Kunst-Café in der Villa Skupin: Der Englische Landschaftsgarten, die Suche nach dem verlorenen Paradies

Das Pantheon; Foto: Luke Gordon from Greenwood Lake, NY, USA

John Milton schreibt in seinem epischen Gedicht „Verlorenes Paradies“ von 1667 über die Idee der Natürlichkeit des Paradieses. Diese Idee lag den späteren Landschaftsgärten zugrunde. Es sollte keine geometrisch angelegten Beete mehr geben, keine geraden Kanäle, sondern wuchernde Natur, offene Felder, Bäche und sich schlängelnde Wege. In dieser Kunstgeschichtstunde werden unterschiedliche Auffassungen von Ursprünglichkeit vorgestellt und viele Bildbeispiele angesehen. Dem Landschaftsgarten-besitzer von Stourhead zum Beispiel galt als Inbegriff von Ursprünglichkeit die Geschichte von Aeneas. Auf dieses mythologisch-literarische Vorbild wird mit dem Gartenweg zum Pantheon angespielt. Zunächst führt er durch lichten Laubwald. Bald ändert sich die Bepflanzung. Koniferen säumen den Pfad, der Wald wird dichter. Der Weg senkt sich. Felsbrocken liegen an den Rändern. Man geht zum See hinunter. Dort mündet der Weg in ein Grottentor, hinter dem die Besuchenden geheimnisvolles Wasserrauschen erwartet. In einem kleinen Grottensaal lagert eine Nymphe vor einer sprudelnden Quelle. Eine Öffnung im Steinwerk erlaubt einen Blick über den See. Dem unterirdischen Schlangenpfad weiter folgend, steht man plötzlich einem Flußgott in tosendem Wasser gegenüber ... Nach einer Wegbiegung zeigt sich die Säulenfront des Pantheon, nach einer weiteren der ganze strahlend weiße Bau.

Berliner Tschechow-Theater

Berliner Tschechow-Theater
Das Berliner Tschechow-Theater in Marzahn-Nordwest wurde als integrative Theaterspielstätte in Form eines Zimmertheaters 2002 vom Kulturring in Berlin e.V. begründet. Hier haben die unterschiedlichsten Kulturen eine Heimat, zumeist jedoch gibt es Aufführungen in deutscher oder russischer Sprache. Etwas Besonderes sind z.B. Doppelinszenierungen eines Stückes von Anton Tschechow, gespielt von zwei Ensembles an einem Abend, in deutscher und russischer Sprache. Das individuell eingerichtete Theater mit der kleinen Bühne vermittelt den Zuschauern den Eindruck von Intimität und zwangloser Gesprächsmöglichkeit. Neben den Theateraufführungen gibt es eine Vielzahl von weiteren Aktivitäten: Kabarett, Lesungen, Konzerte, Ausstellungen, Themenabende und Vorträge. Für Kinder aus russischsprachigen Familien bietet das Kinderstudio „Sonnenschein“ die Möglichkeit, spielerisch die russische Sprache, das Rechnen und Lesen, zu erlernen. Im Ensemble „T&T“ (Theater und Tanz) kann sich jeder Interessierte, egal welchen Alters, mit Theaterspiel beschäftigen. Das Theater ist in den Jahren seiner Existenz zu einem echten kulturellen und sozialen Zentrum im Stadtteil geworden, für das sich seine Bewohner mit Interesse und Leidenschaft engagieren. Es strahlt mit seinen mehrfach ausgezeichneten theaterpädagogischen Projekten, die gemeinsam mit Schulen umgesetzt werden, berlin- und deutschlandweit aus.

09.10.2017, 10.00 Uhr

Pünktchen und Anton

Workshop für Kinder ab 9 Jahren, im Rahmen des Projektes Zukunftsdiplom, mit freundlicher Unterstützung der VHS Marzahn-Hellersdorf. Teilnahme kostenlos mehr...

Foto: Dressler Verlag

24.10.2017, 10.00 Uhr

Singen und Bewegen

Musik-Workshop für Kinder ab 6 Jahre, im Rahmen des Projektes Zukunftsdiplom, mit freundlicher Unterstützung der VHS Marzahn-Hellersdorf. Teilnmahme kostenlos mehr...

Foto vom Workshop ; Foto: Dr. Alena Gawron

25.10.2017, 10.00 Uhr

Kreatives Basteln

Workshop für Kinder ab 6 Jahre, im Rahmen des Projektes Zukunftsdiplom, mit freundlicher Unterstützung der VHS Marzahn-Hellersdorf. Teilnahme kostenlos mehr...

Foto vom Workshop ; Foto: MA BTT

Berliner Tschechow-Theater, Märkische Allee 410, 12689 Berlin

Tel. 030 / 93 66 10 78

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