Gottlose Type. Meine unfrisierten Erinnerungen

Petra Pau mit Buch; Foto: Karl Forster

28.05., 18.30 Uhr

Kulturforum Hellersdorf

1998 errang sie ein Bundestagsmandat im Berliner Wahlkreis „Mitte/Prenzlauer Berg“ gegen namhafte Mitbewerber. Damit hatten nicht einmal die eigenen Parteistrategen gerechnet … Derweil hat sie den Bundestag aus verschiedenen Perspektiven gesehen: mit hilfreichen Fraktionen, als Einzel-Abgeordnete ihrer Partei, als überparteiliche Vizepräsidentin. In nunmehr 16 Jahren Mitgliedschaft im Parlament hat Petra Pau viel erlebt, wovon sie anekdotenhaft in diesem Buch erzählt. Eher Heiteres, wenn sie auf dem Weg zu einem Fototermin beinah im Gefängnis landet oder die verbannte Clara Zetkin in den Reichstag holt. Eher Ernstes, wenn sie das Inkrafttreten von „Hartz IV“ oder die Gefühle bei einem Besuch in der Kölner Keupstraße nach dem NSU-Desaster schildert. Hinzu kommen überraschende Geschichten, etwa über ihren Sieg beim großen Bibel-Test im ZDF oder über seltsame Freundschaften mit MdB der CSU und der FDP. Petra Pau, 1963 in Berlin geboren, war Lehrerin und Pionierleiterin, arbeitete im FDJ-Zentralrat und begann 1990 Beginn eine Parteilaufbahn in der PDS. Seit 1998 sitzt für die PDS / Die Linke im Bundestag, von 2002 bis 2005 zusammen mit Gesine Lötzsch als einzige Vertreterin ihrer Partei, seit 2006 ist sie Vizepräsidentin des deutschen Parlaments.

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