Bob Dylan Hommage zum 75. Geburtstag

Joan Baez und Bob Dylan auf dem Civil Rights March nach Washington, D.C. am 28. August 1963; Foto: Rowland Scherman, U.S. National Archives and Records Administration, 542021

17.05. bis 31.05., 10.00 bis 18.00 Uhr

MedienPoint Tempelhof

„Er ist eine lebende Legende - Songs wie ‚Blowin' in the Wind‘ oder ‚Masters of War‘ wurden zu Zeitgeisthymnen der Hippie-Generation. Bis heute hat Bob Dylan zahlreiche philosophische wie musikalische Wandlungen durchgemacht, vor allem mit seinen poetischen Texten“, so Henning Hamann, MedienPoint Motor und ehemaliger Musikchef diverser Radiosender. 1964 erreicht er mit „The Times They Are A-Changin'" den ersten Höhepunkt seiner Karriere. Der Titeltrack „With God On Our Side“ und „Only A Pawn In Their Game“ beschreiben eine Welt im Wandel, sie sind überall bei Protest-Märschen zu hören. Dylan fühlt sich jedoch verkannt und entfremdet sich zunehmend von der Presse, die ihn zur Ikone hochstilisiert, und den Fans, die in ihn als Propheten ansehen. Der Rest ist Musikgeschichte. Mit zunehmendem Alter scheint Dylan mit seinem öffentlichen Image weitgehend Frieden geschlossen zu haben. Im neuen Jahrtausend überzeugt er mit autobiographisch gespickten Studioalben. In ihnen huldigt Dylan überlieferten Stilen wie Country, Blues, Rockabilly oder Western Swing und verleiht damit seiner Überzeugung Ausdruck, dass eine Erneuerung der populären Musik nur aus einer Besinnung auf ihre Ursprünge erwachsen kann. Für Diskussionen sorgt er nach wie vor. 2011 tritt er in Peking auf. Gerüchte über einen Deal mit der kommunistischen Regierung - Konzert ja, kritische Töne nein - kontert er auf seiner Webseite vehement: Es habe keinen Deal gegeben und er habe das gespielt, was er wollte…

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