Hommage im Medienpoint Tempelhof

Foto: rollingstone.com

Man mochte den Musiker als "stillen Beatle" unterschätzt haben, doch am Ende widerlegte seine Solokarriere jeden Zweifel: George Harrison ist eine Musiklegende. Der Sohn eines Busfahrers erlebt als Mitglied einer der erfolgreichsten Bands der Musikgeschichte zunächst den Hype eines Jugend-Idols. Auf Solopfaden wird er zum wahren Star, ist Botschafter einer Musikgeneration, produziert Filme und überlebt schließlich ein Attentat. 1958 gründete Harrison zusammen mit John Lennon, Ringo Starr und Paul McCartney die Beatles. Harrison übernahm den Part des Leadgitarristen, komponierte aber auch Songs. Als einen der wenigen Titel aus Harrisons Feder wurde „Here Comes The Sun“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Eine Wende im Leben brachte der Unterricht beim indischen Virtuosen Ravi Shankar. Der Musiker war fortan Anhänger indischer Musikklänge und brachte diesen Stil auch bei den Beatles ein. Mit seiner Passion entwickelte sich Harrison zum Wegbereiter der Weltmusik. 1970 verließ der Musiker die Beatles und widmete sich Soloprojekten (u.a. „My Sweet Lord“). Harrison zählte 1972 zu den Organisatoren des Benefiz-Konzertes für Bangladesch. In den 1980er Jahren begann er sich in Hollywood einen Namen zu machen – als Produzent einiger Monty Python-Filme. 1999 überlebte der britische Musiker nur knapp das Attentat eines psychisch Kranken, bevor er 2001 einem Gehirntumor erlag.

Fotogalerie Friedrichshain

12.01.2018 bis 23.02.2018

Glaubenswelten - Religion aus vier Perspektiven

Vier aktuelle Serien zum Thema Religiosität und Glauben. Fotos von Ana Bathe, Serge J-F. Levy, Carla Pohl, Jana Ritchie. Eintritt frei mehr...

aus der Serie Faith from Inside - Religion in Prison, 2017; Foto: Serge J-F. Levy

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