Fotogalerie Friedrichshain

24.08. bis 05.10.2018

Kindheit geht vorüber und bleibt - Ann Lofy, Eva von Schirach, Linn Schröder

Vernissage: 23.08, 19.00 Uhr

Laudatio: Felix Hawran

Musik: RoKuLa (Jugend-Bläser Trio)


Linn Schröder interpretiert in ihrer Fotoserie „Ich denke auch Familienbilder“ das historische Genre neu: „Familienbilder sind Erinnerungsbilder. Ein Familienbild kann gleichzeitig auch ein Bild sein, das wir uns von Familien machen.“ Eva von Schirach gibt in ihrer Fotoserie „Das werde ich dir büßen“ intime Einblicke in die Welt zweier Geschwister: humorvoll, knallbunt, brutal, skurril. „Wenn du dich an keine Regeln hältst, dann halte ich mich auch an keine.“ Annette Lofy begibt sich in ihrer Fotoserie „Citykids“ auf eine „psychologische Suche“, um das unbekümmerte Wesen der Kinder zu erforschen: “Stadtkinder...nimm sie und bring sie aufs Land und schaue was passiert.“


Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin

Tel.: 030 / 296 16 84, fotogalerie@kulturring.org

geöffnet: Di, Mi, Fr, Sa 14.00 bis 18.00 Uhr, Do 10.00 bis 20.00 Uhr

Galerie Ost-Art

03.08. bis 20.09.2018

Marianne Kühn-Berger und Kurt-Hermann Kühn: Figurinen und Figuren


Marianne Kühn-Berger (1927-2016) und Kurt-Hermann Kühn (1926-1989) gehörten zu der ersten Künstler-Generation in der DDR. Nach dem Erleben des Krieges fühlten sie sich den klassischen humanistischen und sozialistischen Ideen verpflichtet. Den gemeinsamen Studienjahren in Leipzig folgte ihr Umzug nach Kleinmachnow und später nach Wilhelmshorst (bei Potsdam). Während Kurt-Hermann Kühn sich auf die Malerei und großformatige Wandgestaltungen (vor allem Fresken) - aber auch auf erotische Zeichnungen und Mezzotintos - konzentrierte, reicht Marianne Kühn-Bergers Oeuvre von der Modezeichnung (u.a. für Sybille, Das Magazin und Für Dich) über die Bekleidung der Interflug-Stewardessen und Filmkostümen mehr zum angewandten Bereich. Später wandte sie sich der seltenen Technik der Miniaturlack-Malerei und größeren Bildformten zu. Zentrales Thema im Schaffen beider Künstler aber war die Darstellung der Frau in der Gesellschaft. Seit Mitte der 1950er Jahre waren beide u.a. auch Mitglieder des Kulturbundes. Mit „Figurinen und Figuren“ wollen wir an dieses außergewöhnliche Brandenburger Künstlerpaar erinnern, deren Lebenswerke natürlich weitaus umfang- und facettenreicher sind. Mehr dazu auf ihrer Homepage: www.kühn-berger.de


28.09. bis 01.11.2018

Sylvia und Albrecht Brendel: Querbeet


"Wir zeigen in der Ausstellung „Querbeet“ einen kleinen Teil unseres gemeinsamen gestalterischen Schaffens. Beide haben wir an der FWG Berlin studiert, und seit dieser Zeit verbindet uns ein intensives Miteinander. Viele Arbeiten entstehen während unserer Reisen in südliche Gefilde oder in der Thüringer Landschaft, meist direkt vor der Natur, als Fotos, Skizzen oder Aquarelle, die zum Teil zu Hause in größere Formate umgesetzt werden. Uns reizt das unmittelbare Naturerlebnis, dessen Farben und Stimmungen. Dabei wenden wir die unterschiedlichsten Techniken und Malweisen an. Zudem entstehen in unserer privaten „Alysia Presse“ kleine bibliophile Auflagen von Handeinbänden, deren Inhalt wir gestalten, mit Illustrationen versehen, drucken und per Hand einbinden. So entstehen z. B. auch selbstgeätzte Prägeplatten für die Einbände oder selbstgefärbte Papiere für die Umschläge. Als gelernter Handbuchbinder habe ich die Werkstatt Bucheinband an der Potsdamer Fachhochschule geleitet, und so mein Wissen an die Studierenden weitergegeben. Sylvia setzt sich intensiv mit den unterschiedlichsten grafischen und malerischen Techniken auseinander und nutzt diese für ihre Arbeit als Kursleiterin. Gemeinsame Reisen und Erlebnisse geben uns immer wieder neue Impulse und Inspirationen. Dies wünschen wir auch den Besuchern unserer Ausstellung verbunden mit viel Freude beim betrachten." Sylvia und Albrecht Brendel


