100 Jahre Ufa – Zum 110. Geburtstag von Helmut Käutner „Unter den Brücken“, Deutschland, Ufa 1944

Helmut Käutner 1960; Foto: Harry Pot, CC BY-SA 3.0 NL

1939 begann die Karriere Helmut Käutners als Regisseur mit dem Film "Kitty und die Weltkonferenz", der jedoch von der NS-Zensur als pro-britisch verboten wurde. Großen Erfolg brachten ihm aber seine drei Zuckmayer-Verfilmungen. Später produzierte er für das Fernsehen, trat gelegentlich als Schauspieler auf und führte Regie am Theater. Zudem inszenierte er bei Radio Hamburg (späterer NWDR) bemerkenswerte Hörspiele. Käutner wurde vielfach mit Preisen und Auszeichnungen geehrt und erhielt 2014 einen Stern auf dem Boulevard der Stars in Berlin. Filmbeispiel: „Unter den Brücken“ Deutschland, Ufa 1944. Wie in „Romanze in Moll“ (1943) versteht es Käutner, sich auch mit seinem 2. Meisterwerk der Nazi-Ideologie zu entziehen. Obwohl im Kriegsjahr 1944 entstanden, gelang ihm die Schilderung einer privaten Idylle fernab der damaligen deutschen Realität, gedreht im Stil des französischen poetischen Realismus. Filminhalt: Dreiecksgeschichte um zwei Binnenschiffer Hendrik und Willy und das Mädchen Anna. Die Männer schließen ein Abkommen: Wer Annas Zuneigung gewinnt, muss auf seinen Anteil am Kahn verzichten.

Studio Bildende Kunst

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23.02.2018 bis 29.03.2018

Maja-Helen Feustel: Augenscheine

Zeichnungen, Druckgraphik und Keramik. frei mehr...

Olga mit schwarzer Hose, Kohlezeichnung, 2012; Foto: Maja-Helen Feustel

Kurse/Treffs/Proben

  • 23.02., 10.00 Uhr, Lust zum Experimentieren
  • 23.02., 16.00 Uhr, Zeichnen und Malen für Kinder

Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin

Tel. 030 / 553 22 76

geöffnet: Mo-Fr 10 bis 18 Uhr, Sa 14 bis 18 Uhr

Berliner Tschechow-Theater

Berliner Tschechow-Theater
Das Berliner Tschechow-Theater in Marzahn-Nordwest wurde als integrative Theaterspielstätte in Form eines Zimmertheaters 2002 vom Kulturring in Berlin e.V. begründet. Hier haben die unterschiedlichsten Kulturen eine Heimat, zumeist jedoch gibt es Aufführungen in deutscher oder russischer Sprache. Etwas Besonderes sind z.B. Doppelinszenierungen eines Stückes von Anton Tschechow, gespielt von zwei Ensembles an einem Abend, in deutscher und russischer Sprache. Das individuell eingerichtete Theater mit der kleinen Bühne vermittelt den Zuschauern den Eindruck von Intimität und zwangloser Gesprächsmöglichkeit. Neben den Theateraufführungen gibt es eine Vielzahl von weiteren Aktivitäten: Kabarett, Lesungen, Konzerte, Ausstellungen, Themenabende und Vorträge. Für Kinder aus russischsprachigen Familien bietet das Kinderstudio „Sonnenschein“ die Möglichkeit, spielerisch die russische Sprache, das Rechnen und Lesen, zu erlernen. Im Ensemble „T&T“ (Theater und Tanz) kann sich jeder Interessierte, egal welchen Alters, mit Theaterspiel beschäftigen. Das Theater ist in den Jahren seiner Existenz zu einem echten kulturellen und sozialen Zentrum im Stadtteil geworden, für das sich seine Bewohner mit Interesse und Leidenschaft engagieren. Es strahlt mit seinen mehrfach ausgezeichneten theaterpädagogischen Projekten, die gemeinsam mit Schulen umgesetzt werden, berlin- und deutschlandweit aus.

23.02.2018, 19.00 Uhr

„Na det war wieda ´n Jahr!“

Satirischer Jahresrückblick-Kabarett mit Gerald Wolf. 10,00 €; ermäßigt 8,00 €, Kartenreservierung: 93 66 10 78. mehr...

Jahresrückblick 2017; Foto: promo

Berliner Tschechow-Theater, Märkische Allee 410, 12689 Berlin

Tel. 030 / 93 66 10 78

Kulturküche Bohnsdorf

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23.02.2018, 19.00 Uhr

100 Jahre Ufa – Zum 110. Geburtstag von Helmut Käutner „Unter den Brücken“, Deutschland, Ufa 1944

Filmwissenschaftlerin Irina Vogt würdigt einen der renommiertesten Regisseure des deutschen Kriegs- und Nachkriegskinos. 6,00 / 5,00 €

Helmut Käutner 1960; Foto: Harry Pot, CC BY-SA 3.0 NL

Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33, 12526 Berlin

Tel. 030 / 67 89 61 91

geöffnet: Mo-Do 12.00 bis 18.00 Uhr und zu den jeweiligen Veranstaltungen

Kulturforum Hellersdorf

Kurse/Treffs/Proben
  • 23.02., 16.30 Uhr, Theater & Tanz für Kinder
  • 23.02., 17.00 Uhr, Tanzstudio Kolibri

Kulturforum Hellersdorf, Carola-Neher-Straße 1, 12619 Berlin, Tel. 030 / 56 111 53

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