Tag des offenen Denkmals

Villa Skupin - Studio Bildende Kunst; Foto: Archiv Kulturring

12.09., 14.00 bis 18.00 Uhr

Studio Bildende Kunst

Handwerk, Technik, Industrie – das Motto des diesjährigen Tags des offenen Denkmals scheint wie geschaffen für die ehemalige Villa Skupin. Auf einem Grundstück an der früheren Tasdorfer Straße in Berlin-Lichtenberg ließ der Fleischermeister Paul Skupin in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts nicht nur eine Fleisch- und Wurstwarenfabrik errichten, sondern auch eine Villa für sich und seine Familie. Der Architekt Franz Alcer entwarf ein Haus im modernistischen Stil des Art-déco mit zwei Geschossen und einem ausgebauten Mansardenwalmdach. Umgesetzt wurde dieser Entwurf in den Jahren 1925/26. Dieser Bau hat bis heute nichts von seinem Charme verloren, zumal er heute als Kontrast mitten im Neubaugebiet Frankfurter-Allee-Süd liegt und seit 38 Jahren die Werkstattgalerie „Studio Bildende Kunst“ beherbergt. Bei individuellen Gesprächen und Rundgängen kann sich jede/r Besucher_in davon ein eigenes Bild machen. Historische Fotos, Dokumente und eine Präsentation runden das Bild der wechselvollen Geschichte des Hauses ab.

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