Fotogalerie Friedrichshain

30.11. bis 29.01.2019

Ann-Christine Jansson - Umbrüche: Jene Jahre 1980-1995


Die Ereignisse der 1980er Jahre, der Fall der Mauer und die darauf folgenden Umwälzungen im Leben der Menschen werden nun in einer umfangreichen Fotoausstellung gezeigt. Einfühlsam wird das Leben der geteilten Stadt Berlin mit ihren Protest- und Widerstandsbewegungen nahe gebracht. Im Mittelpunkt stehen stets die Menschen, die diese historischen Ereignisse mitprägten. Der Fokus liegt auf den Gefühlen aller Beteiligten. In ihren Gesichtern lesen wir, was in ihnen vor sich geht: Angst, Wut, Verzweiflung, Freude. „Janssons Blick legt die Gefühle der Menschen frei. Die Fotografin erzählt uns ein Stück Geschichte aus ihrer ganz persönlichen Perspektive.” (Rilo Chiemelorz, freie Autorin für den WDR). Im Jahr 2019 jährt sich der Fall der Berliner Mauer zum 30. Mal, und vor 70 Jahren wurde die Bundesrepublik gegründet. Gerade vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Debatten um Europa und der zunehmenden rechtspopulistischen Bewegungen ist es wichtig, den Blick noch einmal auf die Zeit vor und nach der Wende zu richten. Das Fotobuch Turns/Umbrüche erschien im Vorfeld der Ausstellung im Verlag seltmann+söhne und ist in der Fotogalerie erhältlich.


01.02. bis 15.03.2019

Dirk Schlottmann: Korean shamanic rituals

Vernissage: 31.01, 19.00 Uhr

Laudatio: Schamaninnen-Ritual aus Korea

Musik: Schlaglicht (live Percussion)


Die Fotoausstellung bietet Einblick in verschiedene Schamanentraditionen im modernen Südkorea. Das Portfolio ist im Verlauf eines fotografischen Langzeitprojekts von insgesamt 18 Jahren entstanden. Der Kontakt mit der spirituellen Welt und die Vermittlung zwischen Diesseits und Jenseits gehört zu den zentralen Aufgaben jeder Schamanin. Ein Teil der Ausstellung konzentriert sich dementsprechend auf das Thema Geistkontakt und zeigt Schamaninnen in liminalen Momenten von Trance, Ekstase und Besessenheit. Ein weiteres Thema ist das schamanische Totenritual. Diese seltenen Fotos geben Einblick in intime Momente einer ostasiatischen Kultur, deren Vorstellung von Abschied, Tod, Jenseits und Trauer sehr stark von chinesischen, buddhistischen und taoistischen Gedankenwelten beeinflusst ist. Ein drittes Sujet der Ausstellung umkreist das Thema Ritual. Die Gemeinsamkeit aller koreanischen Schamanenrituale basiert auf einem einheitlichen, transzendenten Weltbild und auf einem kollektiven Konsens an Wertevorstellungen, die sich in den Riten, Zeremonien und zwischenmenschlichen bzw. spirituellen Interaktionen widerspiegeln. Website des Fotografen: www.photoanthropos.com


Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin

Tel.: 030 / 296 16 84, fotogalerie@kulturring.org

geöffnet: Di, Mi, Fr, Sa 14.00 bis 18.00 Uhr, Do 10.00 bis 20.00 Uhr

Studio Bildende Kunst

11.01. bis 22.02.2019

Peter Hoffmann: Rückblick


Peter Hoffmann wurde 1934 in Jena geboren, ist promovierter Diplomingenieur, arbeitete in Forschung und Entwicklung, leistete sieben Jahre Entwicklungshilfe in 10 Ländern. Früh hat er sich während seiner beruflichen Arbeit auch mit Malerei und Grafik befasst. Seine Ausbildung erhielt er in Mal- und Graphikzirkeln. Nach dem Berufsende, ab 1997, befasste er sich mit freier künstlerischer Tätigkeit. Seit 1975 hatte er zahlreiche Personalausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen. Seine künstlerischen Betätigungsfelder reichen von Zeichnungen, Reiseskizzen, Druckgrafik, Aquarell, Malerei, Buchillustrationen, Skulpturen bis zur Videoanimation. Peter Hoffmann ist Mitglied im Graphik-Collegium Berlin e.V.


Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin

Tel.: 030 / 553 22 76, sbk@kulturring.org

geöffnet: Mo-Fr 10 bis 18 Uhr, Sa 14 bis 18 Uhr

Kulturküche Bohnsdorf

14.12. bis 14.02.2019

Malvergnügen


Die Bohnsdorfer Malgruppe des Grafikers Karl-Heinz Beck zeigt ihre Arbeitsergebnisse seit dem Frühjahr 2017. Besonders kommen immer Landschaften als Thema zur Geltung, und das in den verschiedensten Stimmungen, ebenfalls Ortschaften, Architektur und Straßenzüge. Form- und Farbvariationen wurden studiert und im jeweiligen Bild umgesetzt. Als Malmaterial sind wieder Kreide, Aquarell- und Acrylfarben genutzt worden. Zu betrachten ist dies alles als Ergebnisse einer "großartigen Liebhaberei".


