Orionstraße. Von 1997 bis 2002 führte diese Arbeit
der Maler Karl-Heinz Beck mit großem Engagement und neuen Ideen fort,
seit Ende 2002 der Maler Rolf-Jürgen Altekrüger. |
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ColorClub
Berlin CCB |
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Der
unter seinem Kürzel CCB bekannte Amateurfotoklub wurde 1963 beim Kulturbund
Treptow gegründet. Seit 1991 findet die monatlichen Klubabende in der Geschäftsstelle
des Kulturbundes Treptow statt. Die Arbeit des CCB ist ausschließlich der
Farbfotografie gewidmet. Sowohl die aktuellen Reisedias als auch aufwendig
gestaltete formalästhetische Bildkompositionen per Dia werden von den Mitgliedern
angeboten und zur Diskussion gestellt. Durch zahlreiche Ausstellungen konnten
sie ihre eigenen Arbeiten der Öffentlichkeit präsentieren. Neben der konventionellen
Farbfotografietechnik wird auch mit neuen Printtechniken (Computergrafik)
experimentiert. Viel Anerkennung erhielten Klubmitglieder durch Annahme
oder Preise bei angesehenen Wettbewerben wie z.B. Deutscher Amateurfotopreis,
die jährlichen 100 besten Bilder sowie der Porträtwettbewerb der Gesellschaft
für Fotografie (GfF), Barnack-Wettbewerb, Rathenower Farbdia und Landesfotoschau
Brandenburg. Die Gruppe trifft sich jeden 2. Montag im Monat um 17.30 Uhr. |
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Interessenkreis
Phantastische Literatur |
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Der
Freundeskreis wissenschaftlich-phantastischer Literatur existiert seit
fast 20 Jahren. Hier treffen sich Fans der Science Fiction und der Fantasy
(Bücher, Filme, Magazine). Der Club gibt das Magazin Alien Contact heraus,
publizierte selbst verschiedene SF-Literatur und gestaltet eine interessante
Website. Regelmäßig finden Lesungen und andere Veranstaltungen
im Kulturring-Club in der Ernststr. 14/16 statt. Höhepunkte sind die
"Tage der Phantasie" in der Archenhold-Sternwarte, zu denen stets
viele Besucher aus Berlin und ganz Deutschland kommen. Die Gruppe trifft
sich jeden 2. Donnerstag im Monat um 18 Uhr. |
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publikationen |
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