Stadttour Lichtenberg: Der Sonnenhof Friedrichsfelde. Ein Denkmal des "Neuen Bauens" in Friedrichsfelde

Wohnanlage Sonnenhof, Berlin-Friedrichsfelde (2); Foto: Florian Griep

27.02.

Studio Bildende Kunst

In der Zeit der Weimarer Republik verwirklichte der Berliner Magistrat ein groß angelegtes soziales Wohnungsbauprogramm. Auch in Berlin-Friedrichsfelde wurden mehrere Wohnanlagen auf Laubenland und Brachgelände erbaut: darunter der „Sonnenhof“, 1926-27 unter Leitung des Architekten Erwin Gutkind errichtet. Der Name war Programm: im Geiste des „Neuen Bauens“ sollten kleine, erschwingliche Wohnungen voll „Licht, Luft und Sonne“ entstehen. Die Wohnungen erhielten Bäder und Balkone; anstelle dunkler Hinterhöfe gab es im Innern des Wohnblocks eine Grünanlage, und sogar eine Kindereinrichtung wurde einbezogen. Die Fassaden wurden mit sparsamen, aber wirkungsvollen Mitteln wie unterschiedlichen Putzfarben ansprechend gestaltet. 1997-98 wurde der „Sonnenhof“ denkmalgerecht saniert.

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