Zufall und Entscheidung

ohne Titel; Foto: Andreas Grunwald

Grunwalds Arbeiten sind das Ergebnis eines intensiv erlebten Dialoges. Das Gespräch wird in der Regel vom Bild begonnen. Der Bildanlass ergibt sich meist zufällig. Das Resultat bleibt offen, bis sich beide auf das „Thema“ geeinigt haben. Die Augen dienen als Dolmetscher, bestimmen Richtung und Rhythmus des Gespräches. Während der Arbeit tauchen anekdotische Figuren und Szenen auf, die erzählt werden, werden wollen, und scheinbar auch die Umsetzung mitbestimmen. Andreas Grunwald wurde 1964 auf Rügen geboren und wuchs in Stralsund auf. Er studierte 1985-1990 in Greifswald Pädagogik und arbeitete in Stralsund als Lehrer für Sport, Geschichte und Englisch. Seit 1997 beschäftigt er sich intensiv mit figürlichem Zeichnen und Malerei. Im freien Atelier „Dielenhaus“ in Stralsund lernte er bei Eduard Albrecht-Hagen und erhielt 1999 die Möglichkeit für seine erste Ausstellung. Fast zeitgleich belegte er einen Kurs bei Thomas Reich. Gegensätzlichere Einflüsse lassen sich kaum denken, doch sie prägen bis heute das produktive Wechselspiel von zeichnerischer Akribie und expressivem Farbenrausch. Seit 2000 lebt Andreas Grunwald in Berlin. 2001 und 2002 besuchte er neben seiner Lehrertätigkeit die Freie Kunstschule Berlin.

Rathaus Schöneberg

28.02.2012, 19.00 Uhr

Mit dem D-Zug in die Schweiz - Vom Leben und Überleben einer Berliner Arztfamilie

Vortrag von Dr. Ruth Jacob im Rahmen der Ausstellung "Wir waren Nachbarn - 142 Biografien jüdischer Zeitzeugen". frei

Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin

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