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Leben
hinter der Zuckerbäckerfassade |
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Von der KMA zur AdK
- Nach dem Erfolg der Ausstellung "Leben hinter der Zuckerbäckerfassade"
über die Erstbewohner der Karl-Marx-Allee in Friedrichshain arbeiten die
Ausstellungsmacherinnen Ylva Queisser und Lidia Tirri jetzt an einem neuen
Projekt über das Leben der Menschen in der Allee der Kosmonauten in Marzahn.
Schon als die "erste sozialistische Straße Deutschlands" - die Stalinallee
- noch im Bau war, musste die DDR zu einer Bauweise übergehen, die "besser,
billiger und schneller" war. Auf Dauer konnte der junge Staat sich die Kosten
seines ersten Vorzeigeprojekts nicht leisten: So entstand die Platte. Aus
industriell vorgefertigten Elementen wurden mit Hilfe des Krans enorme Wohnblocks
zusammengesteckt.
1973 beschloss die SED und die Regierung der DDR das Wohnungsbauprogramm
und begann, nordöstlich von Berlin 230 000 Plattenbauwohnungen zu errichten.
Die Trabantenstadt war das neue Vorzeigeobjekt der Partei.
In der Allee der Kosmonauten sind viele der ersten Bewohner bis heute geblieben.
Wie sah ihr Alltag in der Straße aus, und wie sehen sie heute, nach mehr
als 25 Jahren, auf das Erlebte zurück? Wurde die Platte auch von ihnen als
Utopie des sozialistischen Wohnens erlebt?
Diese Fragen wollen wir beantworten, und mit unseren Interviews und Fotoaufnahmen
aus der Straße wollen wir das Leben in der Allee der Kosmonauten dokumentieren.
Unser fremder Blick ermöglicht dem Außenstehenden einen Einblick in die
private Sphäre der Bewohner und lässt ein Bild vom Mikrokosmos der Plattenbausiedlung
entstehen.
www.b-wohner.de |
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Dorfkirche
Berlin-Kaulsdorf
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| Einladung
zu einem Besuch der alten Dorfkirche in Berlin-Kaulsdorf
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Das schlichte
Äußere der Dorfkirche lässt nicht ahnen, dass den Besucher im Inneren
eine überraschend reiche Ausstattung erwartet. Zu den ältesten Stücken
gehört der Barocke Altar. Er wurde 1716 unter Verwendung eines Altarretabels
(Altaraufsatz) von 1656 an seinem heutigen Standort errichtet.
Die
Autorin Dr. Sylvia Müller hat sich im Rahmen ihrer Arbeit im Kulturring
u.a. mit der Geschichte der Dorfkirche beschäftigt. Eine Publikation
ist über den Projektbereich Ost erhältlich.
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Geschichtswerkstatt
Hellersdorf
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Die
Geschichtswerkstatt Hellersdorf besteht seit über fünf Jahren. Die WissenschaftlerInnen
(Historiker, Ethnographin, Germanistin, Kunstwissenschaftlerin) haben neben
vielen anderen Aktivitäten maßgeblichen Anteil an der Herausgabe zahlreicher
Publikationen zur Heimat- und Ortsgeschichte und zu den Jubiläen von
Hellersdorf, Mahlsdorf und Kaulsdorf. Die von Hans-Georg Schinkel im Rahmen
seiner Projektarbeit im Kulturring verfasste "Lokalbibliographie zum
Bezirk Hellersdorf von Berlin"
diente als Grundlage für weitere Forschungen und Veröffentlichungen
zu siedlungsgeschichtlichen Aspekten. Forschungen von Lutz Heuer zur Magistrats-
und Prominentensiedlung in Biesdorf nach 1945 münden in einer Publikation.
Die Aktivitäten der Werkstattmitglieder beinhalten auch Vorträge,
so zur Geschichte der Russlanddeutschen, und Unterstützung von Aktionen
zum Tag des offenen Denkmals. |
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Gutshaus
Mahlsdorf
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Sanierung
des Gutshauses Mahlsdorf in Vorbereitung - Wie vor hundert Jahren, zu
Renate Schrobdorffs Zeiten, blühen im Mahlsdorfer Gutspark Flieder und
Rotdorn ...... Der 1995 sanierte Park gewinnt von Jahr zu Jahr an Schönheit.
