Fotogalerie Friedrichshain

12.01. bis 23.02.2018

Glaubenswelten - Religion aus vier Perspektiven


Die Fotogalerie zeigt in einer Gruppenausstellung vier aktuelle Serien zum Thema Religiosität und Glauben. Im Hintergrund steht die drängende Frage, wie Menschen verschiedenen Glaubens friedlich und respektvoll zusammenleben können. Ana Bathe inszeniert in üppigen Selbstportraits die Sieben Todsünden und die griechische Götterwelt. Serge J-F. Levy begab sich für seine dokumentarische Serie in ein amerikanisches Hochsicherheitsgefängnis, um die Beziehung der Inhaftierten zu Glauben und Religion zu ergründen. Carla Pohl zeigt Einblicke in christliche, jüdische und muslimische Glaubenswelten in Berlin. Jana Ritchie begleitete eine junge Muslima in ihrem ganz privaten Glauben.


02.03. bis 16.03.2018

Distant Islands - Fotografien zum Brexit

Vernissage: 01.03, 19.00 Uhr

Laudatio: Ludwig Rauch (Fotograf und Dozent Ostkreuzschule)


Den Austritt eines Mitgliedsstaates aus der EU hat es so nie gegeben, folglich bewegen sich alle Ausblicke auf rein spekulativem Boden. Was aber greifbar wird, sind die aktuellen Stimmungen eines Landes, das uns nah und gleichzeitig seltsam fern erscheint. Acht Fotograf*innen und Studierende der Ostkreuzschule präsentieren ihre Sicht auf den Brexit. Während sich Uli Kaufmann mit dem englischen Großstadtalltag beschäftigt, der entgegen aller Vorkommnisse unbeirrt fortgeführt wird, setzt sich Linus Müllerschön mit der dystopischen Vision eines menschenleeren öffentlichen Raumes auseinander. Sebastian Wells und Miguel Brusch begeben sich an konkrete Orte, die es exemplarisch zu erforschen gilt: Wells fotografiert Anekdoten in der einstigen Kohlearbeiter-Hochburg Wigan, die innerhalb der Metropolregion Greater Manchester prozentual die meisten Leave-Wähler zählt; Brusch begibt sich an den Küstenort Blackpool, deren Bewohner sich zwischen Spaßindustrie und Zerfall bewegen. Lars Bösch dagegen betrachtet nüchtern und basierend auf Zahlen von der EU geförderte Bauprojekte in Manchester. Anna Szkoda konfrontiert den Betrachter mit Portraits jener Generation, über deren Köpfe hinweg der Brexit entschieden wurde, während Annemie Martin der aktuellen Stimmung an britischen Hochschulen nachspürt. Einfühlsam begegnet Bastian Thiery in seiner Arbeit “M1 1AA” jungen Briten und zeichnet ein subjektives Bild ihrer Welt.


23.03. bis 20.04.2018

Georgien. Wege und Bilder

Vernissage: 22.03, 19.00 Uhr

Laudatio: Göran Gnaudschun


Georgien - ein faszinierend schönes Land im südlichen Kaukasus, zwischen Europa und Asien, mit einer wechselvollen, oft blutigen Geschichte. Das Gastland der Frankfurter Buchmesse 2018 zählt zu den ältesten Kulturnationen und hat wahrhaft großartige Dichter und Denker, Künstler und Gelehrte hervorgebracht. Oehlmanns stille, lakonische Bilder entstehen meist abseits der touristischen Routen und lassen Sehnsüchte und Erfolge wie auch Schwierigkeiten und Verluste des gesellschaftlichen Wandels nach dem Ende der Sowjetunion erahnen.


Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin

Tel.: 030 / 296 16 84, fotogalerie@kulturring.org

geöffnet: Di, Mi, Fr, Sa 14.00 bis 18.00 Uhr, Do 10.00 bis 20.00 Uhr

Kulturforum Hellersdorf

23.01. bis 29.03.2018

Ausstellung: Fotoimpressionen der Interessengruppe Museen und Ausstellungen IGMA 2013-17


In der Interesengruppe Museen und Ausstellungen finden sich regelmäßig einmal monatlich kultur- und bildungsinteressierte Menschen im Kulturforum Hellersdorf zusammen. Sie beraten und dikutieren angeregt über neueste Ausstellungen in und um Berlin. Sie planen gemeinsam Exkursionen in Galerien, Kunsthäuser und Museen. Ihnen zur Seite steht die Leiterin Marion Pruß, die sich engagiert um die Organisation eines anspruchsvollen Kulturprogramms kümmert. Frau Herzer und Herr Forster, ihre Vorgänger*innen, haben das mit großem Erfolg viele Jahre ebenso praktiziert. Allen ein großes Dankeschön und den Mitgliedern der Gruppe weitere erlebnisreiche Stunden im neuen Jahr mit IGMA!


Kulturforum Hellersdorf, Carola-Neher-Straße 1, 12619 Berlin

Tel.: 030 / 56 111 53

geöffnet: Mo, Mi-Fr 9.00 bis 16.30 Uhr, Di 9.00-18.00 Uhr

Galerie Ost-Art

16.02. bis 22.03.2018

Karolin Hägele: beWEGen


Karolin Hägele lebt und arbeitet in Berlin-Lichtenberg. Ihrer Malerei geht eine intensive Beobachtung realer Dinge und Gegebenheiten voraus, die sie auf ihren Wegen durch die Stadt wahrnimmt. So wie die Beschreibung der Bewegung eines Beobachtungsobjektes vom Beobachter abhängt, ist die Wahrnehmung des Realen für die Künstlerin relativ, sie blickt hinter den Grauschleier und entführt uns in einen Kosmos unzähliger Farbformen, die in dem Alltäglichen verborgen sind, seien es Balkone, Wellen oder Geflechte von Drahtzäunen. Die Künstlerin lädt den Betrachter dazu ein, in den Bildern zu versinken und die eigene Wahrnehmung zu weiten.


29.03. bis 02.05.2018

Gunnar Riemelt: TypoBilder

Vernissage: 28.03, 19.00 Uhr


Der Titel Typobilder bezeichnet den Charakter der Ausstellung sehr konkret. Gunnar Riemelt ist Grafikdesigner und Typograf. Der in Panketal lebende Künstler ist gelernter Schriftsetzer, war u. a. zwei Jahre lang beim „Eulenspiegel“ tätig, arbeitet jetzt freischaffend. 2005 entwickelte er sein künstlerisches Projekt „Typobilder“. Gunnar Riemelt dazu: „Am Anfang stand Heinz Erhardt. Seine lustigen Gedichte inspirierten mich, dafür eine adäquate, ansprechende Form zu finden. Meine Prämisse war, nur mit Schrift und Farbflächen zu arbeiten. Jedes Bild erhielt eine eigene typografische Optik, welche sich aus dem Inhalt des jeweiligen Gedichtes ergab.“ Das Wort wird zur Inspiration für die künstlerische Gestaltung, umgesetzt auf Leinwand, Acrylglas oder Aluminium. Gedichtzeilen, Aphorismen, Sätze werden in die Fläche gesetzt – vertikal wie horizontal oder in der Versetzung. Der Umgang mit Buchstaben, mit Farbuntergründen wird zum Spiel – mal in der strengen Anordnung, mal in der lebendigen Bewegtheit. Typen werden auf ebene, geometrische Figuren gegeben. Genauso gut können die Schriftzeichen selbst zur Figur der Geometrie werden. Am Ende entsteht ein Bildmotiv, inhaltlich getragen durch einen Gedanken, ein Gedicht, eine kurze Story. Was einmal mit Heinz Erhardt in aller Humorigkeit begann, hat sich über Franz von Assisi, Goethe, Schopenhauer und Karl Marx fortgesetzt. Der Humor ist geblieben, das Nachdenkenswerte kam dazu.


