Jürgen von Woyski : Reiseimpressionen - Aquarelle und Zeichnungen

Belorussische Stadt, Aquarell 1973; Abb.: Jürgen von Woyski

08.09. bis 26.10.

Kulturforum Hellersdorf

Der Bildhauer Jürgen von Woyski (1929-2000) war in der DDR ein in der Öffentlichkeit bekannter Künstler, der sich mit vielen seiner Werke an der Gestaltung von Stadträumen beteiligte, so in Hoyerswerda, Cottbus, Rostock, Eisenhüttenstadt, Nordhausen und in anderen Städten. Geboren 1929 in Stolp/Pommern, absolvierte er eine Steinmetzlehre und beschäftigte sich seit 1946 mit Malerei. Später studierte er an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle und an der Hochschule für angewandte Kunst Berlin-Weißensee in der Abteilung Plastik. Seit 1956 lebte er in Hoyerswerda und beteiligte sich an der Gestaltung der neuen Stadtviertel. 1957 schuf er ein Denkmal für Carl Blechen in Cottbus. 1965 erhielt er den Kunstpreis der DDR, wurde 1967 Mitglied der Akademie der Künste der DDR, erhielt 1987 den Nationalpreis der DDR. Er schuf ein Mahnmal "Lager Dora" in Nordhausen und ein Mahnmal für die Opfer des Todesmarsches der KZ-Häftlinge 1945 in Jessen. 1981-1986 übte er eine Lehrtätigkeit an der Weißenseer Kunsthochschule, Abteilung Baukeramik, aus. In seinen späten Arbeitsjahren beschäftigte er sich insbesondere mit Brunnengestaltungen. 1992 übte er eine Lehrtätigkeit an der Pädagogischen Hochschule Cottbus, Fachrichtung Plastisches Gestalten, aus und war 1993/94 Honorarprofessor für plastisches Gestalten an der TU Cottbus. 1998 wurde er Ehrenbürger von Hoyerswerda und half, die Jürgen-von-Woyski-Stiftung zu begründen.

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