Dagmar Gelbke - mal wieder solo!

Dagmar Gelbke; Foto: Henry Martin Klemt

27.03., 19.00 Uhr

Berliner Tschechow-Theater

Aufgewachsen als Tochter des Orchesterleiters Herbert Gelbke in Leipzig, wurde Dagmar Gelbke schon als Kind auf die Karriere im Showbusiness vorbereitet. Sie lernte Klavier, Akkordeon, Gitarre, Englisch, Russisch, Französisch und Hochdeutsch, quälte sich an Ballettstangen und in Steptanzschuhen. Mit neun Jahren gewann sie einen Talentewettbewerb „Herzklopfen kostemlos“ und wurde in die DDR-Kultsendung zu Weihnachten "Zwischen Frühstück und Gänsebraten" engagiert. Sie wurde Sängerin, ging nach Berlin, perfektionierte ihr „Handwerk“ u.a. bei der Horst-Krüger-Band. Von Helga Hahnemann wurde sie schließlich als Bühnenpartnerin erkoren. Singend, steppend und sketchend begeisterten die beiden Powerfrauen sechs Jahre lang die Fernseh- und Theaterzuschauer der DDR. Anlässlich der 750-Jahrfeier von Berlin 1987 entdeckte Dagmar Gelbke die Kleinkunst für sich und hob mit anderen Kollegen das legendäre Zelt-Variete Mobil aus der Taufe. Nach dem Mauerfall arbeitete sie zunächst als Kindergartenfotografin, Journalistin und Sekretärin, landete schließlich beim Kabarett und wurde Ensemblemitglied des Berliner „Kartoon“. Seit 1998 ist Dagmar Gelbke ständiger Gast im Kabarett "Die Oderhähne" in Frankfurt/Oder, schrieb 2000/01 zwei Kochbücher, war auf klassischen Theaterbühnen als Herzogin in Shakespeares „Wie es Euch gefällt“ oder als Logenschließerin Mimi im „Phantom der Oper“ zu erleben.

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