Galerie Ost-Art, Giselastraße 12, 10317 Berlin

Tel.: 030 / 513 97 49, ostart@kulturring.org

geöffnet: Di, Mi, Fr 10.00 bis 15.00 Uhr, Do 10.00 bis 18.00 Uhr

Studio Bildende Kunst

10.08. bis 20.09.2018

Patrick Fauck - Welcome inside my brain


Patrick Fauck bezeichnet sich selber als Druckgrafiker aus Passion! Die Druckgrafik betrachte er nicht als „schmückendes" Beiwerk, als Erweiterung des künstlerischen Repertoires wie bei einem Maler oder Bildhauer, nein, für ihn ist das Drucken Hauptweg, Laboratorium und großes Experimentierfeld. Der Reiz der Alchemie der „Schwarzen Kunst", das jeder Drucktechnik eigene Prozedere, die unterschiedlichen und unverwechselbaren Charakteristika aller druckgrafischen Disziplinen, sei es die Radierung in all ihren Facetten, sei es der Holz- und Linolschnitt, die Lithographie, der Siebdruck usw., oder der sehr aufwendige und heute leider schon fast in Vergessenheit geratene Lichtdruck; sie alle ziehen ihn in ihren Bann und überall dort herrscht für ihn Neugier, Faszination, Kunstwollen und Tatendrang. Patrick Fauck wurde 1970 im Saarland geboren. Er lebt und arbeitet in Leipzig.


29.09. bis 08.11.2018

ZWEIERLEI : VIELFALT

Vernissage: 28.09, 19.00 Uhr


Das Künstlerpaar Rammelt-Hadelich kommt aus zwei Familien, die über Generationen hinweg als Bildende Künstler tätig waren und führt diese Traditionen weiter. Während ihrer beruflichen Entwicklung lebten, studierten und arbeiteten sie viele Jahre in Berlin-Lichtenberg. Aus ihrem über vierzig Jahre geschaffenen Oeuvre zeigt der Kulturring eine kleine Auswahl ihrer Arbeiten. Christine Rammelt-Hadelich, die an der KHS Berlin in der Bildhauerei ihre Aspirantur absolvierte, stellt einige ihrer keramischen Kleinplastiken und Gefäße vor. Olaf Rammelt studierte als freischaffender Maler und Zeichner auch die Kunst der Tierdarstellung im Tierpark Berlin und setzt die besondere Tradition der Tierdarstellung fort, für die sein Vater Heinz Rammelt schon bekannt war. Neben ihrer bildkünstlerischen Arbeit ist Christine Rammelt-Hadelich als Autorin tätig, während ihr Ehemann Olaf Rammelt dafür sorgt, dass ihre Verse und Prosatexte phantasievoll illustriert werden. Bislang konnten sie mit Erfolg 35 Buchtitel für Kinder und Erwachsene in ihrem Verlag FederEdition der Öffentlichkeit präsentieren.


Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin

Tel.: 030 / 553 22 76, sbk@kulturring.org

geöffnet: Mo-Fr 10 bis 18 Uhr, Sa 14 bis 18 Uhr

Kulturküche Bohnsdorf

27.08. bis 11.10.2018

Buntzel-Kinderkunst 18


Schon beinahe traditionell sorgt wieder die Grundschule Am Buntzelberg in der Kulturküche für künstlerische Überraschungen aus ihren Klassen 1 bis 6. Die im Unterricht und in Kursen gestalteten Bilder, meist zu bestimmten Themen, zeigen enorme Vielfältigkeit. Die jungen Künsterinnen und Künstler nutzen unterschiedliche Techniken und experimentieren mit großer Lust. Die Kinder beweisen erneut ihre grenzenlose Phantasie und alle Besucher können sich an ihrer Farben- und Formenpracht erfreuen!!


