Galeriefrühstück: Pierre-Auguste Renoir - Ein Bild muss etwas Angenehmes und Heiteres haben

Gabrielle mit Rose, 1911; Abb.: Pierre-Auguste Renoir

Ein Bild muss etwas Angenehmes und Heiteres haben, ja, etwas Hübsches. Es gibt schon so viele unangenehme Dinge im Leben, wir müssen nicht noch mehr hinzufügen.“ Ein Ausspruch von Pierre-August Renoir (1841-1919), der darum vielleicht der beliebteste der Impressionisten ist. In über 6000 Werken erschuf er eine Welt voll Freude und Harmonie. Vor allem Frauen und Kinder waren für ihn Verkörperung von Schönheit und Natürlichkeit und seine liebsten Modelle: Mädchen vom Montmartre – Nini, Margot, Marie „die Bäckerin“; seine Frau Aline, ihre Kusine Gabrielle, sein drei Söhne und die Nachbarskinder; Bauernmädchen von der Riviera; Schauspielerinnen; Damen der Gesellschaft. Dabei war sein Leben durchaus nicht immer angenehm und heiter: als sechstes von sieben Kindern eines Schneiders musste er mit 13 Jahren eine Lehre als Porzellanmaler beginnen. Mit 15 war er der bestbezahlte Arbeiter der kleinen Manufaktur; mit 17 arbeitslos, denn neue Techniken, mit denen Teller und Vasen maschinell bedruckt statt von Hand bemalt werden konnten, trieben die Fabrik in den Ruin. Renoir erarbeitete sich als Dekorationsmaler das Geld für den Besuch einer privaten Malschule, wo er Freunde wie Claude Monet und Paul Cézanne fand, mit denen er die Gruppe junger Maler begründete, die als „Impressionisten“ bekannt werden sollten. Aber jahrelang ernteten sie nur Spott und Unverständnis, konnten kaum einen bescheidenen Lebensunterhalt verdienen.

Studio Bildende Kunst

06.09.2019, 18.00 Uhr

Lange Nacht der Bilder Lichtenberg 2019 im Studio Bildende Kunst

Das Studio Bildende Kunst lädt an Kunst interessierte Nachtschwärmer zum Anschauen, selbst Ausprobieren sowie zu Musik und anregenden Gesprächen herzlich ein! Eintritt frei mehr...

Durchdringen, Tiefdruck mit Collage, 2019, 16 x 21 cm; Foto: K. Tiefensee

07.09.2019 bis 10.10.2019

Ausstellung: Impressionen an der Oder II

Mitglieder des Graphik-Collegiums und Gäste zeigen im Atelier des Studios Bildende Kunst Arbeiten, die während Mal- und Zeichen- sowie Graphiksymposien im Oderbruch/Wilhelmsaue entstanden sind. Eröffnung während der Langen Nacht der Bilder Lichtenberg. Eintritt frei

Licht, Kaltnadelradierung, 2019; Abb.: Brigitte Lingertat

11.09.2019, 15.30 Uhr

Kunst-Café in der Villa Skupin: Notre-Dame in Paris. Gedenkstätte der französischen Geschichte

Vortrag und Gespräch mit Elke Melzer. Eintritt: 5,00 €, Kaffee / Tee und Kuchen 2,50 €. mehr...

Apsis von Notre Dame, Radierung, 1854; Abb.: Charles Meryon

18.09.2019, 10.00 Uhr

Galeriefrühstück: Pierre-Auguste Renoir - Ein Bild muss etwas Angenehmes und Heiteres haben

Vortrag mit Rotraut Simons. Eintritt: 7,50 € inkl. Frühstück, Anmeldung erbeten unter Tel. 5532276

Tanz im Garten der Moulin de la Galette, 1876; Abb.: Pierre-Auguste Renoir

23.09.2019, 19.00 Uhr

Land und Leute: Ecuador - Zum 250. Geburtstag Alexander von Humboldts (1769-1859)

Auf den Spuren des Universalgenies in der Andenrepublik - eine Bilderreise durch die faszinierenden Landschaften Südamerikas am Äquator. Bildervortrag von Hanno Schult, mit Medien und Informationsmaterial. Eintritt: 3,50 € mehr...

Quito, Hof im spanischen Kolonialstil, hier wohnte Humboldt 1802; Foto: Hanno Schult, 09-2009

28.09.2019, 11.00 Uhr

Stadttour Lichtenberg: Autos, Stadien und Schafe

Altes und Neues in der "Fabrikstadt Lichtenberg", Führung mit Rotraut Simons. Treffpunkt: Herzbergstraße / Ecke Siegfriedstraße, am Brunnen. Teilnahmegebühr: 4,00 € mehr...

Fabrikstadt Lichtenberg; Foto: Rotraut Simons

Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin

Tel. 030 / 553 22 76

geöffnet: Mo-Fr 10 bis 18 Uhr, Sa 14 bis 18 Uhr

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