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Seniorenarbeit
im Kulturring |
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Dass
Alter mit Krankheit, Hilflosigkeit und Siechtum einhergeht,
ist ein hartnäckiges Vorurteil. Tatsächlich ist jedoch
die ganz überwiegende Mehrheit - selbst im hohen Alter
- kompetent und selbständig.
Richtig dagegen ist, dass man mit zunehmendem Alter
häufiger auch auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen
ist. Das kann zwar auch "Pflege" bedeuten, viel häufiger
ist es aber Hilfe bei der Lebensführung, bei der Mobilität
oder bei der aktiven Lebensgestaltung. Hier setzt unsere
Kulturarbeit mit Senioren und Seniorinnen an.
Kontakt, Spiel und gemeinsame Unternehmungen sind z.
B. mehr, als es auf den ersten Blick erscheinen mag.
Spielerisches beispielsweise, regt auf vielen Ebenen
an und fordert heraus. Da es vor allem die Sinne anspricht,
wird zudem Gelerntes besser verankert. Für Förderung,
Erhalt, Ausbau und Rückgewinnung von körperlichen und
geistigen Fähigkeiten ist es also das Mittel der ersten
Wahl.
Zielgerichtet eingesetzt erreicht Kreatives mehr als
bloßes Training.
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Die
Teams |
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Gegenwärtig
sind vier Teams des Kulturrings in Mitte, Friedrichshain
und Kreuzberg für Senioren und Seniorinnen aktiv. Drei
sind direkt in Heimen tätig Ein weiters mobiles Team
ist darüber hinaus auch in Freizeitstätten anzutreffen.
Hinzu kommt noch der Fahrdienst.
Im Harnisch Haus und im Seniorendomizil in der Magazinstraße
unterstützen je drei MitarbeiterInnen die Pflege, bzw.
die Ergotherapie. Kulturarbeit heißt hier vor allem:
Spielen, Arbeit mit Medien (Malen, Musik, Singen, Vorlesen
und Filme zeigen), aber auch Feste gestalten und Ausflüge
durchführen. Da die BewohnerInnen pflegebbedürftig und
nicht selten betagt bzw. hochbetagt sind, gehören Einzel
- Betreuungen, Gespräche oder Hilfen bei der Mobilität
zum festen Bestandteil der Arbeit.
Vergleichbar sind die Angebote des mobilen Teams, das
zum Teil eine andere Zielgruppe erreicht. Bei diesen
SeniorInnen erfreut sich vor allem der Fahrdienst großer
Beliebtheit. Mit Fahrer, Bus und Begleitung bietet der
Kulturring preiswerte kulturelle Fahrten in der Stadt
oder ins Umland an (z.B. kleine Stadtrundfahrten, Museums-
oder Gartenbesuche oder Tagesausflüge nach Potsdam).
Der Besuch eines schönen Cafes ist natürlich inbegriffen.
(Info: Tel: 030/78 09 54 - 02, bis Dezember 2003)
Die Mitarbeiterinnen im Seniorenheim in der Stallschreiberstraße
bieten ein Seniorencafe an. Dabei steht das gastronomische
Angebot der gut ausgestatteten Cafeteria eher im Hintergrund
und bietet vielmehr den vertrauten und akzeptierten
Rahmen für vielfältige kommunikative Angebote, die durch
die Mitarbeiterinnen initiiert und getragen werden.
Eher ungewöhnlich daran ist, dass es als "Nachtcafe"
auch abends (bis 22 Uhr) geöffnet hat, Regelmäßig finden
hier gesellige Runden zusammen in denen Meinungen zu
aktuellen Tagesereignissen, ebenso wie gemeinsame Erinnerungen
und Erfahrungen ausgetauscht werden.
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