Galeriefrühstück: Goya

Selbstportrait vor der Staffelei, um 1795; ©: Francisco de Goya (1746-1828)

Francisco de Goya (1746-1828) ist einer der bedeutendsten Maler Spaniens. Geboren in Andalusien, aufgewachsen in Saragossa, stand sein Wunsch Maler zu werden von Anfang an fest. Sein erster Auftraggeber war die Kirche. Er schuf Fresken und Altarbilder beispielsweise für die Basilika del Pilar in Saragossa. Die Heirat mit Josefa Bayeu, der Schwester eines angesehenen Malers des Landes, eröffnete seinen Weg zum angesehensten Maler des spanischen Hofes. Seine Porträts, angefangen von der königlichen Familie, über bedeutende Personen der Zeit bis zu Freunden und Familienangehörigen, zeichnen sich durch ein realistisches Menschenbild aus. Bedingt durch eine Krankheit im Jahr 1792, die ihm das Gehör raubte, kam es zu einem Wandel in seinem künstlerischen Schaffen. Mit seinen Grafikserien, wie den „Caprichos“ und „Schrecken des Krieges“, zeichnet er ein realistisches Bild über das politische und soziale Umfeld seiner spanischen Heimat. Sie machten ihn europaweit bekannt. Zeit seines Lebens war er ein fleißiger Künstler, er blieb es auch in seinem freiwilligen Exil ab 1824 in Bordeaux, wo er auch starb.

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