Fotogalerie Friedrichshain

12.10. bis 23.11.2018

TÜRKIYE BLUES - Gruppenausstellung zum Monat der Fotografie


Die Gruppenausstellung präsentiert erstmals in Berlin sechs Fotograf*innen der Istanbul Fotograf Galerisi. Gezeigt werden Innenansichten einer Gesellschaft, ihrer Umbrüche und einer sich wandelnden Metropole: poetisch und dokumentarisch. Timurtas Onan porträtiert in seinen Schwarzweiß-Fotografien seit über 30 Jahren das Leben Istanbuls: eine Welt der Übergänge und Kontraste. Erhan Sermet zeigt den Wandel und die Gentrifizierung der Metropole. Klassische Porträtaufnahmen wechseln sich mit Stadtaufnahmen ab. Ilknur Can ersetzt die Kamera durch das iPhone, sodass die Distanz zwischen Fotografin und Subjekt zu verschwinden scheint. Ihre Bilder erinnern durch die Unmittelbarkeit an private Familienaufnahmen. Dinçer Dökümcü schafft in seinen Bildern eine Sichtbarkeit minorisierter Gruppen Istanbuls: geflüchtete Menschen in den Nischenräumen des Urbanen. Cem Turgay und Tuncer Tunç arbeiteten oft zusammen. Ihre Fotografien transportieren Geschichten hinter dem Sichtbaren: düster, mystisch, beklemmend und provokant.


30.11. bis 29.01.2019

Ann-Christine Jansson - Umbrüche: Jene Jahre 1980-1995

Vernissage: 29.11, 19.00 Uhr


Die Ereignisse der 1980er Jahre, der Fall der Mauer und die darauf folgenden Umwälzungen im Leben der Menschen werden nun in einer umfangreichen Fotoausstellung gezeigt. Einfühlsam wird das Leben der geteilten Stadt Berlin mit ihren Protest- und Widerstandsbewegungen nahe gebracht. Im Mittelpunkt stehen stets die Menschen, die diese historischen Ereignisse mitprägten. Der Fokus liegt auf den Gefühlen aller Beteiligten. In ihren Gesichtern lesen wir, was in ihnen vor sich geht: Angst, Wut, Verzweiflung, Freude. „Janssons Blick legt die Gefühle der Menschen frei. Die Fotografin erzählt uns ein Stück Geschichte aus ihrer ganz persönlichen Perspektive.” (Rilo Chiemelorz, freie Autorin für den WDR). Im Jahr 2019 jährt sich der Fall der Berliner Mauer zum 30. Mal, und vor 70 Jahren wurde die Bundesrepublik gegründet. Gerade vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Debatten um Europa und der zunehmenden rechtspopulistischen Bewegungen ist es wichtig, den Blick noch einmal auf die Zeit vor und nach der Wende zu richten. Das Fotobuch Turns/Umbrüche erschien im Vorfeld der Ausstellung im Verlag seltmann+söhne und ist in der Fotogalerie erhältlich.


Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin

Tel.: 030 / 296 16 84, fotogalerie@kulturring.org

geöffnet: Di, Mi, Fr, Sa 14.00 bis 18.00 Uhr, Do 10.00 bis 20.00 Uhr

Galerie Ost-Art

28.09. bis 01.11.2018

Sylvia und Albrecht Brendel: Querbeet


"Wir zeigen in der Ausstellung „Querbeet“ einen kleinen Teil unseres gemeinsamen gestalterischen Schaffens. Beide haben wir an der FWG Berlin studiert, und seit dieser Zeit verbindet uns ein intensives Miteinander. Viele Arbeiten entstehen während unserer Reisen in südliche Gefilde oder in der Thüringer Landschaft, meist direkt vor der Natur, als Fotos, Skizzen oder Aquarelle, die zum Teil zu Hause in größere Formate umgesetzt werden. Uns reizt das unmittelbare Naturerlebnis, dessen Farben und Stimmungen. Dabei wenden wir die unterschiedlichsten Techniken und Malweisen an. Zudem entstehen in unserer privaten „Alysia Presse“ kleine bibliophile Auflagen von Handeinbänden, deren Inhalt wir gestalten, mit Illustrationen versehen, drucken und per Hand einbinden. So entstehen z. B. auch selbstgeätzte Prägeplatten für die Einbände oder selbstgefärbte Papiere für die Umschläge. Als gelernter Handbuchbinder habe ich die Werkstatt Bucheinband an der Potsdamer Fachhochschule geleitet, und so mein Wissen an die Studierenden weitergegeben. Sylvia setzt sich intensiv mit den unterschiedlichsten grafischen und malerischen Techniken auseinander und nutzt diese für ihre Arbeit als Kursleiterin. Gemeinsame Reisen und Erlebnisse geben uns immer wieder neue Impulse und Inspirationen. Dies wünschen wir auch den Besuchern unserer Ausstellung verbunden mit viel Freude beim betrachten." Sylvia und Albrecht Brendel


