Geschichte(n) im Studio - Gesprächsrunde zum Tee oder Kaffee "Juden in Karlshorst"

Das Karlshorster Ehepaar Jenny und Simon Salzmann, 1935. Deportiert und ermordet.; Quelle: aus Publikation Juden in Lichtenberg, Kultubund

10.11., 15.30 Uhr

Studio Bildende Kunst

Der 9. November ist nicht nur der Tag, an dem des Falls der Berliner Mauer gedacht wird – besonders in diesem Jahr. In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 begannen deutschlandweit gut organisierte Gewaltaktionen gegen die jüdische Bevölkerung („Reichspogromnacht“, „Kristallnacht“). Es brannten die Synagogen, hunderte Menschen wurden ermordet, Zehntausende wurden in KZs verschleppt, Geschäfte und Wohnungen wurden zerstört. Der Novemberpogrom war ein Vorbote des Massenmordes an den Juden. Auch an Karlshorst ging die Judenverfolgung nicht vorüber. Es soll die Rede sein von Karlshorster Bürgern, die bis dahin geachtete und gleichberechtigte Nachbarn waren, die von einer übermächtigen Nazipropaganda zunächst zu minderwertigen Menschen, zu Schmarotzern und zu Volksfeinden erklärt wurden. Sie wurden ihrer Würde und ihrer Lebensgrundlagen beraubt, dann z.T. in die Emigration und in den Selbstmord getrieben oder nach der Deportation in einem KZ ermordet.

Studio Bildende Kunst

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16.04.2012, 15.30 Uhr

Lichtenberger Wappen-Geschichten

Geschichte(n) im Studio - Gesprächsrunde zum Tee oder Kaffee. Mit einer Einführung zum Thema von Prof. Dr. Jürgen Hofmann. 3,00 / 2,00 € mehr...

Lichtenberger Wappen im Rathaus; Dr. Werner Baumgart

Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin

Tel. 030 / 553 22 76

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