Galeriefrühstück: Edgar Degas - Der Maler der Tänzerinnen

Sich verbeugende Tänzerinnen; Pastell, 1885; Abb.: Edgar Degas

18.10., 10.00 Uhr

Studio Bildende Kunst

An die 200 Gemälde und unzählige Zeichnungen von Balletttänzerinnen hat Edgar Degas (1834-1917) geschaffen. Nur etwa ein Fünftel der Bilder zeigt ihren Auftritt auf der Bühne: meist stellte er die jungen Frauen wartend in den Kulissen, vor allem aber beim anstrengenden Training im Ballettsaal, dar. Diese Motive machten ihn zu einem der ersten unter den Impressionisten, der beim Publikum Erfolg hatte. Aber Degas schuf auch zahlreiche Porträts, von Mitgliedern seiner großbürgerlichen Familie und befreundeten Künstlern und Musikern ebenso wie von Frauen aus dem Volke: Wäscherinnen, Hutmacherinnen, Büglerinnen. Fast genauso häufig wie Tänzerinnen malte und zeichnete er Frauen bei der Körperpflege, beim Baden, Abtrocknen, Frisieren. Er fing das großstädtische Leben in den Cafés und Varietés ein, im Zirkus und beim Pferderennen. Auch mit Skulpturen und Fotografie experimentierte Degas.

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