09.11. bis 13.12.2018

Micha und Alexander Solowjow: Vater und Sohn - zwei Welt(an)sichten

Vernissage: 08.11, 19.00 Uhr


Mit der Ausstellung sollen aktuelle Kunstprojekte der zwei in Berlin lebenden Künstler, des Vaters und Sohns, in Raum und Zeit, Abstraktion und Figuration gegenübergestellt werden. Vater Alexander Solowjow stellt anhand von Bildern (Öl auf Leinwand) verschiedenen Formats einen Ausschnitt aus seinem derzeitigen Projekt „Joseph und seine Brüder", inspiriert durch die Tretralogie Thomas Manns, vor. Dabei möchte Alexander Vergangenes mit Gegenwärtigem verbinden. Joseph wurde seinerzeit als Sklave verkauft. Aber durch seine Anstrengungen, seine Schaffenskraft gelang die Umvolkung aus der Misere in das Land, wo Honig und Milch flossen. Wie Joseph zu seiner Zeit, lebt und schafft Alexander als ‚Fremder' in Deutschland. Er sieht die Historie und Gegenwart, das Gestern und Heute von seinem Standpunkt, aus seiner eigenen Perspektive und stellt dies mithilfe von Leinwand und Ölfarben figurativ dar. Nach vielen Jahren künstlerischen Schaffens stellt Sohn Micha unterschiedliche Zugangsweisen zur Wahrnehmung und Gestaltung seiner inneren und äußeren Umwelten anhand von graphischen Zeichnungen, Photographien und gemalten Bildern auf Leinwänden aus verschiedenen Schaffensperioden vor. Entsprechend der Tradition des Phänomens der Solmike-Art, nunmehr jedoch ohne die väterlichen Hilfestellungen, werden hierbei verinnerlichte Beziehungen und Eindrücke der äußeren Umwelten eines künstlerisch-sensiblen Menschen geborgen, herausgeschält und nach außen sichtbar gemacht.


Galerie Ost-Art, Giselastraße 12, 10317 Berlin

Tel.: 030 / 513 97 49, ostart@kulturring.org

geöffnet: Di, Mi, Fr 10.00 bis 15.00 Uhr, Do 10.00 bis 18.00 Uhr

Studio Bildende Kunst

29.09. bis 08.11.2018

ZWEIERLEI : VIELFALT


Das Künstlerpaar Rammelt-Hadelich kommt aus zwei Familien, die über Generationen hinweg als Bildende Künstler tätig waren und führt diese Traditionen weiter. Während ihrer beruflichen Entwicklung lebten, studierten und arbeiteten sie viele Jahre in Berlin-Lichtenberg. Aus ihrem über vierzig Jahre geschaffenen Oeuvre zeigt der Kulturring eine kleine Auswahl ihrer Arbeiten. Christine Rammelt-Hadelich, die an der KHS Berlin in der Bildhauerei ihre Aspirantur absolvierte, stellt einige ihrer keramischen Kleinplastiken und Gefäße vor. Olaf Rammelt studierte als freischaffender Maler und Zeichner auch die Kunst der Tierdarstellung im Tierpark Berlin und setzt die besondere Tradition der Tierdarstellung fort, für die sein Vater Heinz Rammelt schon bekannt war. Neben ihrer bildkünstlerischen Arbeit ist Christine Rammelt-Hadelich als Autorin tätig, während ihr Ehemann Olaf Rammelt dafür sorgt, dass ihre Verse und Prosatexte phantasievoll illustriert werden. Bislang konnten sie mit Erfolg 35 Buchtitel für Kinder und Erwachsene in ihrem Verlag FederEdition der Öffentlichkeit präsentieren.


Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin

Tel.: 030 / 553 22 76, sbk@kulturring.org

geöffnet: Mo-Fr 10 bis 18 Uhr, Sa 14 bis 18 Uhr

Kulturküche Bohnsdorf

19.10. bis 06.12.2018

Momente


Zum 70. Geburtstag des Köpenickers Fotografen zeigt die Kulturküche Bohnsdorf dessen thematisch breites fotografisches Werk zu Porträt, Akt, Landschaft, Natur, Tieren, Sport und Reisen. Wolfgang Hiob, ausgebildeter Diplom-Wirtschaftswissenschaftler, zuletzt tätig als Verwaltungsangestellter im Bezirks-Tiefbauamt und nun im Ruhestand, widmet sich seit 1972 leidenschaftlich der Fotografie. Seit 1976 ist er Mitglied verschiedenster Fotoclubs, seit 1990 ist er im Deutschen Verband für Fotografie und seit 2012 auch im Colorclub Berlin-Treptow. Bei nationalen und internationalen Ausstellungen und Wettbewerben erhielt er viele Auszeichnungen, auch erschienen mehrere Bildbände mit seinen künstlerischen Aufnahmen. Als Fotograf besondere Momente „zu erwischen“ oder auch ein Bild nach einer Idee „zu gestalten“, was dann für die Betrachter eindrucksvoll, ausdrucksstark, attraktiv und frappierend sein kann, das braucht das gewisse Auge, ein sicheres Gespür und ästhetisches Empfinden. Dies demonstrieren Hiobs vielseitige, meist farbige Aufnahmen.


Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33, 12526 Berlin

Tel.: 030 / 67 89 61 91, bohnsdorf@kulturring.org

geöffnet: Mo-Do 12.00 bis 18.00 Uhr und zu den jeweiligen Veranstaltungen

Kulturbund Treptow

20.08. bis 31.12.2018

Galerie im Club: 450 Jahre Treptow, Persönlichkeiten aus Baumschulenweg


Die im Auftrag des Kulturrings in Berlin e.V. erarbeitete Ausstellung erinnert an Menschen, die in den vergangenen mehr als 100 Jahren in Baumschulenweg ihre Spuren hinterließen. 14 Leute, von Emil von Behring bis Ernst Ziel, bilden einen Querschnitt von Persönlichkeiten, die mit der Geschichte des Ortsteils eng verbunden sind. Zu ihnen gehört auch Franz Späth (hier mit einer Bronzebüste von Albert August Karl Manthe auf dem Luisenstädtischen Friedhof zu Ehren der Gärtnerdynastie Späth dargestellt). Er gehörte zur 5. Generation der sich mit Gartenbau befassenden Familie. Späth führte den um 1720 gegründeten Betrieb zu internationaler Anerkennung. Er setzte u.a. durch, dass am 26. Mai 1890 zwischen den Eisenbahnstationen Treptow und Johannisthal eine Haltestelle der Görlitzer Vorortbahn in Betrieb genommen wurde. Der Bahnhof wurde nach der Baumschule und dem Weg dorthin benannt: Baumschulenweg.


08.10. bis 30.11.2018

Kulturbundgalerie Treptow: Colorclub Berlin-Treptow, Vorzeige 2018, Freie Themen


Die aktuelle Schau ist also facettenreich und demonstriert das Bildschaffen der Mitglieder, deren große Mehrheit sich stets an der Jahresausstellung beteiligt. Die vorgezeigten Arbeiten sind das Ergebnis von Ausscheidungsrunden an drei verschiedenen Klubtreffen mit dem Ziel, die persönliche Auswahl an der jeweiligen Bildvorlage der anderen messen zu können. In jeder Runde stimmen alle ohne weitere Diskussion per Handzeichen ab, bei mehr als 50% Zustimmung kommt das Bildes weiter. Zur Sicherung einer ausgewogenen Leistung tagt schließlich eine kleine separate Jury und fixiert, verbunden mit Bilddebatten, die Endauswahl.


Kulturbund Treptow, Ernststr. 14/16, 12437 Berlin

Tel.: 536 96 534, KBTreptow@kulturring.org

geöffnet: Mo-Fr 10.00 bis 16.30 Uhr, Di bis 19.00 Uhr

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