Ich will da sein - Jenny Gröllmann

Filmplakat; Quelle: Michael Weidt

29.03., 19.00 Uhr

Kulturforum Hellersdorf

Jenny Gröllmann, oft die Romy Schneider des Ostens genannt, war eine der großen Charakterdarstellerinnen und imponierendsten Künstlerpersönlichkeiten der DDR. Einer ihrer Karrierehöhepunkte war die Hölderlin-Verfilmung »Hälfte des Lebens«, mit der Jenny Gröllmann und Ulrich Mühe zum DEFA-Traumpaar wurden. »Ich will da sein – Jenny Gröllmann« begleitet sie während ihrer letzten zwei Lebensjahre. Mit Filmausschnitten und parallel montierten Bildern und Gesprächen mit Kollegen und Wegbegleitern wird die Karriere einer besonderen Schauspielerin und das bewegende persönliche Portrait einer starken Frau gezeichnet. Die Parallelerzählung von Fiktion und Realität verdichtet sich zu einem faszinierenden Dokument der Schauspielkunst, der Filmgeschichte und schließlich deutschen Geschichte. Ein Film über Glück und Tragik – erzählt mit einem lachenden und einem weinenden Auge. mit Jenny Gröllmann, ihrer Tochter Anna Maria Mühe, den Weggefährten Hermann Beyer, Michael Gwisdek, Henry Hübchen, Uwe Kockisch, Jaecki Schwarz, Michael Weidt u.a. Dokumentarfilm, D 2008, 96 min, 35mm. Buch, Regie, Produktion: Petra Weisenburger

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