27.08. bis 11.10.2018

450 Jahre Treptow: Bohnsdorfer Impressionen


Eine Extra-Präsentation mit Fotos und Texten zum Treptower Ortsteil „Bohnsdorf“ von Martina Güll wird im Kabinett der Kulturküche gezeigt. Sie führte dabei viele Gespräche mit Bohnsdorfern, porträtierte sie und fand überraschende und typische Motive in Bohnsdorf.


Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33, 12526 Berlin

Tel.: 030 / 67 89 61 91, bohnsdorf@kulturring.org

geöffnet: Mo-Do 12.00 bis 18.00 Uhr und zu den jeweiligen Veranstaltungen

Kulturbund Treptow

20.08. bis 31.10.2018

Galerie im Club: 450 Jahre Treptow, Persönlichkeiten aus Baumschulenweg


Die im Auftrag des Kulturrings in Berlin e.V. erarbeitete Ausstellung erinnert an Menschen, die in den vergangenen mehr als 100 Jahren in Baumschulenweg ihre Spuren hinterließen. 14 Leute, von Emil von Behring bis Ernst Ziel, bilden einen Querschnitt von Persönlichkeiten, die mit der Geschichte des Ortsteils eng verbunden sind. Zu ihnen gehört auch Franz Späth (hier mit einer Bronzebüste von Albert August Karl Manthe auf dem Luisenstädtischen Friedhof zu Ehren der Gärtnerdynastie Späth dargestellt). Er gehörte zur 5. Generation der sich mit Gartenbau befassenden Familie. Späth führte den um 1720 gegründeten Betrieb zu internationaler Anerkennung. Er setzte u.a. durch, dass am 26. Mai 1890 zwischen den Eisenbahnstationen Treptow und Johannisthal eine Haltestelle der Görlitzer Vorortbahn in Betrieb genommen wurde. Der Bahnhof wurde nach der Baumschule und dem Weg dorthin benannt: Baumschulenweg.


20.08. bis 28.09.2018

Kulturbundgalerie Treptow: Die Sonne blendet


Es macht ganz einfach Freude, dieses Aufspüren von unvermuteten Berührungspunkten innerhalb der Ausstellung. Zartes und Sprödes, zeichenhafte Setzungen zu lyrischen Attitüden, scheinbar Schutzummanteltes, scheinbar in melancholischer Schwebe tanzend, introvertiert oder nach außen strebend; kollidiert nicht. Vielmehr baut sich eine sorgfältige, fast behutsame Balance an, die unserer Sehnsucht nach Harmonie zwar ein Stückchen entgegenkommt, schmeichelnd bestätigt wird sie indessen nicht. Zu ambivalent, zu feinnervig und zu ernst sind die künstlerischen Botschaften, als das sich die Schönheit in ungetrübter Sicherheit wähnen könnte. Viel zu entschieden meiden Skulptur und Bild den Glanz, die Politur, die Läuterung, und doch ist es kein zu unterschätzender Reiz, wenn die künstlerischen Behauptungen der Form in einer fast gegenläufigen Mentalität, wie in dieser Schau sich eben nicht in Frage stellen. Eher bestätigen sie das Eigene und entfalten so eine höchst bewegte Aura, wie eine lautere, feingeistige Frische, die in ihrer Greifbarkeit dennoch ihre Geheimnisse zu hüten wissen. Diese erregte Malerei stellt mit ihren geradezu klingenden Dissonanzen, den Abstand gebietenden abstrakt-figürlichen Steingüssen eine Regung anheim, die in den beredten spurenreichen Oberflächen bereits als Potenz angelegt ist. Unterbewusstes tritt mitunter zu Tage, in verschiedenen Graduierungen, bis sie ihren Halt in der Andeutung finden. (Petra Hornung)


Kulturbund Treptow, Ernststr. 14/16, 12437 Berlin

Tel.: 536 96 534, KBTreptow@kulturring.org

geöffnet: Mo-Fr 10.00 bis 16.30 Uhr, Di bis 19.00 Uhr

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