Auf den Spuren der Nibelungen

Nibelungen-Apotheke; Foto: Jörg Bock

In Lichtenberg, nördlich der Frankfurter Allee, gibt es ein Viertel, in dem fast alle Straßen Namen von Personen aus dem Nibelungenlied tragen. Genauer gesagt sind es insgesamt neun, hinzu kommen noch die beiden germanischen Götter Wotan und Freia. Doch warum ist das so? Beschäftigt man sich mit Straßennamen, stellt sich heraus, dass der heutige Roedeliusplatz und die Fanningerstraße bis 1935 den Namen des bedeutenden deutschen Komponisten Richard Wagner trugen: Wagnerplatz und Wagnerstraße waren also der Ausgangspunkt für die Straßenbenennungen um die Wende zum 20. Jahrhundert. Ausgehend vom alten Wagnerplatz werden wichtige Ereignisse und Begebenheiten betrachtet, die letztlich zur Erlangung des Stadtrechts 1907 führten. Entlang der alten Wagnerstraße finden sich bedeutende Orte für die Entwicklung der jungen Stadt: der Bau des Oskar-Ziethen-Krankenhauses, neue Wege im Wohnungsbau rund um den Freiaplatz, die industriellen Ansiedlungen entlang der Siegfriedstraße oder die Entstehung vieler Kleingartenanlagen. Ausgehend von den Nibelungen soll ein etwas anderer Blick auf Lichtenberg und seine Entwicklung von der dörflichen Idylle über eine eigenständige Stadt zu einem Teil der deutschen Hauptstadt geworfen werden. Dabei bleibt immer das alltägliche Leben seiner Einwohner im Fokus, auch wenn ihre Straßen Namen eines mittelalterlichen Liedes tragen.

Humboldt-Haus

09.02.2012, 09.30 Uhr

Zimbel Zambel: Frau Holle

Ein Puppenspiel mit dem Kinder-Theater Mobil für Kinder ab 3 Jahren. 4,00 €, ermäßigt 2,50 €, für Kinder aus Familien der WBG 1,00 € mehr...

Archiv Kindertheater Mobil

16.02.2012, 09.30 Uhr

Zimbel Zambel: Anton Daumesdick

Ein Puppenspiel des Kobalt-Figurentheaters für Kinder ab 2 Jahren. 4,00 €, ermäßigt 2,50 €, für Kinder aus Familien der WBG 1,00 € mehr...

Archiv KOBALT Fingertheater

Humboldt-Haus, Warnitzer Straße 13 A, 13057 Berlin

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