25.02. bis 18.04.2019

Christine Donath – Zeichnung und Malerei

Vernissage: 22.02, 19.00 Uhr

Laudatio: Dr. Karla Bilang, Kunstwissenschaftlerin


Christine Donath, geboren 1945 in der Oberlausitz, ist gelernte Schriftsetzerin und Typogestalterin. Malerei studierte sie von 1973-78 an der Hochschule der Bildenden Künste Dresden. Weiter besuchte sie ein Jahr lang die Akademie der Schönen Künste in Krakau, bildete sich Ende der 1990er Jahre in Freskotechnik weiter und arbeitet seit 1979 freischaffend in Berlin als Zeichnerin und Malerin. Sie zeigt z.B. ihre sensiblen Porträtzeichnungen älterer Menschen, Tiere, Stillleben-Aquarelle sowie atmosphärische Skizzen aus dem Sudan. Matthias Henke schrieb im Juli 2018 in der MOZ über die Arbeit der Künstlerin: "Sie muss dabei sein, braucht den unmittelbaren Kontakt zum Motiv. Ihre Skizzen sind im Sinne von Lebensstudien zu verstehen. Am Ende des langen Prozesses stehen die Zeichnungen, die Aquarelle, als Ergebnisse verdichteten Bildgestaltens." Die Architektur- und Landschaftsbilder aus dem Sudan, von erdigen Tönen dominierte Aquarelle - entstanden 1999 während eines mehrwöchigen Aufenthalts an einer antiken Ausgrabungsstätte in Musawwarat.


Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33, 12526 Berlin

Tel.: 030 / 67 89 61 91, bohnsdorf@kulturring.org

geöffnet: Mo-Do 12.00 bis 18.00 Uhr und zu den jeweiligen Veranstaltungen

Kulturbund Treptow

10.12. bis 31.01.2019

Kulturbundgalerie: SOLITUDE


Hannah Birgit Neumanns Werdegang im aller Kürze: In Chemnitz geboren, dort geblieben und gerne in die Schule gegangen bis zum Abitur 1969. Danach Studium an der Alma Mater Jenensis (Jena), hauptsächlich Biologie (Diplom 1973), auch interessehalber Kunstwissenschaft, Archäologie, Gruppendynamik. Drei Jahre Ausbildung im Fach Bildnerisches Gestalten an der Volkskunstschule Jena bei Klaus Hermes. Seit 1973 in Berlin, zwei Kinder - 1975 Anna und 1977 Gregor - bis zum Wende-Ende an der Akademie der Wissenschaften tätig, dort als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Geographie und Geoökologie forschend. 1986 Promotion im Fach Ökologie, danach Botanik-Studium, Gutachtertätigkeit. 1987 erste Lithographie-Versuche in der Werkstatt Künstlerische Lithographie Treptow. Seit 2002 ernsthaftes Bemühen um die Steine, aus dem Bemühen wurde Profession, in den letzten Jahren vorrangig graphisches Schaffen – insbesondere Lithografien. Mitglied im Verein Kunstwerkstatt Treptow e.V. seit dessen Gründung. Seit 2003 zahlreiche Ausstellungen und Beteiligungen in Berlin, Greifswald, Neapel, Venedig, Rom. 2011 Artist in residence im Schloss Haldenstein, Graubünden, Schweiz.


08.01. bis 29.03.2019

Galerie im Club: Peru per Schuh - per Du


Der 1942 geborene Hubert Pannek ist seit 2011 Mitglied im CCB. Während einer Peru-Reise entstanden zahlreiche Arbeiten, die vom reichen historischen Erbe des Landes zeugen. Pyramiden, Wandmalereien, Felsen-Grabstätten, Schmuck, Keramik und die zum Unesco-Weltkulturerbe zählenden Nazca-Linien sind unter den Motiven. Neben archäologischen Stätten verschiedener kultureller Epochen hat Pannek aber auch Szenen aus dem Alltagsleben und den Festlichkeiten der heutigen Bevölkerung festgehalten.


08.02. bis 29.03.2019

Petras Kinder - eine Reportage in Linol- und Holzschnitten von Jörg Landgraf

Vernissage: 07.02, 19.00 Uhr

Laudatio: Jörg Landgraf


Jörg Landgraf, der als Lehrer bereits in einer Berliner Willkommensklasse Flüchtlingskinder aus verschiedenen Kulturen unterrichtet hatte, leistete 2016 für eine Hilfsorganisation Freiwilligendienst in Griechenland. Im „Camp Petra“ traf er mit jesidischen Flüchtlingen auf Angehörige einer Minorität, die in besonderem Maße unter den Verbrechen der selbsternannten Gotteskrieger des IS zu leiden hatte. Dort, unter den schwierigen Bedingungen einer provisorischen Unterkunft für Hunderte Schutzsuchende, brachte er sich ein in die Bemühungen, insbesondere den Kindern zu helfen, die Lebensfreude nicht zu verlieren, ihnen ein wenig Kindheit zu bewahren. Unterrichten, Spielen, Schlichten, Zuhören… - die Erlebnisse und Erfahrungen der Zeit im Lager spiegeln sich in seinen künstlerischen Arbeiten wider, die er in der Ausstellung "Petras Kinder" dem Besucher zugänglich macht.


Kulturbund Treptow, Ernststr. 14/16, 12437 Berlin

Tel.: 536 96 534, KBTreptow@kulturring.org

geöffnet: Mo-Fr 10.00 bis 16.30 Uhr, Di bis 19.00 Uhr

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