Kulturnews
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11. März 2010
 

Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin, Fon: 030 / 296 16 84

12.03. bis 14.05.10
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Wer tut so etwas?
Vernissage: 11.03.10, 19.00 Uhr
Augenblicke rund um den Globus; Fotografien von Vitus Olander.
Eintritt frei
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Kindermusiktheater Zimbel Zambel, Demminer Straße 4, 13059 Berlin, Fon: 030 / 92 37 14 06

Do 11.03.10, 09.30 Uhr

Rotkäppchen und der Wolf
Ein Puppenspiel mit Larten Glinzig und ihrem Puppentheater Gong, für Kinder ab 3 Jahre.
Eintritt: 4,00 / 3,00 € mit Gruppenrabatt
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Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin, Fon: 030 / 553 22 76

Do 11.03.10, 19.00 Uhr
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Den Tagen, die kommen, gewachsen zu sein
Die Lebensgeschichte Zenzl Mühsams, der Frau an Erich Mühsams Seite, in Briefen und Dokumenten. Lesung mit Uschi Otten im Rahmen der Lichtenberger Frauenwoche.
3,00/ 2,00 €
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Kulturring in Berlin e. V. - Reinickendorf, Provinzstr. 45-46, 13409 Berlin, Fon: 40049954

Do 11.03.10, 09.30-11.30 Uhr

Osterbasteln mit Musik
Zu Besuch im Medienpoint sind die Kinder der Montessouri-Kita aus der Reinickendorfer Sommerstraße. Neben dem Basteln von Oster-Überraschungen, steht auch das Musizieren auf dem Programm.
Eintritt frei
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Frei-Zeit-Haus e. V., Pistoriusstr. 23, 13086 Berlin

Do 11.03.10, 14.00 Uhr

gezeichnet. Weißensee, Künstlergespräch
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Kaffeeklatsch" stellt die Künstlerin Dr. Tatiana Burghenn-Arsenié die laufende Ausstellung "gezeichnet.Weißensee" vor und berichtet über die Anfänge dieser Projektarbeit.
Eintritt frei

Den Tagen, die kommen, gewachsen zu sein

Der Name des jüdischen Dichters und anarchistischen Revolutionärs Erich Mühsam mag Manchem im Gedächtnis sein, vielleicht auch sein Ende in einem deutschen KZ. Kaum bekannt aber ist, in welchem Maße sein Leben und Wirken mit dem seiner Frau Zenzl verbunden ist, der wir auch die Überlieferung eines großen Teils seiner Schriften verdanken. Dabei war die bayerische Bauerntochter, die 1915 den jüdischen Apothekersohn zum Gatten nahm, nicht allein Muse seiner Bänkellieder, die den umtriebigen Bohemien mit ihrem Liebreiz, den brotlosen Dichter mit ihren Kochkünsten bestrickte, sondern ebenbürtige Gefährtin, die ohne ideologische Bindung, aus eigener Lebenserfahrung, ein Ziel mit ihm teilte: eine von Gewalt und Unterdrückung befreite Menschheit. Sie stand 1918 an Mühsams Seite, als er die Münchener Bevölkerung zur Beendigung des Weltkriegs und zur Revolution aufrief, und setzte sich während seiner nachfolgenden Festungshaft für eine Amnestie der Räterevolutionäre ein. Nach Mühsams Ermordung 1934 floh sie mit seinem Nachlass nach Prag. Dieser Ort wurde zum schicksalhaften Wendepunkt, der sie in eine zwanzigjährige Odyssee durch den Stalinschen Gulag führte. Erst 1955 gestattete man der 71jährigen Anarchistenwitwe die Rückkehr nach Ost-Berlin.


 
 
   
 
 
 
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