Kunst-Café in der Villa Skupin: Ilja Repin, der berühmte Maler der Wolgatreidler

Selbstporträt, 1878; Abb.: Ilja Repin

Über Jahrhunderte hin war die russische Kunst fast ausschließlich der orthodoxen Ikone verpflichtet. Es war eine in feinster Lupenarbeit ausgeführte Kunst. Sie folgte sowohl in ihren orthodox-christlichen Motiven, als auch in der Ausführung einem strengen Regelwerk. Wie wurde Ilja Repin durch russische Traditionen und durch den neuen Zeitgeist geprägt? Der Generation Claude Monets zugehörig, lernte Repin auf Studienreisen nach Frankreich den Impressionismus kennen. Welchen Standpunkt nahm er inmitten des Alten und Neuen ein? Mitte des 19. Jahrhunderts war die Zeit, in der sich die soziale Problemlage in Russland dramatisch zuspitzte. Der Kampf um die Aufhebung der Leibeigenschaft wurde u.a. von der Volkstümlerbewegung unterstützt, einer von der Intelligenz getragenen Bewegung für die Rechte des Volkes. Wie stellte sich die bildende Kunst zu den aktuellen Lebensverhältnissen? Wir werden diesen Fragen nachgehen und anhand vieler Bildbeispiele versuchen, uns einen komplexen Überblick über diese spannende Epoche Russlands zu verschaffen.

MedienPoint Steglitz

09.10.2017 bis 30.11.2017

Schaufenstergalerie: Berlin und seine Umgebung

Malerei von Jacek Ringwelski frei, Sa. und So. geschlossen. mehr...

U-Bahnhof Kottbusser Tor; Foto: J. Ringwelski

MedienPoint Steglitz, Deitmerstr. 8, 12163 Berlin

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geöffnet: Mo-Fr 10:30 bis 14:30 Uhr

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