Aus dem Leben und Werk von Anton Tschechow

A.Tschechow - Portrait; Foto: Archiv

26.05., 19.00 Uhr

Berliner Tschechow-Theater

Der bedeutende russische Schriftsteller, Novellist und Dramaturg lebte von 1860 bis 1904, und schrieb über 600 literarische Werke. Lebenslustig und witzig, hatte Anton Tschechow einen scharfen Sinn für Humor, konnte große Gesellschaften mühelos unterhalten, obwohl er gleichzeitig einsam und ernst war. Als genialer Erzähler und ausgezeichneter Menschenkenner hatte er ein besonderes Talent, ernste Dinge des Lebens humorvoll zu beschreiben, er war ein Meister des Unausgesprochenen. Als junger Mann entschloss er sich, Arzt zu werden. Während des Studiums verdiente er Geld mit dem Schreiben von Kurzgeschichten. Die literarische Arbeit wurde zu seiner Berufung, aber der Medizin ist er immer treu geblieben. Er behandelte weiterhin kostenlos Bauern, verfolgte die Erkenntnisse der medizinischen Wissenschaft, besuchte Krankenhäuser und kämpfte aktiv gegen eine Choleraepidemie. Das erste große Werk Tschechows, die Erzählung „Die Steppe“, erschien 1888, vier Jahre danach kam das „Krankenzimmer Nr.6“. Die letzten vier Jahre seines Lebens war Tschechow mit der Schauspielerin Olga Knipper verheiratet. Mit 40 Jahren fühlte sich der tuberkulosekranke Schriftsteller immer schlechter und er musste die meiste Zeit im südlichen Jalta mit seinem milderen Klima leben. Olga blieb in Moskau. Ihr Briefwechsel wurde zu einem weiteren künstlerischen Zeugnis von Tschechows Leben.

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