
Tintensinnästhesie

„Schwestern und Brüdern“ das sind sie alle, die Figuren in den Bildern von Andrea Dubiel. Immer ein bisschen neben der Spur, verträumt und nicht von dieser Welt. Und dennoch oder gerade deshalb wirken sie so menschlich und vertraut. Die Bilder sind oft sehr filigran und mit vielen kleinen Einzelheiten gemalt, so dass auch beim wiederholten Betrachten Neues entdeckt werden kann. Sie wirken leicht und intensiv zugleich. Vielleicht kommt das durch den besonderen Stoff, mit dem diese Bilder hauptsächlich gemalt werden: Faserschreibernachfülltinte, ein Relikt aus dem Osten, welches seit der Wiedervereinung Deutschlands nicht mehr hergestellt wird. Trotzdem hat diese Faserschreibernachfülltinte nichts von ihrer Ausstrahlungskraft verloren. Im Gegenteil, durch die lange Lagerung - hat man den Eindruck - ist sie wie ein guter Wein zu einem sehr intensiven, starken, leuchtenden Stoff geworden. Andrea Dubiel malt seit fast 30 Jahren. Sie ist Autodidaktin und hat die Technik, die sie TINTENSINNÄSTHESIE nennt, selber erfunden.

01.06.2012 bis 12.07.2012
Vernissage: 31.05.2012, 19.00 Uhr
Tintensinnästhesie
Andrea Dubiel mit ihren außergewöhnlichen Werken; Eintritt frei
Galerie Ost-Art, Giselastraße 12, 10317 Berlin
Tel. 030 / 513 97 49
geöffnet: Di-Fr 10.00 bis 15.00 Uhr, Sa 13.00 bis 17.00 Uhr
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