Galeriefrühstück: Pierre-Auguste Renoir - Ein Bild muss etwas Angenehmes und Heiteres haben

Tanz im Garten der Moulin de la Galette, 1876; Abb.: Pierre-Auguste Renoir

18.09., 10.00 Uhr

Studio Bildende Kunst

Ein Bild muss etwas Angenehmes und Heiteres haben, ja, etwas Hübsches. Es gibt schon so viele unangenehme Dinge im Leben, wir müssen nicht noch mehr hinzufügen.“ Ein Ausspruch von Pierre-August Renoir (1841-1919), der darum vielleicht der beliebteste der Impressionisten ist. In über 6000 Werken erschuf er eine Welt voll Freude und Harmonie. Vor allem Frauen und Kinder waren für ihn Verkörperung von Schönheit und Natürlichkeit und seine liebsten Modelle: Mädchen vom Montmartre – Nini, Margot, Marie „die Bäckerin“; seine Frau Aline, ihre Kusine Gabrielle, sein drei Söhne und die Nachbarskinder; Bauernmädchen von der Riviera; Schauspielerinnen; Damen der Gesellschaft. Dabei war sein Leben durchaus nicht immer angenehm und heiter: als sechstes von sieben Kindern eines Schneiders musste er mit 13 Jahren eine Lehre als Porzellanmaler beginnen. Mit 15 war er der bestbezahlte Arbeiter der kleinen Manufaktur; mit 17 arbeitslos, denn neue Techniken, mit denen Teller und Vasen maschinell bedruckt statt von Hand bemalt werden konnten, trieben die Fabrik in den Ruin. Renoir erarbeitete sich als Dekorationsmaler das Geld für den Besuch einer privaten Malschule, wo er Freunde wie Claude Monet und Paul Cézanne fand, mit denen er die Gruppe junger Maler begründete, die als „Impressionisten“ bekannt werden sollten. Aber jahrelang ernteten sie nur Spott und Unverständnis, konnten kaum einen bescheidenen Lebensunterhalt verdienen.

Fotogalerie Friedrichshain

07.09.2017, 19.00 Uhr

EIN TAG IN BERLIN - Podiumsdiskussion mit Berliner Fotografen

Im Rahmen der Gruppenausstellung "Ein Tag in Berlin - 30 Jahre danach" präsentieren einige der 50 teilnehmenden Fotograf*innen ihre Berlin-Serien und diskutieren im Anschluss mit dem Publikum über die Entwicklung Berlins in den letzten 30 Jahren. Eintritt frei mehr...

Marianneneck, Berlin-Kreuzberg, 2016; Foto: Uli Kaufmann

Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin

Tel. 030 / 296 16 84

geöffnet: Di, Mi, Fr, Sa 14.00 bis 18.00 Uhr, Do 10.00 bis 20.00 Uhr

Kulturort Lichtenberg

10.09.2017, 13.00 Uhr

Geschichtsfreunde Karlshorst: Tag des offenen Denkmals: Waldsiedlung Lichtenberg – ein Peter-Behrens-Juwel in Karlshorst

Zum Tag des offenen Denkmals: Führung mit Albrecht Gramberg durch die Waldsiedlung, Treffpunkt: Gleyeweg / Drosselstieg mehr...

Waldsiedlung Lichtenberg in Karlshorst; Foto: A. Gramberg

Kulturort Lichtenberg

Studio Bildende Kunst

12.09.2017, 07.00 Uhr

Freundeskreis Kunst und Heimatgeschichte: Bad Doberan

Die historische Stadt an der Mecklenburger Küste und der Nienhagener Strand - geführte Bustour mit Besichtigungen und Verköstigung, Abfahrt 06.00 ab KULTschule, Sewanstraße 43, 10319 Berlin. nur mit Anmeldung (Tel. 559 6477), Teilnahgmegebühr: 66,00 € mehr...

Münster Bad Doberan; Foto: Je-str, CC BY 3.0

22.09.2017 bis 24.09.2017

Berliner KulturTour: Städte der Reformation: Erfurt, Mühlhausen, Eisenach und Gotha

Geführte 3-Tages-Bustour nach Thüringen, mit Besichtigungen, Orgelvorführungen, Hotelübernachtungen und Verköstigung, Treffpunkt: 06.30 Uhr am ZOB, Masurenallee, vor dem IBIS-Hotel. Teilnehmergebühr auf Anfrage (Tel. 5532276). mehr...

Eisenach, Georgenkirche, Westseite; Foto: Mario Becker - Project-B-WW, CC BY-SA 2.0

23.09.2017, 11.00 Uhr

Stadttour Lichtenberg: "Bullenbahn" und Rödelviertel

Mit Rotraut Simons, Treffpunkt: Blockdammweg / Köpenicker Chaussee, an der Gaswerksiedlung (Tram 21). Teilnehmergebühr: 4,00 € mehr...

Um den Blockdammweg; Foto: Rotraut Simons

Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin

Tel. 030 / 553 22 76

geöffnet: Mo-Fr 10 bis 18 Uhr, Sa 14 bis 18 Uhr

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