Kulturnews 07/2012

Ingo Knechtel:

Freiwillige

sind unverzichtbar für das Gemeinwohl. Ihr Beitrag zeugt nicht nur vom Interesse vieler Menschen an einem gedeihlichen Zusammenleben, an solidarischer Hilfe. Ihr Beitrag ermuntert andere, über das eigene Leben nachzudenken, nach dessen Sinnhaftigkeit zu suchen und immer wieder auch Veränderung anzustreben. Dieses Streben verändert uns selbst, die Gesellschaft als Ganzes. Schon nach nur einem Jahr der Tätigkeit vieler Engagierter im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes ist klar, dass hier weit mehr entstanden ist als ein Ersatz des Zivildienstes. Es ist dank des Einsatzes Vieler etwas ins Leben gerufen worden, das generationsübergreifend ist und wichtige Aktionsfelder umfasst, ob im sozialen Bereich, im Umweltschutz, in der Kultur, im Sport oder in der Denkmalpflege. Über 35000 Menschen leisten derzeit diesen freiwilligen Dienst. Wie zahlreiche andere Vereine beteiligt sich auch der Kulturring an dieser Arbeit. Ganz beiläufig entstehen auf diese Weise auch neue Netzwerke, die sich für gemeinsame Projekte in unserer Stadt und im Umland stark machen. So knüpfen wir Netze für unsere Zukunft. Die das ganz praktisch tun, sind unsere Freiwilligen. Mit ihren Ideen, mit ihrer Tat drängen sie nach vorn. Ihnen ist an dieser Stelle der Hauptdank auszusprechen. Was so gut angefangen hat, braucht auch weiter Unterstützung. Gerade nach diesem ersten Erfolgsjahr wird klar, es gibt ein immer größer werdendes Potenzial an Interessenten für die Freiwilligenarbeit, darunter auch viele ältere Menschen, die sich mit ihren Lebenserfahrungen einbringen wollen, oder auch viele, die aus den unterschiedlichsten Gründen derzeit keinen Job finden. Freiwillig wollen sie nicht aufhören, sie wollen sich beteiligen. Und gebraucht wird jede und jeder einzelne.


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