„Wer immer mit dem Schlimmsten rechnet, hat meistens eine gute Zeit“

Heinz Klever; Foto: promo

22.06., 19.00 Uhr

Berliner Tschechow-Theater

„Wer immer mit dem Schlimmsten rechnet, hat meistens eine gute Zeit“, hat Heinz Klever sein zweistündiges Programm überschrieben und wünschte „angenehme Albträume über die Katastrophen vor unserer Haustür“. Holland werde untergehen, prophezeite er, „denn die Gletscher der Pole sind morgen Schnee von gestern“. Angela Merkel und Peter Altmaier ließ er als altes, von der Gicht geplagtes Paar den Wunsch „The same procedure as every year“ aussprechen. Und Jahre später werde „die Partei der Freien Nichtwähler die Regierungsgeschäfte übernehmen“. An das Publikum gewandt, warnte er vor Freundschaftsbeziehungen in sozialen Medien und „zitierte“ Manager von Facebook und Instergram: „Ihr seid nur eine Ansammlung von Daten, wir geben euch Bedeutung“. Mit Blick auf Massentierhaltung, Herbizide und Pestizide formulierte er „Nahrung ist Wissen plus Überwindung“ und angesichts des demografischen Wandels sprach er von einem „Greisen-Tsunami“. Der Applaus galt einem Berliner Multitalent. Seit fast 15 Jahren gehört er zum „lebenden Inventar“ der Leipziger Pfeffermühle. Als Autor und Komponist arbeitet er u.a. für die Academixer, die Funzel, die Herkuleskeule, den Eulenspiegel, seit 2012 ist er (zusammen mit Sonya Martin) Leiter des Spandauer Volkstheaters und tritt seit 2015 mit seinen Soloprogrammen im ganzen Bundesgebiet auf. (Textauszüge aus der Elbe-Jeetzel-Zeitung)

Kulturort Lichtenberg

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