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Inhaftiert |
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| Fotografien
und Berichte aus der Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit |
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„Inhaftiert“
beschreibt das Leben hinter Gittern in einem ostdeutschen Gefängnis zur
Zeit des „Kalten Krieges“. Die Berliner Fotograin Franziska Vu nähert
sich dem Thema aus zwei Richtungen. Durch die Linse ihrer Kamera betrachtet,
nimmt sie uns mit auf eine fotografische Führung durch das Gebäude. Wir
erleben die Machtlosigkeit, die Angst und die Einsamkeit, die die Gefangenen
empfunden haben, aber auch Hoffnungsschimmer. Interviews, die Franziska
Vu mit ehemaligen Gefangenen führte, helfen uns dabei, die visuellen Eindrücke
mit realen Lebensgeschichten zu verbinden, und verleihen den damals hinter
dicken Mauern Totgeschwiegenen eine Stimme. Diese Verbindung von Fotokunst
und wirklichen Erlebnissen, von künstlerischer Ausdrucksform mit politischer
Auseinandersetzung, schafft eine eindrucksvolle Ausstellung, die uns zum
Nachdenken über ein Kapitel der jüngsten deutschen Geschichte zwingt,
das an Aktualität nichts eingebüßt hat.
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Studio
Bildende Kunst |
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02.05 bis 05.06 2008 griffelkunst - Graphiken · Photographien · Multiple |
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12.06 bis 16.06 2008 Christiane Hochbaum "Lebensarten" Zeichnungen · Mischtechniken · Collagen |
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Vernissage: 11. Juni, 19.00 Uhr |

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Einführende Worte:
Manfred Richter
Begleitende Musik:
Vlady Ginzburg, Klarinette
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| „Frau Holles Obstgarten“, Mischtechnik auf Holztafeln, je 30 cm x 80 cm, 2007 |
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Studio
Bildende Kunst, John-Sieg-Str. 13, 10365 Berlin, nahe
U- und S-Bahnhof Frankfurter Allee
Öffnungszeiten: Mo-Do 10-20 Uhr, Fr 10-18 Uhr, Sa 14-18
Uhr, außer an Feiertagen;
Tel.: 5532276, sbk@kulturring.org |
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Galerie
Ost-Art
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Der Kulturring
in Berlin e.V. führt eine Reihe von Galerien, von denen sich die Galerie
Ost-Art in Berlin-Lichtenberg bereits profilieren konnte. Namen wie Mohr,
Womacka, Schinko, Fretwurst-Colberg, Pansow allein im ersten Jahr ihrer
Existenz - 1996 - das setzte hohe Ansprüche, die in den Folgejahren
erweitert und variiert wurden. Aber Ost-Art blieb immer eine Galerie,
die sich Künstlern verpflichtet fühlt, die ihre Lebenserfahrung
in 40 jahren eines anderen deutschen Staates sammelten. Die Reflexionen
dieser Erfahrungen in Werken hoher künstlerischer Qualität aber
auch künstlerische Entwicklungslinien bis in die Gegenwart gerade
auch jüngeren Menschen zu vermitteln, dies ist das spezielle Anliegen
der Galerie Ost-Art.
