
Auf den Spuren der Nibelungen

In Lichtenberg, nördlich der Frankfurter Allee, gibt es ein Viertel, in dem fast alle Straßen Namen von Personen aus dem Nibelungenlied tragen. Genauer gesagt sind es insgesamt neun, hinzu kommen noch die beiden germanischen Götter Wotan und Freia. Doch warum ist das so? Beschäftigt man sich mit Straßennamen, stellt sich heraus, dass der heutige Roedeliusplatz und die Fanningerstraße bis 1935 den Namen des bedeutenden deutschen Komponisten Richard Wagner trugen: Wagnerplatz und Wagnerstraße waren also der Ausgangspunkt für die Straßenbenennungen um die Wende zum 20. Jahrhundert. Ausgehend vom alten Wagnerplatz werden wichtige Ereignisse und Begebenheiten betrachtet, die letztlich zur Erlangung des Stadtrechts 1907 führten. Entlang der alten Wagnerstraße finden sich bedeutende Orte für die Entwicklung der jungen Stadt: der Bau des Oskar-Ziethen-Krankenhauses, neue Wege im Wohnungsbau rund um den Freiaplatz, die industriellen Ansiedlungen entlang der Siegfriedstraße oder die Entstehung vieler Kleingartenanlagen. Ausgehend von den Nibelungen soll ein etwas anderer Blick auf Lichtenberg und seine Entwicklung von der dörflichen Idylle über eine eigenständige Stadt zu einem Teil der deutschen Hauptstadt geworfen werden. Dabei bleibt immer das alltägliche Leben seiner Einwohner im Fokus, auch wenn ihre Straßen Namen eines mittelalterlichen Liedes tragen.

06.02.2012 bis 31.03.2012
Zufall und Entscheidung
Andreas Grunwald - Malerei und Zeichnung mehr...

07.02.2012, 19.00 Uhr
Acoustic Rockin’ Blues - Slide Riders
Andreas Krambach, voc, git, g-slide, und Michael Blochel, voc, g-slide, harm 6,00 / 5,00 € mehr...

14.02.2012, 19.00 Uhr
"Ich war mal schön",
Ein Comedy-Solo von uund mit Beppo Pohlmann (ehem. Gebrüder Blattschuss, Sänger und Autor der "Kreuzberger Nächte") 6,00 / 5,00 € mehr...

21.02.2012, 19.00 Uhr
Hansjürgen Nelde, Vom Ossi zum Wossi?
Anekdoten und Begegnungen eines Pharma-Managers 6,00 / 5,00 € mehr...

28.02.2012, 19.00 Uhr
Schwarze Katze, weißer Kater, Jugoslawien 1998
In der Reihe "Filme der Welt" stellt Irina Vogt, Filmwissenschaftlerin, den Spielfilm des serbische Regisseur Emir Kusturica vor. 4,00 / 3,00 € mehr...
Kulturbund Treptow, Ernststr. 14/16, 12437 Berlin
Tel. 536 96 534
geöffnet: Mo-Fr 10.00 bis 16.30 Uhr, Di bis 19.00 Uhr
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