Christoph Ix: Geistige Räume

Geistige Räume, 120x120, Öl auf Leinwand, 2011; Abb.: Christoph Ix

29.05. bis 02.07.

Galerie Ost-Art

Christoph Ix (* 1957) lebt und arbeitet seit 1986 in Berlin. Werke des Kubismus, später Arbeiten von W. Nay bis zur Farbfeldmalerei von G. Graubner haben ihn früh inspiriert. Nach einigen Semestern Kunstgeschichte, Linguistik und visueller Kommunikation, machte sich Christoph Ix als Kunsthändler selbstständig. Seine Faszination galt dem Glas des 20. Jh.'s, besonders den Arbeiten der venezianischen Künstler und Maler. 2005 ist er zu seinen Farben zurückgekehrt, seit 2011 arbeitet er als freischaffender Künstler. In seinem Schaffen ist die Idee der Anfang, jedoch das Geschehenlassen und Sicheinlassen ist ein wichtiger Teil seiner Technik. So entstehen geistige Räume, und man mag sich fragen: Wie groß ist der Raum, der entsteht, wenn man die Augen schließt? Seine Bilder sprechen die universelle Sprache der Malerei und werden zu Assoziationen und Gefühlen des Betrachters. Diese Malerei ist abstrakt und zugleich real, förmlich zum Greifen nah. Erblickt der Betrachter seine Kompositionen so zum ersten Mal, sind sie gleichsam vertraut. Als überzeugter Autodidakt hat er seine eigenen Techniken entwickelt, nennt sie getrommelt oder aber gedreht. Auch experimentiert er in jüngster Zeit mit Ölfarben, gemalt auf die Laminierung der Leinwand, und erzielt damit eine grandiose Farbtransparenz. Einige Beispiele abstrakter Fotografie runden die Ausstellung ab.

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