Galerie Ost-Art, Giselastraße 12, 10317 Berlin

Tel.: 030 / 513 97 49, ostart@kulturring.org

geöffnet: Di-Fr 10.00 bis 15.00 Uhr, Sa 13.00 bis 17.00 Uhr

Studio Bildende Kunst

23.02. bis 29.03.2018

Maja-Helen Feustel: Augenscheine

Vernissage: 22.02, 19.00 Uhr


Das Inaugenscheinnehmen ist Ausgangspunkt und Grundlage von Maja-Helen Feustels Arbeiten. Zeichnungen und Kaltnadelradierungen entstehen fast ausnahmslos direkt vor dem Motiv, ob Landschaft, Mensch, Situation, Natürliches und vom Menschen Geschaffenes. Gefunden im Atelier, in der freien Natur oder mitten in der Stadt, beim Friseur oder im Café - wichtig ist ihr das Festhalten des unmittelbaren Eindrucks, der mehr ist als das mit dem Auge direkt Wahrgenommene. Er ist das Ergebnis vielfältiger Sinneseindrücke und Assoziationen. Diese Augenscheine werden in meist energisch-spröder Handschrift sichtbar und wollen wiederum vom Betrachter in Augenschein genommen werden. Auch später noch Weiterbearbeitetes hat im Hintergrund immer wieder den unmittelbaren Eindruck des Augenscheins. Und letztlich überträgt sich das auch auf etliche ihrer keramischen Arbeiten – Kleinplastiken, Objekte bis hin zu den Gefäßen.


Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin

Tel.: 030 / 553 22 76, sbk@kulturring.org

geöffnet: Mo bis Do 10-20 Uhr, Fr 10-18 Uhr, Sa 14-18 Uhr

Kulturküche Bohnsdorf

18.12. bis 01.03.2018

Ausstellung: Harry T. Böckmann tifft Dr. Andreas Jennewein


Harry T. Böckmann, oder von Kollegen und Freunden SINUS genannt, ist längst ein Treptower Original. Man kennt ihn und weiß, wo man ihn findet, wenn man Malen lernen oder Malerei & Grafik erwerben möchte - in Berlin-Bohnsdorf. So begab sich auch Dr. Andreas Jennewein unter seine Malschüler. Vieles hat er vorher schon probiert: Zeichnen, Skizzieren, Reiseaquarelle, Bildhauerei... besonders aber interessierte ihn die relativ komplizierte Aquarell-Maltechnik. Gereift nach einigen Jahren fleißigen Arbeitens und Probierens, zeigt er seine Ergebnisse nun gemeinsam mit seinem „Meister“ in der Bohnsdorfer Kulturküche - ein entscheidender Moment, den eigenen Weg schon bald selbst weiter zu suchen, mehr und mehr ohne Anleitung auszukommen. SINUS zog es in die Welt - und Italien ist so ein Traumort, wo er fantastische Landschafts- und Stadtstimmungen malerisch auffing und in luftige Aquarelle und Gouache transponierte.


12.03. bis 09.05.2018

Ans Licht!

Vernissage: 09.03, 19.00 Uhr

Laudatio: Brigitte Silna

Musik: Rafael Büttner, Gitarre/Piano


Mandy Büttner (Schaff) ist seit 2011 als Fotografin und Videografin tätig. Nach ihrem 2014 erfolgreich abgeschlossenen Studium des Kommunikationsdesigns widmet sie sich neben ihrem Beruf weiterhin der Fotografie. Dabei spezialisierte sie sich auf Porträt- und Schauspielerfotografie. Aber auch die weiten Landschaften und fremden Kulturen inspirieren sie zu ihren Fotografien. Gudrun Arndt ist Diplom-Wirtschafts-korrespondentin (Englisch/Französisch), studierte an der FU Berlin Philosophie und Vergleichende Literaturwissenschaften, ist seit 1994 freie Autorin, war dann bis 2003 in New York für verschiedene Medien tätig, kehrte nach Berlin zurück, wo sie seit 2008 als freie Fotografin insbesondere im Konzertbereich bildkünstlerisch und dokumentarisch Aufnahmen schuf, die in Zeitungen und Magazinen sowie für CD/DVD-Cover & Booklets veröffentlicht wurden.


Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33, 12526 Berlin

Tel.: 030 / 67 89 61 91, bohnsdorf@kulturring.org

geöffnet: Mo-Do 12.00 bis 18.00 Uhr und zu den jeweiligen Veranstaltungen

Kulturbund Treptow

06.11. bis 28.02.2018

Galerie im Club: Impressionen unter Wasser


Eine oft gestellte Frage: "Wie kommt man zum Tauchen?" Die Antwort: "Wenn die Eltern tauchen." - "Zur Unterwasserfotografie kam ich später. Begeistert von meinen Eindrücken, merkte ich, dass allein Worte nicht reichten, anderen das Erlebte nahezubringen. So begann ich Tauchen und Fotografieren zu verbinden - damit wurde mein Erleben abrufbar und die Begeisterung nachvollziehbar. Tauchreisen führten mich mehrfach nach Ägypten, Kuba, Indonesien und auf die Malediven. In den letzten Jahren musste ich feststellen, dass das Wasser durch Schwebeteilchen immer trüber und insgesamt auch wärmer wurde. Selbst bei 30 m Wassertiefe maß mein Tauchcomputer noch eine Wassertemperatur vom 29 Grad Celsius. Vom Wahrheitsgehalt der Meldung, dass 2016 auf den Malediven 60-70 % der Korallen abstarben, musste ich mich mit eigenen Augen im Mai 2017 überzeugen. Die Bilder, die einen Bogen über mehrere Jahre schlagen, verdeutlichen insbesondere die Zunahme der Schwebeteile im Wasser.“


12.02. bis 29.03.2018

Kulturbundgalerie Treptow: Ariane Appelmann - Circus …so ein Theater!"


Manchmal bedarf es des glücklichen Zufalls, damit ein ganzes kreatives Lebenswerk aus den Schubläden heraus endlich wieder das Licht der Welt erblicken darf. Ariane Appelmanns wahrhaft kostbare Kostümentwürfe: ihre Figurinen sind ein solch verborgener Schatz. Dass die Künstlerin in Berlin-Treptow lebt, beweist einmal mehr, dass das Gute durchaus in der Nähe ist. Welche Freude zudem im 450. Treptower Jubiläumsjahr. Die Künstlerin begreift ihr Schaffen zuallererst als Übersetzung. Das heißt zum Beispiel, der Musik, den Inhalten… nachzuspüren, dem Charakter, der Atmosphäre eine Entsprechung zu geben, die Logik mit hineinzunehmen, die Rhythmus und Raum bilden, Farben zu nehmen, die von Weitem noch wirken müssen. Zeitgeist und historische Korrektheit. Zauberhafte Ergebnisse sind entstanden, in schöner Klarheit, sinnlich oder streng und letztlich bedingungslos in den Dienst der vielschichtigen Assoziation gestellt. Die Figurinen geben faszinierend Zeugnis. ... Mit den farbig, lichten Cirkusbildern weist die Ausstellung geradezu auf ein Pendant. Da geht es ausnahmslos spielerisch zu. Kleine, schnörkelreiche, witzige Geschichten schwelgen in märchenhaften Gefilden. Die Akteure können über sich selbst lachen und führen in ihrer Arena am liebsten das auf, was sie am wenigsten können. Listige, kuriose Tierchen feiern eine Leichtigkeit des Menschseins, die sich niemandem und nichts in den Dienst zu stellen brauchen.


05.03. bis 31.05.2018

Galerie im Club: 450 Jahre Treptow - Lieblingsorte in Treptow


Seit fast einem Jahr recherchieren fünf Enthusiasten im Rahmen eines Projektes selbst ausgewählte Lieblingsorte im Bezirk Treptow-Köpenick, um diese in Wort und Bild für sich (neu) zu entdecken, mit dem Ziel, Bürgerinnen und Bürger, Gäste sowie Interessierte des südöstlich gelegenen Stadtbezirks so auf noch Unentdecktes, Unbekanntes neugierig zu machen. Jeder von ihnen hat bereits eine Reihe neuer Lieblingsorte ausgemacht, bereits bekannte aufgesucht und dabei auch fotografisch festgehalten. Zum 450-jährigen Jubiläum Treptows präsentiert die Galerie im Club ausgewählte Fotomotive zweier Teilnehmer, die in diesem Teil des flächenmäßig größten Berliner Bezirkes entstanden.


Kulturbund Treptow, Ernststr. 14/16, 12437 Berlin

Tel.: 536 96 534, KBTreptow@kulturring.org

geöffnet: Mo-Fr 10.00 bis 16.30 Uhr, Di bis 19.00 Uhr

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