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11.04. bis 29.05.2008 Uwe Pfeifer
- Lithographie |
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| Vernissage: 10. April, 19.00 Uhr |
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| „Hase in Leuna“, Lithographie, 34 x 31 cm, 2005 |
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Einleitende Worte:
Herr Dr. Schönemann
Musikalische Begleitung:
Christof Hanusch, Gitarre |
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06.06. bis 24.07.2008 Martin Köhler "Unruhige Räume" Malerei |
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| Vernissage: 05. Juni, 19.00 Uhr |
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| „Die Spiege-lei und das Spiegelei mit Steinen“, Mixed Media auf Leinwand, 60 x 80 cm, 2007 |
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Einleitende Worte:
Karin Rindler
Musikalische Begleitung:
Mario Malak, Gitarre |
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Galerie
Ost-Art, Giselastr. 12, 10317 Berlin;
Öffnungszeiten: Di.-Fr. 10 bis 15 Uhr / Sa. 13 bis 17
Uhr;
Tel.: 513 97 49 |
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60
Jahre Kulturarbeit in Lichtenberg
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| Streifzüge
durch 60 Jahre Kulturarbeit |
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| Elektrokohle 2006 |
Wer erinnert sich noch an die legendären Rockkonzerte im nicht mehr existierenden Klubhaus des VEB Elektrokohle Lichtenberg? Oder wer weiß, dass im heutigen Theater an der Parkaue in den 56 Jahren seines Bestehens "Die Schneekönigin" über Jahrzehnte immer wieder neu inszeniert wurde? Das hat eine Projektgruppe im Bereich Ost des Kulturrings recherchiert. Sie will für das Gebiet Lichtenberg-Hohenschönhausen noch mehr Fakten und Fotos zur Entwicklung der Kulturarbeit in der Zeit nach dem II. Weltkrieg bis in die Gegenwart zusammentragen und in einer Ausstellung präsentieren. Denn zur Kulturgeschichte des heutigen Großbezirks existiert bisher keine zusammenhängende Darstellung - obgleich mehrere Dutzend Einrichtungen das kulturelle Leben Lichtenbergs prägen. Neben den oben genannten verschwundenen bzw. traditionellen werden auch "wachgeküsste" Kulturorte zu sehen sein. Das sind Orte, die von den Bürgern mit viel Liebe und Engagement zu kulturellen Treffpunkten entwickelt wurden wie zum Beispiel das Kesselhaus Herzberge oder das Schloss Hohenschönhausen in der Hauptstraße. |
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Geschichtswerkstatt
- Spurensuche Berliner Osten |
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Mit
großem Erfolg wurde Material zur Geschichte der Frankfurter Allee, zu den
Wohngebieten südlich der Allee und deren Entwicklung vom Anfang dieses Jahrhunderts
bis heute gesammelt und in kleinen Broschüren als "Stadtwanderungen" herausgegeben.
Eine große historische Ausstellung zum Thema: "Die Wohngebiete südlich der
Frankfurter Allee in diesem Jahrhundert" wurde erfolgreich an verschiedenen
Orten gezeigt. Zur Realisierung dieser Ziele wurden umfangreiche Recherchen
in verschiedenen Stadtarchiven, Fotosammlungen, Zeitungsarchiven, in privaten
Archiven und Sammlungen sowie in Bibliotheken angestellt, auch Zeitzeugen
wurden befragt. Als ein besonders wichtiges Ergebnis ist das Auffinden eines
alten Briefwechsels zwischen einer Deutschen aus Lichtenberg und ihrer in
die Niederlande ausgewanderten Familie aus den letzten Kriegsjahren ("Briefe
aus Berlin") zu nennen. Dieser Briefwechsel ist ausgewertet, kommentiert
und vom Kulturring herausgegeben worden. Die Publikation stellt ein eindrucksvolles
Zeitzeugnis über das Alltagsleben in Lichtenberg in den letzten Kriegstagen
dar. |
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Kindertheater
theatro piccolo |
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Seit 1999 arbeitet im Kulturring in Berlin e.V. das kleine Theaterensemble
"theatro piccolo", das sich unter der Leitung von Detlef Zelahs aus einer
Reihe von Kursen entwickelt hat. Das Ensemble besteht aus Schülern zwischen
10 und 14 Jahren, die jede Woche im Kulturforum Hellersdorf und im Kindermusiktheater
"Zimbel Zambel" in Hohenschönhausen proben. Das Leben ist ein Rollenspiel,
sagte einmal ein berühmter Schauspieler. Die einen spielen die großen und
die anderen die kleinen Rollen. Um darauf vorbereitet zu sein, bieten wir
unsere Theaterprojektarbeit an. Über die Inhalte von Szenen, die unter Mitwirkung
der Schüler teilweise in spielerischer Improvisation entstehen, soll Spielfreude
entwickelt werden. Spielen von Rollen, Spaß am Verkleiden und Singen in
der Badewanne sind das eine, die Fähigkeiten, eigne Probleme und Ideen im
Dialog einzubringen, das andere. Im ersten Halbjahr 2002 haben wir die Szenen
"Der Lottoschein, Das Zeugnis, Der Arztbesuch, Der Fernseher" und im zweiten
Halbjahr "Die Heimoperation, Der Restaurantbesuch, Das Klavier und Frohes
Fest Mister Miller" erarbeitet.
Das "theatro piccolo" konnte seinen Bekanntheitsgrad in der Region weiter
verbessern, den Mitwirkenden Motivationen für das künstlerische Engagement
vermitteln. Hoffen wir, dass in den nächsten finanziell und personell schwierigeren
Jahren Atem und Ausdauer reichen, um weiterhin einigen Kindern und Jugendlichen
aus Hohenschönhausen und Hellersdorf eine kleine kreative, künstlerische
Nische zu bieten. |
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