Kunst-Café in der Villa Skupin: Pompeji, Kunst und Leben vor dem Ausbruch des Vesuvs 79 n. Chr.

Flora mit dem Füllhorn, Villa Arianna, Stabiae, 1. Jh. n. Chr.; Quelle: unbekannter Künstler

Für Johann Wolfgang von Goethe, der im März 1787 die Ruinen von Pompeji und Herculaneum besuchte, war der Untergang der beiden Städte weniger bezeichnend für die Sterblichkeit alles Endlichen als für die Unsterblichkeit der Kunst. Er schreibt: „Die Häuser sind klein und eng, aber alle inwendig aufs Zierlichste gemalt.“ Die Wanddekorationen werden deshalb besonders betrachtet. Sie zeugen vom Kunstgeschmack der römischen Provinz, wie der sich im 1. Jahrhundert n. Chr. darstellte. Durch den Vulkanausbruch des Vesuvs, der Pompeji unter einer meterdicken Schicht aus Bimsstein und Asche begraben hatte, ist die Stadt gut konserviert worden. Man kann also anhand der Architektur, Fresken, Mosaiken, Skulpturen, Inschriften und Alltagsgegenstände gut nachvollziehen, wie sich die Lebensumstände zu diesem Zeitpunkt gestalteten. In der Villa der Mysterien ist beispielsweise eine Wandmalerei aus der Zeit um 60 v. Chr. erhalten, die dem Gott Dionysos gewidmet ist. Der Eigentümer, der sein Land fast ausschließlich für den Weinanbau nutzte, wollte wohl auf diese Weise den Gott der Trauben, des Weins, der Fruchtbarkeit, Freude, Ekstase und des Wahnsinns ehren. Wahrscheinlich ist auch, dass er damit eine gute Ernte erwirken wollte. Ganz sicher aber ging es ihm auch darum, dem Speise- und Empfangsraum einen festlichen Rahmen zu verleihen.

Fotogalerie Friedrichshain

29.09.2017 bis 10.11.2017

Die schönen Hosen - der Fotograf Fritz Kühn

Einblicke in das photographische Werk des vielseitigen Künstlers Fritz Kühn. Eintritt frei mehr...

Aufnahme Fritz Kühn Portrait ca. 1938; Quelle: Achim Kühn

Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin

Tel. 030 / 296 16 84

geöffnet: Di, Mi, Fr, Sa 14.00 bis 18.00 Uhr, Do 10.00 bis 20.00 Uhr

Studio Bildende Kunst

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29.09.2017 bis 09.11.2017

Günther Böwe: Variation II - Figurenstudien und Landschaftsentwürfe

Ausstellung mit Zeichnungen und Grafiken, organisiert in Zusammenarbeit mit dem Graphik-Collegium Berlin e.V. frei mehr...

Landschaftsentwurf, 2016, Feder, 13,5 x 17,0 cm; ©: Günther Böwe

Kurse/Treffs/Proben

  • 29.09., 10.00 Uhr, Lust zum Experimentieren
  • 29.09., 16.00 Uhr, Zeichnen und Malen für Kinder

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29.09.2017, 15.30 Uhr

Kunst-Café in der Villa Skupin: Pompeji, Kunst und Leben vor dem Ausbruch des Vesuvs 79 n. Chr.

Kunstgeschichtsvortrag und Gespräch mit Kunsthistorikerin Elke Melzer bei Kaffee/Tee und Kuchen. Eintritt 3,50 €, Kaffee und Kuchen 2,50 €

Dionysischer Fries mit gegeißeltem Mädchen und Bacchantin, Detail.; Quelle: Pompejanischer Maler um 60 v. Chr.

Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin

Tel. 030 / 553 22 76

geöffnet: Mo bis Do 10-20 Uhr, Fr 10-18 Uhr, Sa 14-18 Uhr

Berliner Tschechow-Theater

Berliner Tschechow-Theater
Das Berliner Tschechow-Theater in Marzahn-Nordwest wurde als integrative Theaterspielstätte in Form eines Zimmertheaters 2002 vom Kulturring in Berlin e.V. begründet. Hier haben die unterschiedlichsten Kulturen eine Heimat, zumeist jedoch gibt es Aufführungen in deutscher oder russischer Sprache. Etwas Besonderes sind z.B. Doppelinszenierungen eines Stückes von Anton Tschechow, gespielt von zwei Ensembles an einem Abend, in deutscher und russischer Sprache. Das individuell eingerichtete Theater mit der kleinen Bühne vermittelt den Zuschauern den Eindruck von Intimität und zwangloser Gesprächsmöglichkeit. Neben den Theateraufführungen gibt es eine Vielzahl von weiteren Aktivitäten: Kabarett, Lesungen, Konzerte, Ausstellungen, Themenabende und Vorträge. Für Kinder aus russischsprachigen Familien bietet das Kinderstudio „Sonnenschein“ die Möglichkeit, spielerisch die russische Sprache, das Rechnen und Lesen, zu erlernen. Im Ensemble „T&T“ (Theater und Tanz) kann sich jeder Interessierte, egal welchen Alters, mit Theaterspiel beschäftigen. Das Theater ist in den Jahren seiner Existenz zu einem echten kulturellen und sozialen Zentrum im Stadtteil geworden, für das sich seine Bewohner mit Interesse und Leidenschaft engagieren. Es strahlt mit seinen mehrfach ausgezeichneten theaterpädagogischen Projekten, die gemeinsam mit Schulen umgesetzt werden, berlin- und deutschlandweit aus.
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29.09.2017, 19.00 Uhr

Ne Frau zu sein ist….Kabarett!

Ein musikalischer Lebenslauf mit Dagmar Gelbke. Eintritt 8,00 € / 6,00 €, Reservierung unter Tel. 93 66 10 78. mehr...

Dagmar Gelbke; Foto: Mediathek

Berliner Tschechow-Theater, Märkische Allee 410, 12689 Berlin

Tel. 030 / 93 66 10 78

MedienPoint Reinickendorf

29.09.2017, 10.00 Uhr

Herbstbasteln im Medienpoint

Heute freuen sich die Kinder der Reinickendorfer Kita Outlaw, blaue Gruppe III, auf den herbstlichen Bastelspaß im Medienpoint. Sie basteln und gestalten ihre eigenen Uhren aus Pappe, die von einem lustigen Frosch gehalten werden. Bevor eine schöne Herbstgeschichte gelesen wird, gibt es für die Kinder eine Gruppenarbeit zu erledigen : ein weiterer Sandmannfreund, der Herr Fuchs, wird von allen für's Gruppenzimmer zusammengebastelt.

Foto: Astrid Lehmann

MedienPoint Reinickendorf, Provinzstr. 45/46, 13409 Berlin

Tel. 40 04 99 54

geöffnet: Mo-Fr: 9.00 bis 16.30 Uhr

Kulturforum Hellersdorf

Kurse/Treffs/Proben
  • 29.09., 16.30 Uhr, Theater & Tanz für Kinder
  • 29.09., 17.00 Uhr, Tanzstudio Kolibri
  • 29.09., 18.30 Uhr, Theater & Tanz für Erwachsene

Kulturforum Hellersdorf, Carola-Neher-Straße 1, 12619 Berlin, Tel. 030 / 56 111 53

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