Tag des offenen Denkmals: Villa Skupin

Villa Skupin, Seitenansicht; Foto: Archiv Kulturring

10.09., 14.00 bis 18.00 Uhr

Studio Bildende Kunst

Das bundesweite Schwerpunktthema für den nächsten Tag des offenen Denkmals lautet: "Gemeinsam Denkmale erhalten“. Damit scheint das Motto wie geschaffen für die ehemalige Villa Skupin. Auf einem Grundstück an der früheren Tasdorfer Straße in Berlin-Lichtenberg ließ der Fleischermeister Paul Skupin in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts nicht nur eine Fleisch- und Wurstwarenfabrik errichten, sondern auch eine Villa für sich und seine Familie. Der Architekt Franz Alcer entwarf ein Haus im modernistischen Stil des Art-déco mit zwei Geschossen und einem ausgebauten Mansardenwalmdach. Umgesetzt wurde dieser Entwurf in den Jahren 1925/26. Dieser Bau hat bis heute nichts von seinem Charme verloren, zumal er heute als Kontrast mitten im Neubaugebiet Frankfurter-Allee-Süd liegt und seit 40 Jahren die Werkstattgalerie „Studio Bildende Kunst“ beherbergt. Bei einem Rundgang kann sich jede/r Besucher_in davon ein eigenes Bild machen. Historische Fotos, Dokumente und eine Präsentation runden das Bild der wechselvollen Geschichte des Hauses ab.

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