Lukas Natschinski und seine Gäste

Uschi Brüning und Ernst-Ludwig Petrowski; Foto: Reiner Mnich

08.05., 19.30 Uhr

Kulturforum Hellersdorf

Die Jazz- und Soul-Sängerin und zugleich Songautorin Uschi Brüning (* 4. März 1947 in Leipzig) ging ab 1969 in der Musikschule Friedrichshain in eine Spezialklasse Tanzmusik und Gesang. Sie arbeitete als Berufssängerin später mit der Klaus-Lenz-Band, dem Günther-Fischer-Quintett und Manfred Krug. Seit 1975 arbeitete sie mit der eigenen Band Uschi Brüning & Co., zu der unter anderem der Saxophonist Helmut Forsthoff gehörte. 1977 trat sie auf der 1. Jazzbühne Berlin auf und erhielt 1981 den dritten Preis beim Festival Kärnten International in Österreich. Seit 1983 arbeitete sie mit Ernst-Ludwig Luten Petrowsky zusammen. Der Autodidakt Petrowsky (* 1933 in Güstrow) gilt als einer der Urväter des Jazz in der DDR. Bereits seit Mitte der 1950er Jahre spielte er in verschiedenen Formationen; später wurde er Gründungsmitglied des für den DDR-Jazz wichtigen Manfred Ludwig Sextett und musizierte unter anderem mit Joachim Kühn, Dorothy Ellison und Ruth Hohmann. 1971 gründete er mit Ulrich Gumpert die Jazzrockband SOK und gehörte 1973 zu den Gründern der Freejazzformation Synopsis. Petrowskys Erfolg ist spektakulär, er spielt nahezu überall auf der Welt, ist heute einer der bedeutendsten deutschen Musiker des modernen Jazz und hat bisher rund 70 LPs und CDs eingespielt.

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