Ausstellung: 120 Jahre Karlshorst - Einblicke in die Geschichte

Grab von Gregorovius; Foto: Archiv Geschichtsfreunde Karlshorst

13.09. bis 31.10., 11.00 bis 17.00 Uhr

Kirche „Zur frohen Botschaft“

Karlshorst - der Ortsteil im Süden des Bezirkes Lichtenberg feiert in diesem Jahr den 120. Jahrestag der Koloniegründung. Am 25. Mai 1895 genehmigte der Landrat des Kreises Niederbarnim den „Colonie-Consens", die offizielle Gründungsurkunde. Europaweit bekannt wurde Karlshorst durch die Rennbahn des hochadligen Vereins für Hindernisrennen zu Berlin, die bereits ein Jahr zuvor eröffnet worden war. Zum Ende des ersten Weltkrieges wurde es kurzzeitig Standort einer kaiserlichen Fliegergarnison. In Karlshorst entstanden große Volksschulen, zwei christliche Kirchen und eines der modernsten Krankenhäuser Deutschlands. Seit 1937 hatte eine der führenden Ausbildungsstätten der Wehrmacht ihren Sitz in Karlshorst. Weltbekannt wurde Karlshorst am 8. Mai 1945 mit der Unterzeichnung der Kapitulationsurkunde durch die Oberkommandierenden aller Waffengattungen der faschistischen deutschen Streitkräfte vor den Vertretern der Alliierten Streitkräfte im Offizierskasino der Festungspionierschule der deutschen Wehrmacht. Damit endete der Zweite Weltkrieg auf dem europäischen Kontinent in Karlshorst. Viele Veränderungen haben bis in die heutige Zeit den Ortsteil und seine BewohnerInnen geprägt. Die Ausstellung der Geschichtsfreunde Karlshorst lässt 120 Jahre Karlshorster Geschichte anschaulich Revue passieren.

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