Vortrag am Abend: Der Rosenkönig von Berlin - oder wie der Buntzelberg zu seinem Namen kam

Foto: Archiv K.Schröder

09.06., 19.00 Uhr

Kulturküche Bohnsdorf

Max Buntzel stammte aus dem heutigen Berlin-Schöneweide, wo er am Spreeufer ausgedehnte Ländereien besaß. Er absolvierte seine Lehre als Gärtner in der Baumschule Späth. Anschließend besuchte er die Königliche Gärtner-Lehranstalt in Potsdam und gründete 1875 eine Rosengärtnerei im heutigen Ortsteil Berlin-Niederschöneweide. Er war Gründungsmitglied des 1883 gegründeten Vereins Deutscher Rosenfreunde (VDR) sowie dessen Vorstandsmitglied. Bereits im Jahr 1886 zählte er zu den berühmtesten deutschen Rosengärtnern. Um 1890 erfolgte seine Ernennung zum Königlichen Gartenbaudirektor. Sowohl als Unternehmer als auch als Mitglied des Kreistages im Landkreis Teltow machte Buntzel sich um die Entwicklung der damaligen Gemeinden Altglienicke und Bohnsdorf verdient. In den Jahren nach 1890 erwarb er Land um den zwischen Altglienicke und Bohnsdorf gelegenen Falkenberg und ließ dort eine Obstplantage anlegen. Auf der Anhöhe errichtete er 1898 eine schlossähnliche Villa im Renaissance-Stil, was zur Folge hatte, dass der Falkenberg seither von den Anwohnern Buntzelberg genannt wird. (vgl. Wikipedia)

www.kulturring.org - kulturell immer auf dem Laufenden | Impressum | Adressen