30 Jahre sf-club ANDYMON - Thomas Franke: Der Blick zurück nach vorn – Holzsticheleien.

Die Wissenschaftler: Die Entdeckung des Emmentaler Planetoiden durch Prinz Heinrich von Preußen, der ihn alsdann in Preußenkäse umbenennt.“ ( 2008, Holzstichcollage); ©: Thomas Franke

05.06. bis 14.08.

Kulturbund Treptow

Thomas Franke, 1954 in Köthen geboren, studierte Malerei und Grafik an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein und ab 1980 darstellende Kunst an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin und am staatlichen Institut für Theater und Schauspielkunst (GITIS) in Moskau. Für sein grafisches Schaffen erhielt er mehrfach den „Kurd-Laßwitz-Preis für phantastische Grafik“, so 1981 und 1982 für die Gestaltung der „Phantastischen Bibliothek“ des Suhrkamp-Verlages (1979 bis 1983), 2006 für die Gestaltung des Buches „Der Zeiter“ mit Erzählungen von Wolfgang Jeschke (Shayol-Verlag), sowie 2013 für seine künstlerischen Beiträge für das SF-Magazin EXODUS Nr. 29. Mitte der Neunzigerjahre war Franke in über 800 Aufführungen des Monologs „Das Modell“, ein Theaterstück nach einer Erzählung von H. P. Lovecraft, in vielen Städten Deutschlands zu erleben. 2001 wurde diese Aufführung für arte mit ihm verfilmt. Mit seiner Produktion „Störwerk – Monolog für einen Shakespearekönig unter einer Nebenwirkung“ nahm Franke im Jahr 2000 am „New York International Fringe Festival“ teil und erhielt dafür den „Fringe Overall Award for the Best Male Performance“. Derzeit ist Thomas Franke in „Die Unterrichtsstunde“ im Euro Theater Central Bonn zu erleben. Neben weiteren Bühnenrollen und Fernsehproduktionen ist er mit Features und in Hörspielen bei Radiosendern präsent und liest Hörbücher ein – inzwischen auch für den eigenen Hörstückeverlag ULULATION-RECORDS.

www.kulturring.org - kulturell immer auf dem Laufenden | Impressum | Adressen | Satzung