Filmclub: Meine Mutter, ein Krieg und ich

Protagonist Wanja; Quelle: Tamara Trampe

Dieser auf der Berlinale 2014 mit großem Interesse vom Publikum aufgenommene und im gleichen Jahr mit dem Heiner-Carow-Preis ausgezeichnete Film hat einen sehr persönlichen Hintergrund: Tamara Trampe macht sich auf den Weg in das Land ihrer Geburt, in die Ukraine, damals Teil der Sowjetunion, wo sie im Kriegs-Winter 1942 geboren wurde. Nach Gesprächen mit ihrer Mutter, die nach dem Krieg in Berlin lebte, beschließt sie, die Stätten ihrer Kindheit, noch lebende Verwandte und Kolleginnen der Mutter, die als Frontkrankenschwester in der Roten Armee kämpfte, aufzusuchen. Es entstehen vor der Kamera tief bewegende Bilder vom Alltag heute, und in den Originaltonaussagen werden die Geschehnisse einer schmerzvollen Vergangenheit dokumentiert. Wir sehen seltenes Archivmaterial über die hingebungsvolle Arbeit der Krankenschwestern im Krieg und erleben diese damals jungen Menschen 70 Jahre später in ihrem bescheidenen Zuhause, mal stolz und auskunftsfreudig, mal sehr nachdenklich und traurig ob der Grausamkeit des Krieges und des Wirrwarrs der Gegenwart. - Ein warmherziger und kluger Film über die manchmal schmerzhafte Suche nach dem, was uns so sein lässt, wie wir sind. Der wohl beeindruckendste Film des Regie-Duos Tamara Trampe und Johann Feindt.

MedienPoint Tempelhof

01.09.2017 bis 29.09.2017

Hommage zum 75. Geburtstag von Donna Leon

„Ihre Krimis sind nicht nur eine Aneinanderreihung von Leichen. Nein, es sind humorvolle Delikatessen mit kriminellem Tiefgang ", schwärmt MedienPoint-Manager und Krimi-Experte Henning Hamann. frei mehr...

Foto: MP Tempelhof

24.09.2017, 11.00 Uhr

Bundestagswahltreff im Medienpoint Tempelhof

Spannung im Medienpoint: Krimis und Biografien - Sondertreffpunkt am Wahlsonntag frei mehr...

Foto: MP Tempelhof

MedienPoint Tempelhof, Werderstr. 13, 12105 Berlin

Tel. 78 89 31 94

geöffnet: Mo-Fr 11.00-17.00 Uhr

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