Die Jüdin von Toledo

Plakat zur Aufführung; ©: VITU e.V.

09.07., 19.00 Uhr

Berliner Tschechow-Theater

Die Jüdin von Toledo ist ein historisches Trauerspiel von Franz Grillparzer in fünf Aufzügen. Um 1851 geschrieben, wurde es erst posthum am 22. November 1872 in Prag uraufgeführt. Zu Inhalt: 1195 – Alfonso VIII., christlicher König von Kastilien, verliebt sich in die schöne Jüdin Rahel. Sein Lebensweg wird fortan von dem Konflikt zwischen Neigung und Pflicht sowie der religiösen Reibungsfläche bestimmt. „Das Buch Esther“ aus dem „Alten Testament“ bildet die Vorlage zu diesem Theaterstoff. Grillparzer adaptiert frei Las paces de los Reyes y Judía de Toledo von Lope de Vega, obwohl ein anderes historisches Ereignis möglicherweise stärkeren Einfluss auf den Inhalt des Dramas genommen hat, nämlich die Affäre des bayrischen Königs Ludwig I. mit der irischen Tänzerin Lola Montez um das Jahr 1847, die eine Revolte der Bevölkerung hervorrief. (vgl. wikipedia)

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