Maja-Helen Feustel: Augenscheine

Olga mit schwarzer Hose, Kohlezeichnung, 2012; Foto: Maja-Helen Feustel

23.02. bis 29.03.

Studio Bildende Kunst

Das Inaugenscheinnehmen ist Ausgangspunkt und Grundlage von Maja-Helen Feustels Arbeiten. Zeichnungen und Kaltnadelradierungen entstehen fast ausnahmslos direkt vor dem Motiv, ob Landschaft, Mensch, Situation, Natürliches und vom Menschen Geschaffenes. Gefunden im Atelier, in der freien Natur oder mitten in der Stadt, beim Friseur oder im Café - wichtig ist ihr das Festhalten des unmittelbaren Eindrucks, der mehr ist als das mit dem Auge direkt Wahrgenommene. Er ist das Ergebnis vielfältiger Sinneseindrücke und Assoziationen. Diese Augenscheine werden in meist energisch-spröder Handschrift sichtbar und wollen wiederum vom Betrachter in Augenschein genommen werden. Auch später noch Weiterbearbeitetes hat im Hintergrund immer wieder den unmittelbaren Eindruck des Augenscheins. Und letztlich überträgt sich das auch auf etliche ihrer keramischen Arbeiten – Kleinplastiken, Objekte bis hin zu den Gefäßen.

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