Lesung im Club: Die Monotonisierung der Welt

Stefan Zweig ca. 1912; Foto: s/a, CC BY-SA 3.0

Stefan Zweig ist nicht nur der tiefblickende Biograph exemplarischer Gestalten der Geschichte und Verfasser sensationeller Novellen und Erzählungen, er ist auch der viel zu unbekannt gebliebene Zeitkritiker mit einem unbestechlichen und vorausblickenden politischen Sensorium. Durch die Erschütterungen des Ersten Weltkriegs von nationalstaatlischem Denken gelöst, setzte Stefan Zweig seine Hoffnungen mehr und mehr auf ein vereintes Europa, das er als modernen »Turmbau zu Babel« verstand. Und getragen von der unerschütterlichen Überzeugung, dass Verständigung und Gemeinsamkeit die wichtigsten Stärken des Menschen sind, nutzte er in zahlreichen kleinen und bis heute wenig beachteten Texten die Eindringlichkeit seiner Sprache, um mit seinem Geschichtswissen und vor allem seiner Beobachtungsgabe einem besseren Verständnis von Humanität zu dienen. Alexander Bandilla liest Texte, die Stefan Zweig zwischen 1916 und 1931 verfasste. Sie gelten heute als bemerkenswerte Teile der ersten Bilanzierungen und kritischen Betrachtungen des Beginns der europäischen Massenkultur und wirken auf den Leser und Zuhörer von heute wie aus der eigenen Mitte heraus entstanden.

Galerie Ost-Art

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04.08.2017 bis 14.09.2017

Juliane Daldrop: Beobachterin vor Ort

Zeichnungen Eintritt frei mehr...

DB-Hochhaus am Potsdamer Platz, 2012, 59x42cm, Graphit auf Papier; Foto: Juliane Daldrop

15.09.2017, 18.00 Uhr

Lange Nacht der Bilder in der Galerie OstArt: Juliane Daldrop - Beobachterin vor Ort

Besichtigung der Aussstellung und Künstlergespräche frei

DB-Hochhaus am Potsdamer Platz, 2012, 59x42cm, Graphit auf Papier; ©: Juliane Daldrop

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22.09.2017 bis 09.11.2017

Klaus Rähm: Typografien

Die Galerie Ostart zeigt einen Querschnitt aus dem umfangreichen Schaffen des Künstlers. frei mehr...

Klaus Rähm; Foto: Markert

Galerie Ost-Art, Giselastraße 12, 10317 Berlin

Tel. 030 / 513 97 49

geöffnet: Di-Fr 10.00 bis 15.00 Uhr, Sa 13.00 bis 17.00 Uhr

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