Südsudan – das jüngste Land der Erde

Südsudan, Feierlichkeiten zur Staatsgründung; Foto: Jeremy de Luca

24.02., 19.30 Uhr

Kulturforum Hellersdorf

195 Staaten gibt es derzeit auf der Welt. Viele existieren seit Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten. Gerade einmal fünf Jahre ist es her, dass der Südsudan die Unabhängigkeit vom Sudan erlangte und als derzeit jüngster selbständiger Staat anerkannt wurde. An der Grenze zum ehemaligen Zentralstaat herrschen noch Krieg und Hunger, doch das betrifft nur 5% des Landes. Im Gros des Landes ist es friedlich. Dort finden Besucher traumhafte Landschaften, interessante Städte und herzliche Menschen. Die Regierung bemüht sich um Investoren, um das Land weiter wirtschaftlich zu entwickeln. Am 9. Juli versammeln sich jährlich tausende Einwohner auf dem Festplatz vor dem Mausoleum des Staatshelden John Garrang, um mit der Regierung und den diplomatischen Vertretern zahlreicher anderer Staaten die Unabhängigkeit des Landes von 2011 zu feiern. Genau zur Zeit dieser Feierlichkeiten 2015 besuchte das Berliner TV-Team Jeremy de Luca und Mike Hampe das junge Land und erhielt Gelegenheit, Aufnahmen vom Fest, aber auch von der entstehenden touristischen Infrastruktur und den Landschafts- und Naturschönheiten zu machen. Mit den Filmautoren werden Südsudans Botschafterin, Frau Sitona Abdalla Osman, und MdB Charles M. Huber, Afrika-Experte der CDU/CSU-Fraktion, auch bekannt als Schauspieler in der Rolle des Kommissar Henry Johnson in „Der Alte“, Fragen über das jüngste Land der Erde und seine Entwicklung beantworten.

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