Galeriefrühstück: Max Liebermann - Ein Berliner Maler

Max Liebermann mit 35 Jahren; Abb.: Max Liebermann

06.05., 10.00 Uhr

Studio Bildende Kunst

In seinem künstlerischen Werk als Maler und Grafiker zählt Max Liebermann zu den bedeutenden Vertretern des deutschen Impressionismus. Am 20. Juli 1847 in Berlin geboren, erlebte er auch hier seine Kindheit. Ein Studium an der philosophischen Fakultät der Berliner Universität beendete er nicht, sondern ging von 1869 bis 1872 nach Weimar, um an der dortigen Kunstschule zu studieren. Angeregt von der zeitgenössischen Kunst, verbrachte er die nächsten sechs Jahre seines Lebens in Frankreich und Holland. In dieser Zeit setzte sich Max Liebermann intensiv mit dem Naturalismus und dem französischen Impressionismus auseinander. 1898 war er Mitbegründer und ab 1899 Präsident des Künstlervereins „Berliner Secession“. Prof. der Königlichen Akademie der Künste in Berlin, Präsident und Ehrenpräsident der Preußischen Akademie der Künste und Ehrenbürger von Berlin, sind nur einige Stationen seines arbeitsreichen Lebens. Seine Arbeiten und sein künstlerisches Wirken hatten einen großen Einfluss darauf, dass sich auch in Deutschland der Übergang von der Kunst des 19. Jahrhunderts zur Klassischen Moderne vollziehen konnte. Wegen seiner jüdischen Herkunft von den Nationalsozialisten verächtlich gemacht, legte Max Liebermann 1933 alle Ämter nieder und verbrachte seine letzten Jahre zurückgezogen in seinem Haus am Wannsee.

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