Stadttour Lichtenberg: Kienbergpark im Wandel

Kienbergpark - Ansicht aus der Seilbahn; Foto: Verena Bergt

25.08., 11.00 Uhr

Studio Bildende Kunst

Ursprünglich war der Kienberg eine in der Eiszeit entstandene Anhöhe. Nach dem 2. Weltkrieg änderte sich sein Erscheinungsbild. Bau- und Trümmerschutt, später Erdmassen von Berliner Baustellen wurden auf der Anhöhe abgeladen und es entstand die Marzahner Kippe, auch Müllkippe oder Hellersdorfer Berg genannt. Seit Mitte der 1970er Jahre gab es Pläne für ein Naherholungsgebiet mit Gondelteich, die aber nicht realisiert wurden. 1987 wurde die Berliner Gartenschau nördlich des Kienbergs eröffnet. Östlich bildeten sich durch Anstauen der Alten Wuhle Feuchtbiotope. Mitte der 1990er Jahre entstand auf dem aufgehäuften Erdaushub der Hellen Mitte der Rohrbruchpark, der 2003 in Jelena-Santic-Friedenspark umbenannt wurde. Seinen heutigen Charakter erhielt der Kienbergpark im Rahmen der IGA Berlin 2017. Der 300m lange Wuhlesteg überspannt das Wuhletal und verbindet Hellersdorf und Marzahn. Die kleinere Tälchenbrücke verbindet die Gärten der Welt mit dem Gipfelplateau. Am Fuße des Kienbergs befinden sich die langgestreckten Kienbergterrassen und das Umweltbildungszentrum. Über den Baumwipfeln des Kienbergs erhebt sich der Wolkenhain, ein markantes Aussichtsbauwerk. Einen fantastischen Blick auf das gesamte Areal und einen bequemen Aufstieg zum Gipfel ermöglicht die Seilbahn.

MedienPoint Steglitz

09.10.2017 bis 30.11.2017

Schaufenstergalerie: Berlin und seine Umgebung

Malerei von Jacek Ringwelski frei, Sa. und So. geschlossen. mehr...

U-Bahnhof Kottbusser Tor; Foto: J. Ringwelski

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