Traurig steht inmitten des Blühens und Grünens das altehrwürdige Gutshaus
und wartet auf bessere Zeiten. Im Zuge der Parkrekonstruktion war auch
seine denkmalgerechte Schönheitskur beschlossen und begonnen worden. Die
Grundmauern konnten damals trockengelegt, die Gartentreppe wiederhergestellt
und die Freitreppe vor dem Haupteingang neu fundamentiert werden. Die
geplante Dach- und Fassadensanierung kam mit dem Weggang der Besitzerin
Charlotte von Mahlsdorf nach Schweden nicht mehr zur Ausführung.
Dr.
Sylvia Müller widmete sich diesem Thema während eines Projekts
des Kulturrings und half bei Studien und vorbereitenden Arbeiten zur Sanierung
des Hauses. Der Kulturring arbeitet mit dem Förderverein Gutshaus
Mahlsdorf e.V. zusammen und führte z.B. in den letzten Jahren zahlreiche
literarisch-künstlerische Veranstaltungen im Haus durch.
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Phantasia
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Das
Mädchengesangsquartett Phantasia ist 1999 aus dem Chor "Liederquelle" hervorgegangen
und inzwischen über ihren Heimatbezirk Marzahn-Hellersdorf hinaus bekannt
geworden. Die jungen Mädchen im Alter zwischen 16 und 21 Jahren, die als
Spätaussiedler mit ihren Eltern erst vor wenigen Jahren nach Deutschland
gekommen sind, bringen internationale Titel aus dem Bereich der Pop- und
Jazzmusik zu Gehör. Die Titel werden in deutscher und russischer Sprache
gesungen. Ihr künstlerisches Angebot umfasst inzwischen ein Programm von
40 Minuten. Das Quartett bietet einen gelungenen Mix aus Musik und Show
und hat inzwischen viele Fans unter den Jugendlichen. |
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Das
Ensemble T & T
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Haben
Sie Lust auf Theater und Tanz? Dann schlagen wir Ihnen vor, das Ensemble
„T & T“ kennen zu lernen. Nicht nur die Buchstaben im Namen stehen für Theater
und Tanz. Alle Beteiligten haben sich dieser Kunst mit ganzem Herzen verschrieben,
erzählt Gruppenleiterin Natalie Sudnikovic.
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Kindertheater
theatro piccolo |
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Seit 1999 arbeitet im Kulturring in Berlin e.V. das kleine Theaterensemble
"theatro piccolo", das sich unter der Leitung von Detlef Zelahs aus einer
Reihe von Kursen entwickelt hat. Das Ensemble besteht aus Schülern zwischen
10 und 14 Jahren, die jede Woche im Kulturforum Hellersdorf und im Kindermusiktheater
"Zimbel Zambel" in Hohenschönhausen proben. Das Leben ist ein Rollenspiel,
sagte einmal ein berühmter Schauspieler. Die einen spielen die großen und
die anderen die kleinen Rollen. Um darauf vorbereitet zu sein, bieten wir
unsere Theaterprojektarbeit an. Über die Inhalte von Szenen, die unter Mitwirkung
der Schüler teilweise in spielerischer Improvisation entstehen, soll Spielfreude
entwickelt werden. Spielen von Rollen, Spaß am Verkleiden und Singen in
der Badewanne sind das eine, die Fähigkeiten, eigne Probleme und Ideen im
Dialog einzubringen, das andere. Im ersten Halbjahr 2002 haben wir die Szenen
"Der Lottoschein, Das Zeugnis, Der Arztbesuch, Der Fernseher" und im zweiten
Halbjahr "Die Heimoperation, Der Restaurantbesuch, Das Klavier und Frohes
Fest Mister Miller" erarbeitet.
Das "theatro piccolo" konnte seinen Bekanntheitsgrad in der Region weiter
verbessern, den Mitwirkenden Motivationen für das künstlerische Engagement
vermitteln. Hoffen wir, dass in den nächsten finanziell und personell schwierigeren
Jahren Atem und Ausdauer reichen, um weiterhin einigen Kindern und Jugendlichen
aus Hohenschönhausen und Hellersdorf eine kleine kreative, künstlerische
Nische zu bieten. |
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