Helga Schönfeld: Spurensuche - ein Versuch Unsichtbares sichtbar zu machen

o.T.; Abb.: Helga Schönfeld

03.10. bis 15.11., 11.30 bis 14.30 Uhr

Ev. Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge

Helga Schönfeld fotografiert, aber ihre Arbeiten sind keine Fotografien, eigentlich sehen sie aus wie gemalt, sie sind eine Hybridkunstform. Helga Schönfeld sieht die Fotografie nicht als klassische Gattung der Kunst, sondern sie erkundet Landschaften und urbane Räume, hält Details fest, die dem Blick der meisten entgehen: abgeplatzte Farbe, Rost, verblichene und abgerissene Plakate, Plastikfolien, Baumrinden, im Verlauf der Zeit Verwittertes, Verfallenes, Zerkratztes; Schichten, abstrakte Strukturen, die unterschiedlichen Einflüssen, wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit ausgesetzt waren – ohne definierten Ort, zeitlos; eine Spurensicherung. Die Fotografie ist für Helga Schönfeld nicht das Endergebnis, sondern Ausgangspunkt für ihre Arbeit. Sie will Spuren in Bilder verwandeln und arbeitet digital und analog. Fasziniert von diesen zufällig entstandenen Strukturen, beginnt ein Schaffensprozess, dessen Endergebnis nicht vorhersehbar ist. Helga Schönfeld arbeitet assoziativ und bezeichnet ihre Arbeit als PHOTO-SYNTHESE. In der Wahl der künstlerischen Mittel bewegt sich Helga Schönfeld zwischen fantastischer Figuration und einer abstrakten Darstellung, die sich einer eindeutigen Interpretation entzieht, aber durchaus eine unverkennbare Sprache hat und bewegt sich so in der Tradition des Surrealismus.

Studio Bildende Kunst

>> Plakat

16.04.2012, 15.30 Uhr

Lichtenberger Wappen-Geschichten

Geschichte(n) im Studio - Gesprächsrunde zum Tee oder Kaffee. Mit einer Einführung zum Thema von Prof. Dr. Jürgen Hofmann. 3,00 / 2,00 € mehr...

Lichtenberger Wappen im Rathaus; Dr. Werner Baumgart

Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin

Tel. 030 / 553 22 76

geöffnet: Mo bis Do 10-20 Uhr, Fr 10-18 Uhr, Sa 14-18 Uhr

www.kulturring.org - kulturell immer auf dem Laufenden | Impressum | Adressen | Satzung