Galeriefrühstück: DADA in Berlin

j-b-und-sein-engel, 1925; Abb.: Hannah Höch

In Berlin nahm DADA seine weltweit extremste Form an. DADA war in Berlin erst kurz vor dem Ende des Ersten Weltkriegs möglich. Dort waren es George Grosz und John Heartfield, die Richard Huelsenbecks Darstellungen über DADA in Zürich aufgriffen und sich ihm anschlossen, da sie von der gleichen Überzeugung und dem gleichen Willen geleitet waren. Am 12. April 1918 proklamierte Richard Huelsenbeck bei einem Vortragsabend in der Berliner Sezession ein Dadaistisches Manifest, das er zu diesem Anlass auch als Faltblatt verteilte, er wetterte gegen den Futurismus und den Kubismus und proklamierte DADA. In Berlin brachte DADA mit der Fotomontage auch eine neue Technik im Bereich der bildenden Kunst hervor. In Zürich hatte man zwar die Collage schon benutzt, jedoch wurden nur Zeitungsausschnitte oder Reste von Schachteln, Stoff- und Papierfetzen verwendet. In Berlin wurde nun erstmals ein realistisches Foto mit anderen zu einem neuen Kunstwerk verarbeitet. DADA-Künstler*innen: Johannes Baader (1875–1955), George Grosz (1893–1959), Raoul Hausmann (1886–1971), John Heartfield (1891–1968), Hannah Höch (1889–1978), Richard Huelsenbeck, (1892-1974)

Studio Bildende Kunst

14.03.2018, 10.00 Uhr

Galeriefrühstück: DADA in Berlin

Ein Vortrag mit Heinz-Hermann Jurczek Eintritt: 7,50 € inkl. Frühstück (Anmeldung erbeten)

Ein Opfer der Gesellschaft, 1919; Abb.: George Grosz

23.02.2018 bis 29.03.2018

Maja-Helen Feustel: Augenscheine

Zeichnungen, Druckgraphik und Keramik. frei mehr...

Olga mit schwarzer Hose, Kohlezeichnung, 2012; Foto: Maja-Helen Feustel

24.03.2018, 11.00 Uhr

Stadttour Lichtenberg: Frühling am Weißen See

Mit Rotraut Simons. Treffpunkt: Parkeingang Berliner Allee / Indira-Gandhi-Str. (Tram M 4, M13, 12; Bus 255, 259, Haltestelle Berliner Allee/Indira-Gandhi-Str., Tram 27, Bus 156, Haltestelle Falkenberger Str./Berliner Allee). Teilnahmegebühr: 4,00 € mehr...

Am Weißen See; Foto: Rotraut Simons

28.03.2018, 15.30 Uhr

Kunst-Café in der Villa Skupin: Eduard Gaertner. Berlin-Ansichten im 19. Jahrhundert

Bildervortrag und Gespräch mit Elke Melzer. Telnahmegebühr: 3,50 €, Kaffee/Tee und Kuchen: 2,50 € mehr...

Die Neue Wache. 1833; Abb.: Eduard Gaertner

Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin

Tel. 030 / 553 22 76

geöffnet: Mo-Fr 10 bis 18 Uhr, Sa 14 bis 18 Uhr

www.kulturring.org - kulturell immer auf dem Laufenden | Adressen | Impressum | Datenschutz